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Bild zur Petition mit dem Thema: Konsequente Bekämpfung des Drogenhandels rund um das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain Konsequente Bekämpfung des Drogenhandels rund um das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain
  • Von: Die Anrainer c/o Nachbarschaftsbüro Berlin-Friedrichshain ... mehr
  • An: Frank Henkel (Senator für Inneres und Sport ...
  • Region: Berlin
    Kategorie: Sicherheit mehr
  • Status: Der Empfang der Petition wurde bestätigt
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 3.108 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Konsequente Bekämpfung des Drogenhandels rund um das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain

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Die Unterzeichnenden fordern von den zuständigen Behörden und der Politik, dass für die im Folgenden begründete Angelegenheit mit höchster Priorität Lösungen entwickelt und zügig umgesetzt werden.

Die Problematik des Drogenhandels ist sehr komplex und mit vielen anderen Bereichen verknüpft. Für die Petition wird sie auf zwei Aspekte verkürzt: Ein großes Angebot an Clubs und Gastronomie auf dem RAW-Gelände zieht enorm viele Gäste an. Hier suchen Drogendealer potentielle Kunden und Taschendiebe ihre Opfer.

Wir fordern neben anderen Maßnahmen zur Bewältigung dieser hochkomplexen Thematik unbedingt die Verstärkung der Polizeipräsenz und deren bessere Ausstattung zur Bekämpfung des Kriminalitätsschwerpunktes in Friedrichshain und die Bestellung eines Sonderstaatsanwaltes für unser Quartier.

Die Anwohnerinnen und Anwohner rund um das RAW-Gelände haben sich in einer Inititative zusammengeschlossen. Sie erreichen uns über die.anrainer@gmx.de oder über Einwohner-Vertretung Südkiez F'hain, DIE ANRAINER, c/o Stadtteilbüro Friedrichshain, Warschauer Str. 23, 10243 Berlin.

(Sie können ausgefüllte Fragebögen dort direkt abgeben oder alternativ auf openPetition hochladen).

Begründung:

Seit Jahren besorgt uns Bewohnerinnen und Bewohner der offene Drogenhandel rund um das RAW-Gelände. Die Zustände ähneln denen am Görlitzer Park, das Gebiet hat sich zu einem Kriminalitätsschwerpunkt entwickelt. Zu manchen Tageszeiten stehen bis zu 60 Dealer auf den rund 600 Metern zwischen Bahnhof Warschauer Straße und der Revaler Straße/Ecke Libauer Straße.

Seit ca. 2014 hat sich dieser Zustand noch weiter verschärft. Viele Dealer halten sich jetzt auch in den Wohngebieten auf, bis hin zum Boxhagener Platz. In diesem Stadtteil wohnen viele Menschen, auch Ältere und besonders viele Kinder. Wir werden auf der Straße direkt von Verkäufern angesprochen, dabei werden – teilweise sehr aufdringlich – alle Arten von weichen bis harten Drogen angeboten. Wir beobachten teilweise den Ablauf der Verkäufe (beim Vorbeigehen oder aus unseren Wohnungen heraus), und nehmen wahr, dass Drogen u.a. in den Blumenbeeten vor unseren Häusern versteckt werden. Einige Nachbarn wurden sogar bedroht, weil sie Verkäufe in Hauseingängen störten oder weil sie den Kauf ablehnten. Wir werden Zeugen von nächtlichen Verfolgungsjagden und Polizeieinsätzen. Und wir sorgen uns um die zunehmenden Streitereien, Überfälle, Taschendiebstähle, Körperverletzungen – direkt in unserem Wohngebiet.

Dieses darf nicht zu einer no-go-Area werden!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

10243, 21.03.2016 (aktiv bis 01.05.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer der Petition, Ende März diesen Jahres starteten Die Anrainer www.dieanrainer.de aufgrund spürbar gestiegener Kriminalität und offensivem Drogenhandel rund ums RAW-Gelände die Unterschriftensammlung. Am 23. Mai übergaben wir sie im ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Das Problem müsste an der Wurzel angegangen werden. Die Kriminalität geht mit dem dominierenden Drogen/Sauf/Party-Geschehen einher. Die Entwicklung/Umstrukturierung des Geländes wurde und wird immer mit dem Argument "Kunst und Kultur" gebremst. Was hat ...

PRO: Die zuständige Polizeidirektion sieht den Zusammenhang "Ausgehviertel" und gestiegene Kriminalität. Da wo sich in grosser Zahl Beschickerte und Benebelte aufhalten, finden Taschendiebe leichte Beute und da wo erlebnishungrige Nachtschwärmer aus allen ...

CONTRA: ist es doch normal, Drogenkriminalität zu fördern. Nur unter Drogen (und unter höchstem Einsatz von Korruption) wird ein 100-te Millionen EUR wertvolle Gelände wie die das SEZ umgebene Hektar für 1 EUR an seine rot-grünen Spezis "verkauft" - während von ...

CONTRA: Wie man am Görli sieht, hat eine höhere Präsenz keine positiven Auswirkungen. Die Dealer suchen sich ihre Nische und das aus gutem Grund: Sie haben keine andere Möglichkeit, legal ihr Geld zu verdienen. Anstatt kurzfristig zu denken und die Polizeipräsenz ...

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Petitionsverlauf


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