Petition richtet sich an:
Kommunen (Städte und Gemeinden), Landesregierungen sowie die Bundesregierung
- Kostenfreier Zugang zu öffentlichen Toiletten in Städten und Gemeinden
- Mehr Toiletten an zentralen Orten (Bahnhöfe, Parks, Innenstädte)
- Kooperation mit Geschäften („Nette Toilette“) – Nutzung ohne Kaufzwang
- Sauberkeit und regelmäßige Wartung durch öffentliche Träger
- Barrierefreier Zugang für alle Menschen
Begründung
Der Zugang zu einer Toilette ist ein Grundbedürfnis – so selbstverständlich wie Essen, Trinken oder Schlafen.
Ich starte diese Petition aus eigener Erfahrung – aber sie betrifft weit mehr Menschen, als man auf den ersten Blick denkt.
In der Realität, insbesondere in Städten wie Berlin, ist genau das jedoch oft nicht gegeben. Öffentliche Toiletten sind selten, schwer auffindbar oder kostenpflichtig. Für viele Menschen ist das vielleicht nur ein Ärgernis – für andere ist es ein echtes Problem.
Ich selbst habe erlebt, wie schwierig es ist, ohne festen Wohnsitz oder mit wenig Geld einen Ort zu finden, um auf die Toilette zu gehen. Wenn man kein Kleingeld hat oder keinen Zugang zu privaten Räumen, steht man vor einer unmöglichen Situation:
- Ein natürliches Bedürfnis trifft auf fehlende Möglichkeiten – und gleichzeitig drohen Strafen, wenn man keinen anderen Ausweg findet.
- Das betrifft nicht nur obdachlose Menschen. Auch ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind darauf angewiesen, schnell und unkompliziert Zugang zu sanitären Einrichtungen zu haben.
Ein Staat, der Regeln für den öffentlichen Raum setzt, muss auch sicherstellen, dass grundlegende Bedürfnisse erfüllt werden können. Der Zugang zu Toiletten darf kein Luxus sein, sondern muss Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein.
Diese Petition setzt sich dafür ein, dass Würde, Gesundheit und Teilhabe für alle Menschen gewährleistet werden – unabhängig vom Geldbeutel.
Sascha Ernst Dietrich (Nordwindnomade)
Initiator der Petition
Weil es ein Grundbedürfnis ist.