Krank – nicht kinderlos aus Wahl: Schluss mit der Ungerechtigkeit beim Kinderlosenzuschlag

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Ich fordere, dass der Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung für Menschen entfällt, die aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können. Der aktuelle Zuschlag unterscheidet nicht zwischen freiwilliger und ungewollter Kinderlosigkeit und benachteiligt damit Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder einer notwendigen Behandlung keine Schwangerschaft verantworten können.
Diese Gleichbehandlung widerspricht dem Grundgedanken von Gerechtigkeit, Inklusion und Nachteilsausgleich, der in vielen anderen Bereichen unseres Sozialstaats selbstverständlich ist. Während gesundheitliche Einschränkungen sonst anerkannt und berücksichtigt werden, bleibt die Realität ungewollt kinderloser Menschen hier vollständig unberücksichtigt.
Ich fordere daher eine gesetzliche Anpassung, die medizinische Gründe anerkennt und ein faires, praktikables Nachweisverfahren schafft. Menschen, die keine Wahl haben, dürfen nicht länger so behandelt werden, als hätten sie sich bewusst gegen Kinder entschieden.

Begründung

Ungewollte Kinderlosigkeit: 10–15 % aller Paare betroffen (BZgA, Deutsches IVF‑Register).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Katja Pilski-Sender, Hamburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.01.2026
Sammlung endet: 27.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Noch kein PRO Argument.

Kinder großzuziehen bedeutet viel Arbeit rund um die Uhr und viel Verantwortung. Damit, sie zur Welt zu bringen, ist es längst nicht getan, sondern fängt dann erst richtig an. Und bei Menschen mit fanatischem Kinderwunsch, die viel Geld für künstliche Befruchtung auszugeben bereit sind (oder gar illegal Kinder kaufen, um sie zu "adoptieren"...) wird mir himmelangst um die Kinder. Abgesehen davon bin auch ich "ungewollt kinderlos", denn da gehören eben zwei dazu...

Warum Menschen unterschreiben

Es ist eine Ungerechtigkeit hoch drei. Für alles gibt es Diskriminierungsbeauftragte – nur hier nicht. Ungewollt kinderlos zu sein macht etwas mit der Seele. Und dann wird man noch zusätzlich abgestempelt, ohne Feingefühl, ohne Frage, ohne Mitgefühl – und obendrauf auch noch zur Kasse gebeten. Mehr zahlen, weil man keine Wahl hatte. Das ist Diskriminierung – still, unsichtbar, aber tief spürbar.

Weil ich weiß, das nicht automatisch wer kinderlos ist das auch wollte und außerdem viele Kinder die in dieser Welt sind erzeugen weitaus mehr kosten als die Kinder die nicht auf die Welt gekommen sind. also wenn wir schon von Ungerechtigkeit reden, gilt das aus meiner Sicht auch mit zu bedenken. Außerdem schockiert mich, dass es Überlegungen gibt die höher Beteiligung von kinderlosen auch auf die Kranken und Rentenversicherung auszudehnen.

Ich bin ungewollt kinderlos und fühle mich dadurch schon genug bestraft.

Weil ich selbst unfruchtbar bin und diese gesetzliche Regelung eine bodenlose Frechheit darstellt.

Bin selber betroffen!

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