Debatte
Noch kein PRO Argument.
Natürlich ist Krankengeld ein Einkommen und somit wird es auch auf das Bürgergeld angerechnet, denn es ist eine Lohnersatzleistung. Vollkommen in Ordnung und richtig!
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Krankengeld und andere Lohnersatzleistungen (wie Übergangsgeld oder Verletztengeld) dürfen bei der Berechnung von Bürgergeld nicht als anrechenbares Einkommen berücksichtigt werden, solange die Arbeitsunfähigkeit fortbesteht.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich mit der Bitte an Sie, die derzeitige Praxis der Anrechnung von Krankengeld auf Bürgergeld zu überdenken und gesetzlich zu ändern.
Seit November 2024 bin ich durchgehend arbeitsunfähig krankgeschrieben. Ich beziehe Krankengeld, das jedoch vollständig auf mein aufstockendes Bürgergeld angerechnet wird. Dadurch bleibt mir finanziell kaum mehr als das reine Existenzminimum. Obwohl ich zuvor erwerbstätig war und in die Sozialversicherung eingezahlt habe, werde ich durch die aktuelle Regelung so behandelt, als hätte ich nie gearbeitet.
Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung, die dazu dient, den Lebensunterhalt während einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit zu sichern. Es ist nicht als reguläres Einkommen gedacht, das den Bedarf an Bürgergeld vollständig ersetzen soll. Die derzeitige Anrechnung führt jedoch dazu, dass kranke Menschen, die vorher gearbeitet haben, oft schlechter dastehen als Personen, die bereits länger ohne Einkommen sind.
Ich fordere daher, dass Lohnersatzleistungen wie Krankengeld von der Anrechnung auf Bürgergeld ausgenommen werden, solange die Arbeitsunfähigkeit besteht. Dadurch würde sichergestellt, dass Menschen in einer ohnehin belastenden gesundheitlichen Situation nicht zusätzlich finanziell bestraft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Niklas Tessmann
Seit November 2024 bin ich durchgängig krankgeschrieben wegen einer schweren rezidivierenden Depression. Ich beziehe Krankengeld, das jedoch auf mein aufstockendes Bürgergeld angerechnet wird. Dadurch bleibt mir finanziell kaum mehr als das reine Existenzminimum – obwohl ich zuvor gearbeitet und in die Sozialversicherung eingezahlt habe.
Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung für Menschen, die vorübergehend nicht arbeiten können. Es ist nicht als Einkommen gedacht, das den Lebensunterhalt vollständig sichert. Die aktuelle Anrechnung führt dazu, dass kranke Menschen, die vorher erwerbstätig waren, oft schlechter dastehen als Personen, die bereits länger ohne Einkommen sind. Das empfinde ich als ungerecht.
Ich fordere, dass Lohnersatzleistungen wie Krankengeld von der Anrechnung auf Bürgergeld ausgenommen werden, solange die Arbeitsunfähigkeit besteht. Dadurch würde sichergestellt, dass Menschen in einer ohnehin belastenden Lebensphase nicht zusätzlich finanziell bestraft werden.
Petition gestartet:
25.06.2026
Sammlung endet:
24.12.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Soziales
Noch kein PRO Argument.
Natürlich ist Krankengeld ein Einkommen und somit wird es auch auf das Bürgergeld angerechnet, denn es ist eine Lohnersatzleistung. Vollkommen in Ordnung und richtig!
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Gerechtigkeit hört mit Krankheit nicht auf!