Mit der Petition wird gefordert, die Sechs-Wochenfrist für Selbstständige bis zum Bezug des Krankengeldes und die Beitragserhebung auf ein fiktives Einkommen im Krankheitsfall abzuschaffen.

Begründung

Selbstständige, die gesetzlich krankenversichert sind, zahlen einen Mindestbeitrag, auch wenn das Einkommen für diesen nicht ausreicht. Hierzu wird ein fiktives Einkommen zu den Einkünften hinzu angenommen. Das ist soweit verständlich, wenn man davon ausgeht, dass die Krankenversicherung eine gewisse Beitragshöhe benötigt, um die Kostendeckung zu gewährleisten. Im Krankheitsfall wird, vorausgesetzt der Versicherungsnehmer zahlt einen Zusatzbeitrag, ein Krankengeld ausgezahlt. Das geschieht jedoch erst nach sechs Wochen. Von diesem wird dann aber der Beitrag für das fiktive Einkommen wieder abgezogen. Es entsteht damit eine irrationale Situation: Je niedriger das Einkommen im Vorfeld der Erkrankung war, umso niedriger fällt das Krankengeld aus und umso höher berechnet sich das fiktive Einkommen und umso höher ist der Beitrag auf dieses. Das widerspricht dem Sinn und Zweck des Krankengeldes. Diese soll den Lebensunterhalt sichern. Weiterhin gibt es für Selbständige keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, mit der Konsequenz, dass der kranke Selbstständige um seine Existenz fürchten muss.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

Nur Selbstständige zahlen immer von 2281 Euro Beitrag, auch wenn sie nur 1000 verdienen. Das macht aktuell 418 Euro. Der Staat zahlt für einen H4-empf. aber nur 100 je Monat ein. Das ist existenzgefährdende AUSBEUTUNG derer die arbeiten u. eine absolute Frechheit.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.