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Bild zur Petition mit dem Thema: Kurdische Namen legalisieren Kurdische Namen legalisieren
  • Von: Matthias Hofmann (Akademiya Kurdistanê (Berlin)) mehr
  • An: Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 80 Tage verbleibend
  • 406 Unterstützende
    2% erreicht von
    20.000  für Sammelziel

Kurdische Namen legalisieren

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Die Abgeordneten des deutschen Bundestages mögen die rechtliche Voraussetzung dafür schaffen, dass Kurden und Kurdinnen die in Deutschland leben ihre kurdischen Namen offiziell tragen dürfen. Das Namensänderungsrecht sieht bei gewichtigen Gründen für Bundesbürger und Bundesbürgerinnen die Möglichkeit einer Namensänderung vor. Für eingebürgerte Kurden und Kurdinnen soll der Umstand, dass in den Herkunftsstaaten Türkei, Iran, Irak und Syrien das Tragen kurdischer Vor- und Nachnamen verboten war oder ist, als gewichtiger Grund für die Änderung des Vor- und Familiennamens anerkannt werden. Für Kurden und Kurdinnen ausländischer Nationalität soll geprüft werden, ob die Bundesregierung in bilateralen Abkommen Übereinkünfte erzielen kann, die das offizielle Tragen des kurdischen Vor- und Nachnamens ermöglichen.

Begründung:

Die 35 bis 50 Millionen Kurden sind das größte Volk auf der Erde ohne einen eigenen Staat, mehr als 1 Million von ihnen lebt in Deutschland. In Ländern wie der Türkei ist es ihnen verboten, ihre kurdischen Namen zu tragen. Eltern ist es verboten, ihren Kindern kurdische Namen zu geben. Diese Ungerechtigkeit setzt sich bei den Kurden fort, die nach Deutschland gekommen sind. Eine Namensänderung ist ein langwieriger und zum Teil kostenintensiver Prozess. Hier soll Abhilfe geschaffen werden, denn jeder hat das Recht darauf, seinen eigenen Namen zu tragen. Kurden und Kurdinnen ist es bereits gestattet, ihren in Deutschland geborenen Kindern kurdische Vornamen zu geben, sofern sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Diese Möglichkeit soll nun auch auf eingebürgerte Kurden und Kurdinnen ausgeweitet werden, die in ihren Herkunftsstaaten einen fremden Namen aufgezwungen bekamen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 15.07.2017 (aktiv bis 14.10.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Identität. Die Identität wiederum ist sehr stark mit dem Namen verbunden. Sie ist das äußere „Aushängeschild“ und repräsentiert den Menschen. Egal wo, egal wie, man liest deinen Familiennamen und du wirst automatisch ...

Noch kein CONTRA Argument.
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Warum Menschen unterschreiben

Gleiches Recht für alle

Der Name, den ein Mensch bei seiner Geburt bekommt, ist meines Erachtens ein wesentlicher Bestandteil seiner Identifikation, seiner Herkunft, und ein weiteres Zeichen für Integration, wenn diese Menschen ihren Namen auch weiterhin tragen dürfen. Er h ...

Ein Grundrecht eines jeden Menschen, gleich welcher Kultur , Ethnie, Religion, Gesellschaft und Staatsform er entstammt, gilt es zu sichern.

Ich bin selber Kurdin

Ich stimme mit der Forderung, seinen richtigen Namen tragen zu dürfen überein.

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