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Bild zur Petition mit dem Thema: Kurswechsel Rentenpolitik – Vorbild Österreich - Erwerbstätigenversicherung für Alle Kurswechsel Rentenpolitik – Vorbild Österreich - Erwerbstätigenversicherung für Alle
  • Von: Doris Brenner mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 119 Tage verbleibend
  • 100 Unterstützende
    99 in Deutschland
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Kurswechsel Rentenpolitik – Vorbild Österreich - Erwerbstätigenversicherung für Alle

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Rente muss zum Leben reichen! Sofortige Rückkehr zur Lebensstandard sichernden und armutsfesten gesetzlichen Rente ohne private Zusatzversicherungen.

Die SPD läßt sich feiern für „stabile“ 48% gesetzliche Rente vom durchschnittlichen Nettoeinkommen. Bis 2001 waren es noch 70%, das Vorbild Österreich zeigt, 80% sind möglich, und zwar ohne Zusatzversicherungen!

Die Lösung heißt: Erwerbstätigenversicherung für alle, nach österreichischem Modell!

Alle Erwerbstätigen, auch Selbständige und Freiberufler, müssen in die staatliche Rentenkasse einzahlen. Die Pensionen der Beamten müssen an die zu zahlenden Leistungen der Rentenempfänger angepasst werden, wie Österreich das erfolgreich praktiziert.

Auslaufen der gescheiterten Riesterrente ist längst überfällig!

Heute ist klar: Private Vorsorge kann die Lücke nicht schließen. Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, auf die man sich verlassen kann.

Begründung:

Infolge des unter der Schröder-Regierung Rot/Grün eingeleiteten Systemwechsels 2001 in der „Alterssicherungspolitik“ ist das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente von 70% auf 48% gesunken.

Ein Schlag ins Gesicht der jetzigen Beitragszahler, Rentner und zukünftigen Rentner. Im reichen Deutschland reicht es in vielen Fällen nur noch für Renten unterhalb der Armutsgrenze.

Deutschland entwickelt sich zu einem Land von Sozialhilfeempfängern. Seit 2005 sind die Ausgaben für Sozialhilfe um zwei Drittel gestiegen! Ein politischer Skandal ist auch die stetig steigende Notwendigkeit der Tafeln.

Unsere Politiker, die auf hohe Pensionen in relativ kurzer Zeit Anspruch haben, gezahlt von den Steuern der Arbeitnehmer, sind aufgerufen, endlich zu reagieren!

Die Riesterreform ist auf ganzer Linie gescheitert!

Anders ist es in Österreich

Vergleich der gesetzlichen Rentenhöhe nach 45 Arbeitsjahren (ohne Zusatzversicherungen):

  • Österreich: 80% des durchschnittlichen Lohnes mit 65 Jahren (und das 14x im Jahr)

  • Deutschland: 48% mit 67 Jahren

Vergleich von Deutschland/Österreich nach 40 Beitragsjahren:

  • Rentner Österreich: rund 1.560 Euro Rente pro Monat, plus zwei weitere Auszahlungen – also insgesamt 14 Mal im Jahr, umgerechnet 1820 Euro pro Monat.

  • Rentner Deutschland: rund 1.050 Euro und das auch nur 12 Mal im Jahr.

Das heißt, deutsche Arbeitnehmer bekommen ca. 800 € weniger Rente als die Österreicher.

Selbst mit privater Altersvorsorge (AV) oder betriebl. AV kommen deutsche Rentner nicht auf das Niveau der Österreicher bzw. auf das Niveau vor der Riesterreform.

Um es nochmal klarzustellen: Es handelt sich um Österreich, dessen demografische und wirtschaftliche Entwicklung mit Deutschland vergleichbar ist.

Auch die Gesamtbelastung für Arbeitnehmer im Erwerbsleben ist erheblich höher als vor der Riesterreform:

  • Deutsche zahlen 24 % (RV=9,3% + PV=2,27% + Riester=4% + KV=8,4%)

  • Österreicher zahlen 14,4% (RV=10,5% + KV= 3,9%)

Sie brauchen keine privaten Versicherungen, keine Pflegeversicherung! Die Krankenversicherung ist nur halb so hoch wie in Deutschland!

Vor dem Hintergrund des im Grundgesetz verankerten Sozialstaatsprinzips muss verhindert werden, dass bei Eintritt in den Ruhestand ein Bruch mit dem im Erwerbsleben erarbeiteten Lebensstandard stattfindet. Dies erfordert eine solidarische, gesetzliche Rente, die dieses Ziel auch ohne ergänzende Leistungen der betrieblichen bzw. privaten Altersvorsorge erreichen kann.

Ein starkes Rentensystem ist auch in Deutschland möglich und zwar ohne ökonomische Verluste, die Politik muss es nur wollen!

Diverse Institute haben mit Analysen und Veröffentlichungen auf die bereits bestehende und dramatisch fortschreitende Altersarmut hingewiesen, doch von den Politikern wird das gute Rentenvorbild Österreichs bewusst totgeschwiegen.

Jetzt hier UNTERZEICHNEN, damit sich endlich was ändert!

Siehe Quellen unter folgenden Links:

www.boeckler.de/pdf/v_2016_06_21_blank.pdf “Alterssicherung in Deutschland und Österreich: Vom Nachbarn Lernen?“

www.heise.de/tp/features/Warum-bekommen-Oesterreicher-fast-60-Prozent-mehr-Rente-3921398.html „Warum bekommen Österreicher fast 60 Prozent mehr Rente?“

www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/rente-oesterreich-vorbild-deutschland-100.html “Renten in Österreich – Vorbild für Deutschland?“

www.arbeitnehmerkammer.de/fileadmin/user_upload/Downloads/KammerPosition/KammerPosition_Alterssicherung.pdf “Alterssicherung - Für eine starke gesetzliche Rente“

www.epochtimes.de/politik/deutschland/oesterreichs-gutes-rentensystem-ein-rentenvorbild-wird-bewusst-totgeschwiegen-a2227897.html?print=1

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Großefehn, 24.02.2018 (aktiv bis 23.08.2018)


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Warum Menschen unterschreiben

Weil Gerechtigkeit braucht Engagement.

Weil ich 34 Jahre gearbeitet habe und in der Armut lande.

Diese Petition ist im Ansatz richtig. Die Rente aus einer langjährigen Erwerbstätigkeit muss hoch genug sein, dass der Rentner davon leben kann ohne Almosen zu stellen. Die Riesterrente rentiert sich nicht - die Zugaben des Staates landen letzten End ...

Rente und Pensionen müssen endlich angepasst werden....und auch die Beitragsbemessunsgrenzen sollten für ALLE gleich hoch sein. Also nicht nur die Renten West /Ost anpassen sondern auch die Beitragshöhe!...und eben die Pensionshöhen. Die kann bald ...

Ohne öffentlichen Druck ändert sich sonst nichts.

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