Gut drei Jahre ist es diese Woche her, dass fast 500 Bürgerinnen und Bürger sich gegen die Machenschaften der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein auf die Straße gingen.

Damals sammelten wir 8052 Unterschriften gegen die Schließung der Notfallpraxis hier am Krankenhaus in Stolberg.

Heute schreiben wir den 9. März 2018 und wir müssen aus der Zeitung erfahren, dass die KV Nordrhein nun wieder an unsere Notfallpraxis ran gehen will um sie zu schließen, damit wir Stolberger Bürger dann in Zukunft die Notfallpraxis in Eschweiler ansteuern sollen.

Auch wenn die Notfallpraxis für Kinder am Bethlehem Krankenhaus in Stolberg bestehen bleiben soll, macht das Ganze doch keinen Sinn.

Die Ärzte können doch wirklich nicht von der alleinstehenden 80-jährigen Oma oder alleinerziehende Mutter mit drei Kindern erwarten, in Richtung Eschweiler zu pilgern, zumal die Verbindungen für Bus und Bahn nicht so gegeben sind, wie man sie braucht.

Dieses Vorhaben ist einfach nur unmenschlich und dürfte so nicht beschlossen werden. Aus diesem Grunde fordern wir die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, vertreten durch Herrn Dr. Nossek, auf, das ganze Vorhaben noch einmal zu überdenken.

Als Ärzte haben Sie alle einen Eid abgelegt und deswegen bitten wir Sie, auch danach zu handeln. Vor allem die Ärzte aus unserer Stadt, die ihr ja zu diesem Vorhaben gegeben haben, sollten sich noch einmal in ihr Gewissen reden, ob das richtig ist, was sie im Sinne ihrer Patienten beschließen.

Begründung

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit uns für den Erhalt der Notfallpraxis am Stolberger Krankenhaus einzusetzen.

Wenn wir nichts tun, macht die Kassenärztliche Vereinigung mit uns der Molli...

Unser Bürgermeister steht hinter unserem Vorhaben und ist mit uns in dauernden Kontakt. Wir, die Bürger und halt Patienten sollten hier das Wort mit ergreifen.

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Neuigkeiten

Pro

die ländliche medizinische Versorgung sollte flächendeckend gewährleistet sein Was vor einigen Jahren noch als selbstverständlich galt, wandelt sich immer mehr zur Pionierarbeit. Wen wunderts, dass sich immer mehr Nachwuchsmediziner gegen den Hausarztberuf entscheiden, falls sie nicht schon in andere Länder abgewandert sind, wo ihre Gilde nicht nur besser bezahlt wird, sondern auch deutlich bessere Arbeitsbedingungen vorfindet. Völlig unverständlich ist mir das Vorgehen staatlicher Behörden, die einerseits von Qualität zu Ungunsten der Quantität sprechen und im gleichen Atemzug so vorgehen.

Contra

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