• Von: ADFC Dresden mehr
  • An: Staatsbetrieb Sachsenforst
  • Region: Dresden mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.758 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Lasst uns unsern Gänsefuß

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Die Zerstörung der gut erhaltenen asphaltierten Waldstraße Gänsefuß in der Dresdner Heide verhindern! Die Landeshauptstadt beabsichtigt, den Gänsefuß durch eine geschlämmte Schotterstraße zu ersetzen. Als Begründung wird vorgegeben, damit einen Ausgleich gegen andernorts versiegelte Flächen zu schaffen. Die Kosten von 90.000 Euro seien schon im Haushalt eingeplant.

Begründung:

Auf diesem Weg kann man mit dem Fahrrad auch mal etwas schneller als auf den anderen Waldwegen unterwegs sein. Sollte Radfahrern diese Möglichkeit genommen werden, ist es eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit des Ortsteils Langebrück von der Stadtmitte. Eine negative Ökobilanz ist also absehbar.

Die Begründung als sogenannte Entsiegelungsmaßnahme ist nicht zutreffend und hält einer sachlichen Prüfung nicht stand. Der Gänsefuß besitzt bekanntlich, fern von jeglichem Abwassernetz gelegen, keinen Kanalisationsanschluss. Für den Wasserhaushalt in der Dresdner Heide ist es also völlig belanglos, ob das Regenwasser im Falle einer Schotterstraße teilweise über die Straßendecke oder, im Fall der bisherigen Straße, drei Meter links und rechts im Waldboden versickert.

Dem Staatsbetrieb Sachsenforst wird empfohlen, die offensichtlich vorhandenen Mittel und Kräfte lieber für die Instandsetzung maroder Waldwege zu verwenden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

01099, 27.06.2014 (aktiv bis 26.08.2014)


Neuigkeiten

Vielen Dank für die 1758 Unterschriften! U.a. wegen der untergezeichneten Petition, des NDR-Beitrags "Realer Irrsinn" * und weiteren Presseberichten hat die Stadtverwaltung ein Zugeständnis gemacht: Der Rückbau des Weges werde nicht gleich, sondern erst ...

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Debatte zur Petition

PRO: Wenn ein Waldweg im Bestand asphaltiert ist, dadurch keine Nachteile für die Umgebung entstehen und viele Radfahrer davon profitieren - warum sollte man 90.000 Euro für eine Beseitigung dessen ausgeben? Das man keine neuen Wege im Wald asphaltieren sollte, ...

PRO: Über einen asphaltierten Waldweg können sich auch Rollstuhlfahrer die Dresdner Heide und ihre Schönheit erschließen. Auf Sandwegen ist ein Vorwärtskommen fuer unsere behinderten Mitbürger recht beschwerlich.

CONTRA: Die geplante Maßnahme findet doch gar nicht statt. Der aufmerksame Zeitungsleser sollte mittlerweile verstanden haben, dass die Maßnahme so nicht stattfinden wird, sondern der jetzige Zustand des Gänsefußes genutzt wird und eine Umwandlung des Straßenbelages ...

CONTRA: Eine ganz andere Sichtweise ist die Gemarkung: Ich finde es nicht gut, daß sich Dresden immer mehr Ortschaften eingemeindet hat. Alles, was jenseits der Dresdener Heide sich befindet, sollte in meinen Augen eigenständig sein und keinesfalls bereits Dresdener ...

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Petitionsverlauf

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