Piirkond : Leipzig
Kodanikuõigused

Leipzig bleibt friedlich! – Kein Militärdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle!

Petitsioon on adresseeritud
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Verteidigungsministerin, Bundeskanzlerin
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  1. Algatatud oktoober 2020
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Willkommen auf der Petitions-Seite unserer Initiative „Leipzig bleibt friedlich!“

Warum wir diese Petition gestartet haben? Wir möchten rechtzeitig eine gesellschaftliche Debatte über die schleichende militärische Umnutzung des zivilen Flughafens Leipzig/Halle. Denn wenn das Militärhubschrauber-Großprojekt hier angesiedelt wird, gibt es nichts mehr zu diskutieren. Dann ist es zu spät! Wir brauchen Deine/Ihre Unterschrift unter der Petition, damit diese Debatte in Gang kommen kann! Hier unten können Sie die komplette Petition lesen und sich für ein friedliches und weltoffenes Leipzig positionieren. Das ist es, worum wir bitten.

Folgen Sie uns gern bei Facebook und Instagram und auf unserer Website:

https://www.facebook.com/leipzig.bleibt.friedlich.initiative

https://www.instagram.com/leipzigbleibtfriedlich/

www.leipzig-bleibt-friedlich.org

Danke! Die Engagierten von „Leipzig bleibt friedlich!“

Aufruf

Wir, Bürgerinnen und Bürger Leipzigs und Umgebung, sind stolz auf das Ansehen, die Lebensqualität und die Weltoffenheit unserer Stadt, die auf eine große friedliche Kultur-, Kunst-, Musik-, Handels-, Universitäts-, Industrie- und Handwerkertradition zurückblicken kann.

Die Freiheit, in der wir heute leben, ist eng mit der Friedlichen Revolution von 1989 verbunden, die den weltweiten Ruf Leipzigs als Stadt des Friedens und der Freiheit begründet. Durch den Fleiß, die Klugheit und die Ausdauer seiner Einwohner, Unterstützer und Investoren wuchs der Großraum Leipzig nach der Wiedervereinigung zu einer attraktiven und wirtschaftlich immer stärker werdenden, liebenswerten Region.

Wir nehmen mit zunehmender Sorge wahr, wie der zivile Flughafen Leipzig/Halle schleichend und ohne gesellschaftlichen Diskurs zu einem immer größer werdenden internationalen Militärdrehkreuz ausgebaut wird. Selbst ausländische Armeen transportierten von hier aus Militärtechnik und hunderttausende Soldaten unter anderem in Kriegsgebiete nach Afghanistan oder in den Irak. Diese Entwicklung passt weder zur Historie unserer Stadt noch zu unserem heutigen Selbstverständnis.

Wir fordern die Bundesregierung, die Parlamentarier sowie die Führung der Bundeswehr dazu auf, das Milliarden schwere Bundeswehrprojekt für 60 große Militärtransporthubschrauber bzw. dessen Flottenmanagement nicht am Flughafen Leipzig/Halle anzusiedeln. Wir wollen nicht, dass am Flughafen Leipzig/Halle ein Militärdrehkreuz etabliert wird und Rüstungsunternehmen aktiv werden.

Wir fordern die Gesellschafter des Flughafens Leipzig/Halle – die Stadt Leipzig, die Stadt Halle, die Stadt Dresden die Stadt Schkeuditz, den Landkreis Nordsachsen sowie die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt – dazu auf, das Erbe der Friedlichen Revolution, den Ruf Leipzigs und der Region zu schützen und weder die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen zu betreiben und zu fördern, noch den zivilen Flughafen Leipzig/Halle zu einem Militärdrehkreuz auszubauen.

Wir bitten und fordern, dass

  • Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, sich zum einen gegenüber Verteidigungsministerin Christine Lambrecht klar gegen das Vorhaben ausspricht und das Thema zum anderen im Leipziger Stadtrat umfänglich öffentlich diskutiert wird.
  • Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, die Rolle des besonnenen Landespolitikers wahrnimmt und sich ebenfalls gegen derartige Ansiedlungsvorhaben ausspricht.
  • Christine Lambrecht, Bundesministerin für Verteidigung, eine kluge Standortentscheidung trifft, von Leipzig absieht und so das Erbe der friedlichen Demokratiebewegung von 1989 schützt.
  • Olaf Scholz, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, das Erbe der Friedlichen Revolution von 1989 schützt und sich dafür einsetzt, dass Leipzig als internationales Symbol friedlicher Demokratiebewegung etabliert und nicht militarisiert wird.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger Leipzigs und Umgebung sowie all jene dazu auf, denen das friedliche Erbe von 1989 etwas bedeutet, sich dafür stark zu machen und sich gegen die oben skizzierten Pläne zu positionieren. – Wir bitten Sie und laden Sie herzlich dazu ein, diese Petition zu unterzeichnen.

Selgitus

Begründung

„Leipzig bleibt friedlich!“ will Transparenz und eine gesellschaftliche Debatte über die schleichende militärische Umnutzung des zivilen Flughafens Leipzig/Halle.

Dass vieles hinter fast verschlossenen Türen vor sich geht, akzeptieren wir nicht. Wir wollen mit der Petition Menschen informieren und einladen, sich unserem Aufruf anschließen. Politische Entscheider wollen wir dazu bewegen, sich ebenfalls gegen diese Entwicklungen auszusprechen.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

https://www.leipzig-bleibt-friedlich.org

Erstunterzeichner der Petition sind:

Konstantin Wecker, Komponist und Sänger; Günter Krauß, Richter am Bundesverwaltungsgericht a. D. Peter Sodann, Regisseur, Schauspieler, ehemaliger Tatort-Kommissar; Hans-Eckardt Wenzel, Musiker und Autor; Gesine Oltmanns, Bürgerrechtlerin Prof. Dr. Franz Wolfgang Hirsch, Radiologe; Ann-Elisabeth Wolff, Festivaldirektorin euro-scene Leipzig; Gerhard Schöne, Liedermacher; Prof. Dr. Gerd Birkenmeier, Arzt, Biochemiker, Krebsforscher; Dr. Lutz Mükke, Journalist; Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig; Stephan Krawczyk, Liedermacher und Schriftsteller; Wolfgang Krause-Zwieback, Schauspieler und Autor; Olaf Doehler, Architekt und Stadtplaner, Geschäftsführer Kulturstiftung Leipzig; Prof. Dr. Dieter Rink, Stadtsoziologe Leipzig; Bernd-Lutz Lange, Kabarettist und Autor; Dr. Bärbel Nemcek, Zahnärztin; Dagmar Franke, Fotografin und Kulturmanagerin; Roland Keil, Architekt und Pyrotechniker; Angela Gröber, PR-Managerin; Prof. Dr. Christoph Kleine, Religionswissenschaftler; Stefan Nagel, Vergoldermeister; Rolf Sprink, ehemaliger Leiter Volkshochschule Leipzig; Dagmar Ranft-Schinke, Malerin und Grafikerin, ehem. Clara-Mosch-Mitglied; Silke Wagler, Modedesignerin; Thomas Groh, Kulturwissenschaftler; Georg von Nessler, Projektentwickler; Dieter Kalka, Schriftsteller; Dr. h.c. Christoph Wonneberger, ehemaliger DDR-Bürgerrechtler und Friedensaktivist Kerstin Marklofsky, Buchhändlerin; Andreas Matthes, Designer; Meigl Hoffmann, Kabarettist ...

Kontakt und Spendenmöglichkeit via https://www.leipzig-bleibt-friedlich.org

Quellen, mehr via https://www.leipzig-bleibt-friedlich.org

https://web.archive.org/web/20090410085201/http:/www.mdr.de/fakt/6100021.html http://www.bundeswehr-journal.de/2019/beschaffungsvorhaben-schwerer-transporthubschrauber/ https://www.bundeswehr-journal.de/2020/sikorsky-versorgt-ch-53g-der-luftwaffe-mit-ersatzteilen/ , http://www.bundeswehr-journal.de/2018/messetage-in-berlin-weichenstellung-fuer-milliarden/ https://esut.de/2020/01/meldungen/ruestung2/17902/schwerer-transporthubschrauber-angebote-abgegeben/ https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-bedingt-abflugbereit-1.4972969 https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Rheinmetall-und-Sikorsky-planen-Basis-fuer-Superhelikopter-am-Flughafen-Leipzig-Halle https://www.spiegel.de/politik/ausland/bundeswehr-verteidigungsministerium-stoppt-vergabeverfahren-fuer-transporthubschrauber-a-e2c368c1-1fd6-4c13-8381-fb5ab67b58f6 https://www.pressebox.de/pressemitteilung/rheinmetall-ag/Rheinmetall-und-Sikorsky-planen-Bau-eines-Logistikzentrums-und-Fleet-Management-Center-fuer-CH-53K-Transporthubschrauber-am-Flughafen-Leipzig-Halle/boxid/979293

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uudised

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir möchten über aktuelle Entwicklungen rund um unsere Petition und “Leipzig bleibt friedlich!” informieren. Es hat sich einiges getan.

    Das Konsortium um Rheinmetall-Lockheed Martin/Sikorsky hatte sich um einen Milliardenauftrag für Militärhubschrauber beworben und war bei der Bewerbung mit dem Flughafen Leipzig/Halle als Standort für das Flottenmanagement-Zentrum an den Start gegangen. Dagegen haben wir zwei Jahre lang ausdauernd interveniert – mit hunderten Briefen an Politiker, Ministerien und Fachgremien, in dutzenden persönlichen Gesprächen mit Stadträten, Landtags- und Bundestagsabgeordneten, mit einer Petition, in Medien-Interviews und Pressemitteilungen sowie auf Veranstaltungen.

    Final ging... Edasi

  • Gerade in diesem Jahr gibt es allen Grund für Friedensbewegungen sich zu zeigen. Die überall erschallenden Rufe nach mehr Waffen und Befehle zu den Waffen dürfen nicht unwidersprochen bleiben. “Leipzig bleibt friedlich!” unterstützt alle, die mit friedlichen Mitteln um Frieden ringen und sich in der Ukraine für sofortige Verhandlungen auf höchster internationaler Ebene einsetzen. Wir wollen auch, dass sich unsere Stadt ihres pazifistischen Erbes von 1989 künftig bewusster wird und sich Leipzig als “Weltfriedensort” etabliert.

    Nehmen Sie sich/nehmt Euch diese Stunde Zeit. Seien Sie/seid ganz herzlich zum diesjährigen Ostermarsch eingeladen. Am Sonnabend, 16. April, ab 11 Uhr beginnt der mit einer Kundgebung auf dem Kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz,... Edasi

arutelu

Es braucht in dieser Welt Symbole für den Erfolg friedlicher Demokratie- und Protestbewegungen. Sie sind wichtig für unser zivilisiertes Handeln Leipzig ist so ein Symbol. Die Stadt reiht sich mit den Geschehnissen von 1989 ein in eine Reihe großer Erfolge gewaltfreier Aktionen und zivilen Ungehorsams von Bürgerbewegungen und Initiativen weltweit – wie den Marsch auf Washington vieler US-Bürgerrechtler oder Gandhis gewaltlosem Widerstand. Mit dem Wert und dem Erbe Leipzigs als Stadt des Friedens und der friedlichen Demokratiebewegung muss sehr behutsam umgegangen werden.

Leipzig – friedlich? Das ist ja ganz was Neues! Ich schlage vor, die Initiatoren sollten sich darum kümmern, dass beispielsweise Connewitz friedlich wird!

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Krieg ist quatsch. Körperliche Belastung, Lärm, Schlaflosigkeit

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Waffen sind zum Töten geschaffen, nicht um Frieden zu machen. Frieden erreichen wir nur wenn wir mit Worten, Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung aufeinander zugehen und die Hände reichen.

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Es sind nicht Russland und auch nicht China, die das Wettrüsten anheizen sondern die Natostaaten unter Führung der USA. Dieser Wahnsinn muss aufhören.

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mitteldeutschland darf kein militärischer nato-vorposten werden

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