MACHT DIE TURNHALLE FÜR DIE FLÜCHTLINGE AUS DER ST PAULIKIRCHE AUF!

Stadtteilschule am Hafen

Begründung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind Schüler/innen der Klasse 10b an der Stadtteilschule am Hafen/St. Pauli und durch die Lage unserer Schule haben wir mitbekommen, dass in unmittelbarerer Nähe die Flüchtlinge der St. Pauli Kirche unter ihrer Situation sehr leiden. Bei unseren Besuchen ist uns aufgefallen, dass die Flüchtlinge unter anderem auch unter großem Platzmangel leiden ca. 80 Flüchtlinge teilen sich die nicht allzu große Kirche. Hinzu kommt, dass sie keine Duschen haben, nicht genügend Toiletten, sowie geringe Beheizungsmöglichkeiten. Dies bedeutet während der nun kommenden Winterzeit viele Krankheiten und seelische Qualen. Daher haben wir uns entschlossen unsere Sporthalle zur Verfügung zu stellen, da diese von 19 Uhr bis 7 Uhr nicht genutzt wird. Wir fordern die Stadt Hamburg auf sich dieser Lösung nicht zu widersetzen. Wir haben uns auch Gedanken über mögliche Probleme gemacht und wie man diese lösen könnte, dies wäre zum Beispiel das Thema Sauberkeit in der Sporthalle. Die Flüchtlinge sind bereit die Sporthalle so zu hinterlassen, so wie sie diese vorgefunden haben. Einige Schüler/innen erklären sich bereit, dies zu kontrollieren. Ein weiteres Problem könnte das Entstehen von Schäden sein und die Haftung, aber da die Flüchtlinge den Platz nur zum Schlafen nutzen schließen wir diese Art von Problemen aus. Zur Not können die Schäden durch Spendensammlungen der Schule ausgeglichen werden. Das Gute an unserer Idee ist, das die Flüchtlinge ein Winterquartier hätten, mit genügend Duschen, Toiletten und Platz. Es wäre warm und Krankheiten könnten minimiert werden. Zudem würde der Staat Geld sparen, da der Unterhalt der Turnhalle ja sowieso gewährleistet ist. Hiermit bitten wir Sie um Ihre Unterstützung in diesem Fall. Wir haben eine Unterschriftensammlung an unserer Schule gemacht und der Großteil der Schülerinnen und Schüler unterstützt uns in diesem Vorhaben.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen die Schüler/innen der Klasse 10b

Brief an den Innensenator der Stadt Hamburg Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b C/O Stadtteilschule am Hafen / Standort St. Pauli Friedrichstraße 55 20359 Hamburg

Hamburg, den 18.10.2013

Sehr geehrter Herr Michael Neumann,

Sie haben sicherlich schon mitbekommen, dass unsere Klasse, die 10b der Stadtteilschule am Hafen Standort St. Pauli, sich für die Flüchtlinge in der St. Pauli Kirche engagiert. Wir haben kein Verständnis für die Umstände, die derzeit hier in Hamburg herrschen und wollen deshalb etwas dagegen unternehmen. Wir würden uns über Ihre Unterstützung freuen und Sie herzlich in unsere Klasse einladen, um noch einmal über die Lage der Flüchtlinge zu sprechen. Außerdem möchten wir, dass Sie sich die Lage vor Ort anschauen, damit Sie mit eigenen Augen sehen, wie wichtig unsere Hilfe ist. Momentan befinden sich 80 Flüchtlinge in der St. Pauli Kirche. Das Wetter wird kühler und der Winter steht vor der Tür. Wir können uns das nicht weiter mit ansehen wie die vielen Menschen dort auf so engem Raum leben müssen. Dem könnte man Abhilfe verschaffen, indem wir unsere Turnhalle von 22:00h bis 8 Uhr zur Verfügung stellen. Dort hätten die Menschen mehr Platz, Duschen, Toiletten, eine Heizung und einen sicheren Ort zum Schlafen. Wir hoffen sehr, dass Sie erkennen, wie notwendig Ihre und unsere Hilfe ist.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit,

mit freundlichen Grüßen, die Klasse 10b.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christoph Berens aus Hamburg
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Die beste Schule ist die praktische Erfahrung. Vor langer Zeit, als ich noch zur Schule ging, gab es ein Schulfach das hiess Gemeinschaftskunde. Ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern was wir damals lernen mussten. Aber wenn wir damals unsere Turnhalle für Flüchtlinge geöffnet hätten, ich könnte mich heute noch an jede Einzelheit erinnern. Wir alle hätten damals etwas gelernt fürs Leben. Und den Flüchtlingen wäre auch geholfen. Der Pastor und sein lieber Gott ist zwar ein starker Mann. Aber wir damals 800 Schüler sind auch nicht ohne!

Contra

Wenn diese Flüchtlinge ihre Energie in ihr eigenes Land stecken würden anstatt viel Geld für die Schleuser zusammen zu kratzen, dann würde es ihnen in ihrem Land auch besser gehen! Es gibt hier in Deutschland schon genug Arme die unterstützt werden müssen. Würde es den Deutschen besser gehen, würden auch mehr Deutsche für's Ausland spenden! Menschen in Not zu helfen ist eine gute Sache, aber wir sind nicht für die ganze Welt verantwortlich! Wir leben hier mit unseren Gesetzen, an die wir und auch die Flüchtlinge sich zu halten haben! Hilfe zur Selbsthilfe sollte das Motto sein!