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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer
Wir fordern das Bundesverkehrsministerium auf, umgehend die Durchsetzung der StVO zum Umweltschutz zu betreiben. Die Bußgelder bei Verstoß müssen deutlich erhöht werden. Bei Widerholung müssen die Fahrzeuge durch die Behörden eingezogen werden.
Begründung
Straßenlärm macht krank! Laut Erkenntnissen des deutschen Umweltbundesamtes und der Weltgesundheitsorganisation kann Lärm über 65dB(A) zu einer erheblichen Vergrößerung des Herzinfarktrisikos.
In den letzten Jahren kommt das sogenannte Autoposing (das Hochjagen des Motors im Leerlauf) immer mehr in Mode. Anlieger von beliebten Posingstrecken werden, besonders nachts durch den infernalischen Lärm, der durch manipulierte Fahrzeuge entsteht geweckt. Diese Fahrzeuge sind großenteils illegal umgerüstet. Es gibt aber auch Fahrzeuge die "legal" viel zu laut unterwegs sind, da die Meßmethoden bei der Zulassung ausgetrixt werden. Stickwort "Klappenauspuff"
Nach § 30 (1) der StVO sind Bei Fahrzeugbenutzung unnötiger Lärm und vermeidbare Abgaßbelästigungen verboten. Ebenso unnützes Hin- und Herfahren innerhalb geschlossener Ortschaften. Laut Bußgeldkatalog Lfd.Nr. 117 und 118 wird der Verstoß gegen diese Vorschriften aktuell mit 10€ bzw. 20€ geandet.
Diese Bußgelder führen bei den Verwarnten höchstens zu einem müden Lächeln.
Wir fordern die Durchsetzung der Vorschriften der StVO Wir fordern eine deutliche Erhöhung der Bußgelder analog dem Bußgeldkatalog beim Verstoß gegen das Immisionsschutzgesetzt: Bei erheblichen "Nachteilen oder Belästigungen" werden z. B. in Bayern € 1.500 - € 25.000 fällig. Wir fordern die regelmäßige Durchführung von Polizeikontrollen an den bekannten Hotspots der Szene, bei bedarf mit Beschlagnahme der Fahrzeuge und Entzug der Fahrerlaubnis.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
04.07.2019
Sammlung endet:
03.09.2019
Region:
Deutschland
Kategorie:
Verkehr