Region: Germany
Health

Maßnahmen zur Eindämmung von Covid auf direkten Schutz der gefährdeten Personengruppen ausrichten

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
41 Supporters 41 in Germany
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  1. Launched November 2021
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Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie sollten hauptsächlich direkt auf den Schutz der stark gefährdeten Personengruppen ausgerichtet sein. Auf den Intensivstationen liegen mehr als 80% Personen mit einem Alter über 50 Jahre (vorwiegend ungeimpfte, aber auch geimpfte). Die vergangenen und aktuellen Einschränkungen treffen jedoch stärker Personen unter 50 Jahren (Familien, Kinder, Jungendliche). Einschränkungen und Reglementierungen weiterhin hauptsächlich auf diese Personenkreise auszurichten ist unethisch.

Mit der Schutzimpfung und der Möglichkeit für die Booster-Impfung können Personen über 50 Jahre ihr Risiko stark senken. Einschränkungen und Impfdruck für die jüngeren Jahrgänge sind nicht notwendig, wenn ausreichend Personen über 50 Jahre geimpft sind.

Es ist während der Pandemie immer wieder der Eindruck vermittelt worden die Kinder wären ein oder gar das "Problem". Die Folge waren Schulschließungen, Einschränkungen im Sport und Maskenpflicht. Die Kinder sind jedoch nicht das Problem. Ebenso sind es nicht pauschal die "Ungeimpften". Wir müssten eher von einer "Pandemie der über 50 Jährigen" sprechen. Die jüngere Bevölkerung (Kinder, Familien, Jugendliche) haben sich gerne solidarisch gezeigt (inzwischen fast 2 Jahre lang) solange noch nicht ausreichend Impfstoffe verfügbar waren. Dieser Zustand ist jedoch schon länger beendet, es sind ausreichend Impfstoffe verfügbar. Jedoch sollte es der nicht stark gefährdeten Personengruppe der Kinder, Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen frei stehen, ob Sie dieses Angebot annehmen oder nicht. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden das Gesundheitssystem nicht zum überlasten bringen. Die Überlastung kommt von Jahrgängen >50 Jahre (über 80 % der Covid-Intensivbetten sind von über 50 jährigen belegt).

Natürlich werden die nicht gefährdeten das Virus auch im privaten Umfeld an gefährdete weitergeben, daher sollte man nicht pauschal alle Maßnahmen aufheben, jedoch muss die Maßgabe des direkten Schutz viel stärker gewichtet werden.

Reason

Das Gesundheitssystem droht zu überlasten und über 80% der Covid-19 Patienten auf den Intensivstationen sind älter als 50 Jahre . Trotzdem werden eher die nicht stark gefährdeten Personengruppen von den Maßnahmen getroffen. Wir sahen z.B. 2G Veranstaltungen für die älteren Personengruppen ohne Maske und Abstand (wo auch geimpfte Erwachsene das Virus ungetestet weitergeben konnten), während die Kinder in der Grundschule noch mit Masken unterwegs sind. Kinder, Jugendliche und Familien leiden unter den Maßnahmen stärker als sie müssten, da vor Maßnahmen in der stark gefährdeten Personengruppe zurückgeschreckt wird. Das muss sich ändern.

Maßnahmen wie z.B. 3G an Hochschulen (mit täglicher Testpflicht für "Ungeimpfte" , wie z.B. in Baden-Württemberg) sind unverhältnismäßig und dienen nur indirekt dem Schutz von gefährdeten Personengruppen. Direkter Schutz wie 2G und Kontaktbeschränkungen für über 50 Jährige bei hoher Inzidenz sind indirekten Maßnahmen vorzuziehen. Testpflicht auch für "geimpfte" bei Veranstaltungen mit vielen Personen älter als 50 Jahre, wäre auch eine geeignete Maßnahme zum Schutz der gefährdeten Personengruppen. Jede Maßnahme sollte danach abgewogen werden, ob diese nur indirekt oder direkt die gefährdeten Gruppen schützten und die direkten sollten stark bevorzugt werden. Lieber Einschränkungen im Gottesdienst, Gemeindezentrum und der Therme als in der Disko, dem Freizeitpark oder dem Spaßbad.

Es wird z.B. über eine Impfpflicht bei Erziehern diskutiert, aber da Kinder nicht stark gefährdet sind bedarf es nicht der indirekten Maßnahme einer Impfpflicht von Erziehern.

Thank you for your support, Norbert Ziegler from Bockenheim an der Weinstr.
Question to the initiator

Not yet a PRO argument.

Solche Vorschläge funktionieren nicht. Denn 1. muss die Mehrheit der über 50jährigen noch zur Arbeit gehen. Sie können sich also nicht isolieren. 2. müssen auch Rentner zum Arzt und zum Einkaufen. Offenbar war es bereits nach einigen Wochen Pandemie nicht mehr machbar, dass Jüngere für Ältere die Einkäufe machten. Hinzu kommt, dass in sehr vielen Haushalten Gefährdete und nicht Gefährdete zusammenleben. Wer also meint, man könne die unter 25jährigen ruhig „durchseuchen“, der entscheidet sich dafür, dass der behinderte Bruder oder die Oma angesteckt werden und trotz Impfung schwer erkranken!

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