Αίτηση προς:
Kultusministerien der Länder, zentrale Studienplatzvergabestelle „Hochschulstart“, Gesundheitsministerium
Bewerber für Studienplätze im medizinischen Bereich sollen einen Studienplatz oder einen signifikanten Bewertungsbonus im Studienplatz-Auswahlverfahren erhalten, sofern sie während der COVID-19-Pandemie einen freiwilligen sozialen Dienst in einem kritischen Bereich wie Krankenhäusern, Pflege, Rettungsdienst, usw. getätigt haben. Die Dauer des Dienstes in der COVID-19-Pandemie kann ausschlaggebend für die Größe des Bewertungs-Bonus sein.
Αιτιολόγηση
Im gegenwärtigen Auswahlverfahren für das Medizinstudium wird fast ausschließlich auf die Bewertung von formellen Fähigkeiten wie Mustererkennung, Logik, Zahlen- oder Textverständnis, sowie ganz besonders auch auf die Abiturnote Wert gelegt. Dies sind zweifellos wichtige formelle Anforderungen für die Ausübung des Berufs als Mediziner. Aber nur wer bei den formellen Anforderungen überdurchschnittlich abschneidet, hat eine realistische Chance auf einen Studienplatz. Ansonsten bleibt nur das oft unerträglich lange Warten.
Soziale Kompetenz und Engagement, sowie kommunikative Fähigkeiten haben im Auswahlverfahren der staatlichen Universitäten ein kaum vorhandenes Gewicht. Dabei ist es weit verbreiteter Konsens, dass eben diese ganz wesentliche Grundeigenschaften von Ärztinnen und Ärzten sein sollten, ja sein müssen.
Wie aber kann ein junger Mensch nachweisen, dass er sich gerade auf Grund seiner sozialen Kompetenz und Persönlichkeit, auf Grund seines Mutes und Stehvermögens hervorragend für ein Medizinstudium eignet? Viele engagieren sich in einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) für die Allgemeinheit, sammeln so erste tiefe Einblicke in die Welt der Medizin und können sich so selbst versichern ob sie sich für den Mediziner Beruf eignen.
Die examinierten Pflegekräfte und Mediziner in den Pflegeeinrichtungen, Praxen, Rettungsdiensten, Krankenhäusern usw. leisten herausragende, unermüdliche Arbeit und stellen sich der COVID-19 Pandemie mit Mut und Entschlossenheit entgegen. Aber wie stünde es um all diese Einrichtungen und Dienste, wenn nicht auch zahlreiche freiwillige Kräfte, zum Beispiel FSJler, zur Verfügung stünden? Möglicherweise würde unser medizinisches System kollabieren und wäre nicht mehr in der Lage Infizierte und Kranke mit der gebotenen Sorgfalt zu betreuen und zu behandeln. Wie sähe dann die Sterberate in Deutschland aus?
Diese jungen Menschen könnten auch vor dem ungeheuren Arbeitsdruck und der hoch-dynamischen, auch bedrohlichen Situation kapitulieren und den Dienst beenden. Aber sie tun es nicht, sondern sie stellen sich mit eben demselben Mut und eben derselben Entschlossenheit der Aufgabe, der sie ihr Leben widmen möchten: Menschen zu helfen. Gerade diese jungen Menschen, die sich freiwillig in der aktuellen weltweiten Krisen-Situation der COVID-19-Pandemie in den Dienst der Allgemeinheit stellen, beweisen unmissverständlich und für alle sichtbar, dass sie Mut, Engagement, soziale Verantwortung und Stehvermögen besitzen. Sie haben das Vertrauen der Gesellschaft und jedes und jeder Einzelnen verdient.
Geben Sie diesen jungen Menschen eine Chance, ihren Traumberuf auszuüben. Stimmen Sie für diese Petition!