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Bild zur Petition mit dem Thema: Mehr Fachkräfte für die Kitas in Tübingen: Bestehendes Personal entlasten, neues Personal gewinnen Mehr Fachkräfte für die Kitas in Tübingen: Bestehendes Personal entlasten, neues Personal gewinnen
  • Von: Dachverband der Kleinen Freien Kita-Träger ...
  • An: Gemeinderat der Stadt Tübingen
  • Region: Tübingen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 12 Tage verbleibend
  • 463 Unterstützende
    330 in Tübingen
    30% erreicht von
    1.100  für Quorum  (?)

Mehr Fachkräfte für die Kitas in Tübingen: Bestehendes Personal entlasten, neues Personal gewinnen

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In den vergangenen Monaten hat sich der Fachkraftmangel im Bereich der Kindertagesstätten bundesweit deutlich verstärkt. Aktuell wird bis 2025 ein Mangel von rund 330.000 Fachkräften im Bereich der Kitas sowie der Grundschulbetreuung in Deutschland prognostiziert. Auch in Tübingen gibt es trägerübergreifend zahlreiche offene Stellen. Bestehendes Personal wird zunehmend stärker belastet und Öffnungszeitenkürzungen mehren sich. Dieser Negativtrend wird weiter anhalten. Darum ist es wichtig, die bestehenden Fachkräfte an unsere Tübinger Träger zu binden, anstatt sie weiter zu belasten, und neue Fachkräfte dauerhaft zu gewinnen sowie eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen und auszubauen.

Wir – Eltern, Fachkräfte und Freie Träger aus Tübingen – machen uns große Sorgen! Im frühkindlichen Bildungsbereich werden die Grundlagen für jede weiterführende Bildung geschaffen. Wir wollen nicht zulassen, dass sich die Qualität der Kinderbetreuung weiter verschlechtert. Wir fordern die Stadt Tübingen und den Gemeinderat auf, Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität unserer Kitas sowie zur Entlastung unserer Fachkräfte zu ergreifen!

Wir fordern konkret:

1) Zusätzliche Kräfte zur Entlastung

  • Hauswirtschaftliche Stellenanteile für alle Einrichtungen, basierend auf der seit 2011 seitens Stadtverwaltung genutzten gruppenbezogenen Berechnungspauschale, die leider für die Mehrzahl der insgesamt 92 Kitas in Tübingen bisher nicht gewährt wird.

  • Steigerung der Attraktivität von Freiwilligendiensten (z.B. FSJ) durch Erhöhung des Taschengelds und Gewährung von Fahrtkostenzuschüssen sowie Ausbau der Stellenzahl.

2) Einen TVöD-konformen Gehaltszuschlag

  • für Fachkräfte in besonderen Belastungssituationen, den es in anderen Kommunen mit hohen Lebenshaltungskosten wie Stuttgart oder München bereits gibt.

3) Sicherung und Verbesserung der Ausbildung

  • Schaffung weiterer PIA-Stellen ab 09/2018 für alle Träger und Senkung der Fachkraftanrechnung auf 0% (PIA = erfolgreiches Modell einer Praxis-integrierten Ausbildung)

  • Absenkung der Fachkraftanrechnung des Anerkennungsjahres von bisher 70% auf 50%

  • Gewährung von zusätzlicher Anleitungszeit für anleitende Fachkräfte zur Sicherstellung einer guten Ausbildungsqualität

4) Den Ausbau der pädagogischen Fachberatung

  • Für Fachkräfte und Leitungen direkt in den Kindertagesstätten ist eine gute pädagogische Fachberatung gerade in herausforderungsvollen Situationen sehr wichtig.

5) Eine kitaspezifische Berufsberatung

  • Kompetent und gut zugänglich für interessierte Berufseinsteigende - mit einem besonderen Fokus auf Quereinstieg und auf Anerkennung pädagogischer Berufsabschlüsse aus dem Ausland

6) Eine Ergänzung der Tübinger Gebührenordnung

  • Eine längerfristige personalmangelbedingte Kürzung von Öffnungszeiten muss mit der automatischen Verringerung von Elterngebühren einhergehen.

Es besteht bereits heute ein beträchtlicher Fachkraftmangel und dieser wird weiter zunehmen. Es ist dringend erforderlich, dass wir alle gemeinsam zeitnah kurzfristige Verbesserungen umsetzen und zusätzlich mittel- wie langfristige Lösungen jetzt anstoßen.

Begründung:

s.o.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Tübingen, 05.12.2017 (aktiv bis 04.03.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Wenn es so schwer ist welche zu finden, kann man doch Syrerinnen einstellen. Diese haben viele Kinder und haben damit Ausbildung und Erfahrung. Oder auch nordafrik. junge oder alte Männer, die können gut mit Kindern umgehen. Man hört sie sind besonders ...

CONTRA: Eine nette Petition mit nachvollziehbaren Forderungen, doch leider fehlt die wichtigste Angabe. Die Finanzierung der Forderungen durch die Eltern. Keine Angaben über die Mehrkosten durch die Forderungen, weil man sich möglicher Weise mal wieder einbildet ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Damit die Kinder Kind sein dürfen und nicht nur Smartphone bedienen und Games zocken lernen. In der Hoffnung, dass die Kindergärten und Mitarbeiter ein modernes und zeitgemäßes Konzept haben: „Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, ein Kind zu form ...

Ich bin selbst auf eine gute und zuverlässige Betreuung meines einjährigen Kindes angewiesen.

Meine Tochter war Erzieherin in Tübingen, ich kenne also diese Situation, sie ist untragbar und fährt dazu, dass die Erzieherinnen Tübingen den Rücken kehren, weil auch die Mieten hoch sind und es (meist) keine Springer gibt.

Eigene Betroffenheit. Mehr Personal ist wichtig, um gute Bildung und Betreuung zu gewährleisten und mehr Angebote machen zu können, die die Kinder weiterbringen. Extreme Engpässe entstehen dann auch wesentlich seltener.

Ich bin in Ausbildung und werde selber als Erzieherin arbeiten. Zudem ist mein Kind in der Betreuung. Erzieherinnen leisten eine sehr wichtige Arbeit, das muss honoriert werden. Ich wünsche mir bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen, damit sie ...

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  • Nicht öffentlich Tübingen vor 2 Tagen
  • Nicht öffentlich Holzminden vor 3 Tagen
  • Holger W. Tübingen am 05.02.2018
  • Nicht öffentlich Tübingen am 25.01.2018
  • Kirstin R. Tespe am 25.01.2018
  • Jana M. Kirchentellinsfurt am 17.01.2018
  • Anja M. Tübingen am 17.01.2018
  • Florian S. Berlin am 17.01.2018
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  • Nicht öffentlich Berlin am 16.01.2018
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