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Änderungen an der Petition
am 06.01.2026
Petition richtet sich an: NRW Gesundheitsminister Karl Josef-Laumann, NRW Psychotherapeutenkammer, Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesministerin für Gesundheit Nina Warken
Sachliche Version:
In vielen Städten Nordrhein-Westfalens, zum Beispiel Duisburg oder Moers, besteht ein erheblicher Mangel an Therapieplätzen für psychisch erkrankte Menschen. In Moers stehen beispielsweise nur etwa 50 Kassenplätze für 100.000 Einwohner zur Verfügung. Diese Unterversorgung ist seit Langem bekannt, wird aber durch bürokratische und politische Hürden verschärft.
Psychotherapeut:innen, die helfen möchten, müssen lange Karenzzeiten, Pflichtpraktika und bürokratische Auflagen erfüllen, bevor sie Patienten aufnehmen können. Dies verzögert die Behandlung oft um 7–12 Monate, obwohl die medizinische Notwendigkeit besteht. Dadurch warten Menschen, die dringend Hilfe benötigen, deutlich länger, was die gesundheitlichen Risiken erhöht.
Ziele:
Erhöhung der Zahl der Kassenplätze für Psychotherapie, um die Unterversorgung zu beheben.
Abbau bürokratischer Hürden für Therapeut:innen, damit sie schneller Patienten aufnehmen können.
Sicherstellung, dass psychische Gesundheit als ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung jederzeit zugänglich ist.
Sensibilisierung von Bundesministerium für Gesundheit, Krankenkassen, Psychotherapeutenkammern und Kommunen für die Dringlichkeit der Lage.
Finanzierung:
Zusätzliche Mittel durch Krankenkassen und kommunale Förderungen.
Unterstützung von Ausbildungsplätzen und Praxisgründungen für Therapeut:innen.
Pilotprogramme in besonders unterversorgten Städten, die als Modell für andere Regionen dienen könnten.
Weiterführende Informationen:
https://www.bptk.de (Bundespsychotherapeutenkammer)
Beweggründe für die Petition:
Viele Menschen in Deutschland, unter anderem in Städten wie Duisburg oder Moers, haben große Schwierigkeiten, zeitnah psychotherapeutische Versorgung zu erhalten. Tiefenfundierte Therapien, die medizinisch notwendig sind, sind nur schwer zugänglich. Bürokratische und strukturelle Hürden verschärfen die Situation: Menschen müssen mehrere Ablehnungen von Therapeut:innen nachweisen, bevor die Kostenübernahme durch die Krankenkassen genehmigt wird.
Für Betroffene bedeutet dies: lange Wartezeiten, zu wenige Therapieplätze und zusätzliche Hindernisse, die den Zugang zu notwendiger Behandlung verzögern. Viele Menschen warten Monate, obwohl dringend Hilfe erforderlich ist, was den Heilungsprozess erschwert und die Lebensqualität stark beeinträchtigt.
Ziele der Petition:
Erhöhung der Zahl der Kassenplätze für Psychotherapie, um die Unterversorgung zu reduzieren.
Abbau bürokratischer Hürden für Therapeut:innen, damit Patienten schneller behandelt werden können.
Sicherstellung, dass psychische Gesundheit als medizinisch notwendige Versorgung jederzeit zugänglich ist.
Sensibilisierung von Bundesministerin für Gesundheit, Krankenkassen, Psychotherapeutenkammern und Kommunen für die Dringlichkeit dieser Problematik.
Quellen / Belege:
https://www.rnd.de/politik/gesundheitsreform-primaerarztsystem-staerkt-hausaerzte-psychotherapeuten-warnen-TIUNHTTLERGDLH4O7OF3ZKX2WI.html
Petition gestartet:
09.11.2025
Sammlung endet:
08.05.2026
Region:
Nordrhein-Westfalen
Kategorie:
Gesundheit
Methoden, die mehr in die Regression gehen und emotionsbasierter sind, klären und stabilisieren die Psyche mit nur wenigen Sitzungen oft effektiver, als die kassenfinanzierten Therapien mit vorwiegender Verstandes-Fokussierung. Wenn die Kassen schnellere Methoden wie z. B. Emotionale Pozessarbeit nach Dr. med. Stumpfeldt, ebnenso anerkennen, dann würden sich die Wartezeiten auf Therapieplätze verringern.
Noch kein CONTRA Argument.