Jeden Tag werden in Deutschland 100 Fußballfelder Boden versiegelt. Auf Teufel komm raus werden immer noch Straßen und Autobahnen gebaut. Das ist völlig normal und scheinbar auch leicht durchzusetzen. Umgekehrt wird es schon schwieriger. Dass Straßen zurückgebaut werden oder ganz „entwidmet“ werden ist eine Seltenheit. Jeder Bewohner einer Stadt, freut sich, wenn er viel Grün in seiner Nähe hat - einen grünen Hof, eine Straße mit vielen schönen Bäumen oder gar einen Park um die Ecke. Große Parks sind die grünen Lungen unserer Städte - umso größer, umso besser. Und angesichts des Klimawandels - Mitte September 2016 in Berlin über 30 Grad Celsius - kommen grünen Oasen in den heißen, dichtbesiedelten Städten immer größere Bedeutung zu.

Nun haben wir in Berlin an der Grenze von Prenzlauer Berg zu Friedrichshain die Chance einen sehr beliebten und stark genutzten Park zu vergrößern - den Volkspark Friedrichshain. Derzeit werden die „Werneuchner Wiesen“ zwischen Kniprodestraße, Danzigerstraße, Margarete-Sommer-Straße und Virchowstraße von einem provisorischen REWE-Markt, einer kommerziellen Beachvolleyballanlage und einer Tankstelle genutzt, der Rest ist wuchert vor sich hin. Nach Fertigstellung des REWE-Markts in der Pasteurstraße wird der provisorische Supermarkt wieder verschwinden und es bestünde die Möglichkeit, den Park deutlich zu vergrößern. Dazu müssten 100 m der Virchowstraße und 350 m der Margarete-Sommer-Straße entwidmet werden. Die Zufahrt zur Tankstelle könnte leicht verändert werden. 450 Meter Straße und eine Großteil der „Werneuchner Wiesen“ könnten zum Park umgestaltet werden. Das wären 3,5 Hektar oder - um im gemeinüblichen Presse-Flächenmaß zu bleiben - ca. 5 Fußballfelder. Das ist nicht viel (im Vergleich zu den 100 Fußballfeldern, die TÄGLICH versiegelt werden, geradezu lächerlich). Aber jeder Quadratmeter Grün ist in der Stadt äußerst wertvoll. Die Autostellplätze in der Margarete-Sommer-Straße werden nicht übermäßig genutzt und (auto)verkehrstechnisch sind die beiden Straßen nicht von Bedeutung. Die Virchowstraße sollte allerdings verschmälert als Radroute von Prenzlauer Berg nach Friedrichshain nutzbar bleiben. Deshalb fordern wir den Berliner Senat und die Bezirke Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg auf, sich dafür einzusetzen, die Virchowstrasse und Teile der Margarete-Sommer-Straße zu entwidmen und den Volkspark Friedrichshain zu vergrößern. Keine Bebauung der „Werneuchner Wiesen“.

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Chris Lopatta aus Berlin
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