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Changes to the petition
am 26.08.2026
Petition richtet sich an: Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN)
Wir sind für Windenergie!
Unsere Region braucht Energie, die sauber, bezahlbar und unabhängig ist.
Windenergie ist dafür kein „Nice‑to‑have“, sondern eine der wenigen Technologien, die schnell und in relevanter Größenordnung Strom liefern kann – und zwar dort, wo wir ihn brauchen.
Gleichzeitig gilt: Wer Windkraft will, muss sie sauber planen: mit Rücksicht auf Menschen, Natur und Landschaft – aber eben auch ohne die Energiewende durch Dauerblockade zu sabotieren.
Genau darum geht es jetzt um eine Weichenstellung, die viele unterschätzen: Flächen sichern. Denn ohne geeignete Vorranggebiete ist jede Diskussion über konkrete Anlagen akademisch – dann wird nicht „besser geplant“, dann wird schlicht gar nicht geplant.
Wir sind für Windenergie – aber nicht nach dem Motto „egal wo“. Gute Planung heißt: geeignete Flächen, klare Schutzstandards, transparente Abwägung. Dann wird aus Streit ein Projekt, das die Region wirklich voranbringt.
Wir fordern daher, dass die zuständigen Entscheidungsträger der Planungsregion Rhein‑Neckar im Verfahren zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie die notwendigen Vorranggebiete für Windenergie im Teilraum Rheinland‑Pfalz so ausweisen und sichern, dass der Windenergie‑Ausbau in unserer Region realistisch möglich bleibt – insbesondere im Raum Haßloch / VG Deidesheim (u. a. Meckenheim, Ruppertsberg).
Konkret heißt das:
Hinweis: Der Teilregionalplan regelt die Flächensicherung (Vorranggebiete) – diese Entscheidung ist die Grundlage, bevor konkrete Projekte überhaupt sinnvoll geprüft und genehmigt werden können.
Quellen und weiterführende Information:
Planungsregion Rhein‑Neckar – Fortschreibung Teilregionalplan Windenergie
bürgerINenergie eG (Vorderpfalz) – Kontext Bürgerenergie / regionale Projekte
Wenn wir wollen, dass unsere Kinder hier noch gut leben – mit bezahlbarer Energie, funktionierender Infrastruktur und weniger Klimaschäden – dann brauchen wir Lösungen, die wirken. Windenergie gehört dazu: Sie liefert Strom ohne fossile Brennstoffe, senkt langfristig die Abhängigkeit von Importen und macht unsere Versorgung robuster.
Aber: Windkraft funktioniert nur, wenn sie fair gemacht wird. Nicht „irgendwo hinstellen und hoffen, dass niemand meckert“, sondern sauber planen, Rücksicht nehmen und die Menschen vor Ort beteiligen. Genau dafür ist diese Petition da: Damit die Flächen so gesichert werden, dass Windenergie möglich ist – und gleichzeitig klare Regeln gelten, die Natur und Anwohner schützen.
Tourismus ist kein Nebenthema – die Pfalz lebt von Landschaft, Wein, Erholung. Genau deshalb geht es nicht um „Windräder überall“, sondern um kluge Standortwahl und klare Schutzstandards. Wenn Anlagen dort entstehen, wo sie vertretbar sind, entsteht zusätzlich ein positiver Effekt: Kommunen erhalten Einnahmen (u. a. über die finanzielle Beteiligung nach § 6 EEG), die zweckmäßig in touristische Infrastruktur und Lebensqualität fließen können – von Radwegen über Naturpflege bis zu Kultur- und Freizeitangeboten. So bleibt Wertschöpfung in der Region, statt dass wir nur die Debatten haben und andere die Chancen. Und ganz ehrlich: Der größte Tourismus‑Killer ist nicht das Windrad am Horizont, sondern wenn Dürre, Hitze und Waldschäden unsere Landschaft dauerhaft verändern. Windenergie ist auch ein Bekenntnis, diese Heimat zu bewahren.
Viele Sorgen, die im Raum stehen, sind verständlich – und trotzdem gilt: Pauschales Blockieren löst kein einziges Problem.
Unterm Strich: Entweder wir gestalten die Energiewende hier mit, oder sie passiert an uns vorbei – und wir zahlen am Ende trotzdem die Rechnung: über Klimaschäden, über teure Importe, über verpasste Chancen.
Darum ist diese Petition wichtig: Wir wollen, dass unsere Region nicht nur „dagegen“ ist, sondern nach vorne geht – mit kluger Planung, Schutz von Mensch und Natur und echtem Nutzen für die Kommunen und die Menschen vor Ort. Entschieden wird in der Verbandsversammlung des VRRN – Landkreise (und damit Städte und Gemeinden) sitzen dort mit am Tisch, und genau deshalb lohnt sich jetzt öffentlicher Rückenwind aus unseren Gemeinden.
Quellen und weiterführende Information:
Fachagentur Wind & Solar – Hintergrundpapier zu § 6 EEG
Pfalzwerke Netz – Kommunale Teilhabe
Petition gestartet:
06.03.2026
Sammlung endet:
24.12.2026
Region:
Landkreis Bad Dürkheim
Kategorie:
Energie
Noch kein PRO Argument.
Die Windkraft wird durch 20-jährige, praktisch unkürzbare Subventionen extrem verteuert. Ein einzelnes Windrad kann aus 10 Mio. € Investition bis zu 40 Mio. € garantierte Einnahmen erzielen, das entspricht 7 % jährlicher Rendite über 20 Jahre - per Gesetz durch Verbraucher und Steuerzahler finanziert. Dadurch entstehen enorme Marktverzerrungen, hohe Strompreise und langfristige Verpflichtungen. Die Politik bindet sich dauerhaft an ein wetterabhängiges System ohne stabile Versorgungssicherheit.
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