Mehr Windkraft – mehr Klimaschutz und mehr regionale Wertschöpfung: Haßloch/Meckenheim/Ruppertsberg

Petition is addressed to
Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN)

150 Signatures

8 %
106 from 1,400 for quorum in Bad Dürkheim Bad Dürkheim

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  1. Launched 06/03/2026
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Petition addressed to: Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN)

Wir sind für Windenergie!
Unsere Region braucht Energie, die sauber, bezahlbar und unabhängig ist.
Windenergie ist dafür kein „Nice‑to‑have“, sondern eine der wenigen Technologien, die schnell und in relevanter Größenordnung Strom liefern kann – und zwar dort, wo wir ihn brauchen.

Gleichzeitig gilt: Wer Windkraft will, muss sie sauber planen: mit Rücksicht auf Menschen, Natur und Landschaft – aber eben auch ohne die Energiewende durch Dauerblockade zu sabotieren.
Genau darum geht es jetzt um eine Weichenstellung, die viele unterschätzen: Flächen sichern. Denn ohne geeignete Vorranggebiete ist jede Diskussion über konkrete Anlagen akademisch – dann wird nicht „besser geplant“, dann wird schlicht gar nicht geplant.
Wir sind für Windenergie – aber nicht nach dem Motto „egal wo“. Gute Planung heißt: geeignete Flächen, klare Schutzstandards, transparente Abwägung. Dann wird aus Streit ein Projekt, das die Region wirklich voranbringt.

Wir fordern daher, dass die zuständigen Entscheidungsträger der Planungsregion Rhein‑Neckar im Verfahren zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie die notwendigen Vorranggebiete für Windenergie im Teilraum Rheinland‑Pfalz so ausweisen und sichern, dass der Windenergie‑Ausbau in unserer Region realistisch möglich bleibt – insbesondere im Raum Haßloch / VG Deidesheim (u. a. Meckenheim, Ruppertsberg).
Konkret heißt das:

  • Vorranggebiete ausreichend und nachvollziehbar ausweisen (Flächen sichern, damit Ausbau möglich bleibt und nicht mit pauschalen Verhinderungsargumenten am Ende „null Ausbau“ herauskommt).
  • Schutzstandards verbindlich mitplanen: Artenschutz, Lärm und Schattenwurf konsequent prüfen – und dort, wo es genehmigungsfähig ist, mit klaren Auflagen (z. B. Monitoring und zeitweise Abschaltungen) umsetzen. Nachtkennzeichnung grundsätzlich bedarfsgesteuert (BNK), damit nächtliches Dauerblinken vermieden wird.
  • Repowering priorisieren (lieber modernisieren: mehr Ertrag je Anlage, weniger zusätzliche Eingriffe durch unnötig viele neue Standorte).
  • Bürgerenergie & Nutzen vor Ort sichern (Beteiligung, kommunale Einnahmen, transparente Kommunikation, Änderungen sauber begründen).

Hinweis: Der Teilregionalplan regelt die Flächensicherung (Vorranggebiete) – diese Entscheidung ist die Grundlage, bevor konkrete Projekte überhaupt sinnvoll geprüft und genehmigt werden können.

Quellen und weiterführende Information:
Planungsregion Rhein‑Neckar – Fortschreibung Teilregionalplan Windenergie
bürgerINenergie eG (Vorderpfalz) – Kontext Bürgerenergie / regionale Projekte

Reason

Wenn wir wollen, dass unsere Kinder hier noch gut leben – mit bezahlbarer Energie, funktionierender Infrastruktur und weniger Klimaschäden – dann brauchen wir Lösungen, die wirken. Windenergie gehört dazu: Sie liefert Strom ohne fossile Brennstoffe, senkt langfristig die Abhängigkeit von Importen und macht unsere Versorgung robuster.

Aber: Windkraft funktioniert nur, wenn sie fair gemacht wird. Nicht „irgendwo hinstellen und hoffen, dass niemand meckert“, sondern sauber planen, Rücksicht nehmen und die Menschen vor Ort beteiligen. Genau dafür ist diese Petition da: Damit die Flächen so gesichert werden, dass Windenergie möglich ist – und gleichzeitig klare Regeln gelten, die Natur und Anwohner schützen.

Tourismus ist kein Nebenthema – die Pfalz lebt von Landschaft, Wein, Erholung. Genau deshalb geht es nicht um „Windräder überall“, sondern um kluge Standortwahl und klare Schutzstandards. Wenn Anlagen dort entstehen, wo sie vertretbar sind, entsteht zusätzlich ein positiver Effekt: Kommunen erhalten Einnahmen (u. a. über die finanzielle Beteiligung nach § 6 EEG), die zweckmäßig in touristische Infrastruktur und Lebensqualität fließen können – von Radwegen über Naturpflege bis zu Kultur- und Freizeitangeboten. So bleibt Wertschöpfung in der Region, statt dass wir nur die Debatten haben und andere die Chancen. Und ganz ehrlich: Der größte Tourismus‑Killer ist nicht das Windrad am Horizont, sondern wenn Dürre, Hitze und Waldschäden unsere Landschaft dauerhaft verändern. Windenergie ist auch ein Bekenntnis, diese Heimat zu bewahren.

Viele Sorgen, die im Raum stehen, sind verständlich – und trotzdem gilt: Pauschales Blockieren löst kein einziges Problem.

  • Schattenwurf und Lärm sind nicht „Vogelwildwest“, sondern werden in Genehmigungen streng geregelt – inklusive Abschaltungen, wenn es sonst unzumutbar würde.
  • Nachtblinken muss heute nicht mehr Dauerzustand sein – moderne, bedarfsgesteuerte Lösungen reduzieren das massiv.
  • Artenschutz ist real und wichtig – und genau deshalb braucht es gute Standortwahl, Monitoring und zeitweise Abschaltungen, wo nötig.
  • Gesundheitsängste verdienen Respekt – aber Entscheidungen sollten auf belastbaren Fakten beruhen, nicht auf Gerüchten.

Unterm Strich: Entweder wir gestalten die Energiewende hier mit, oder sie passiert an uns vorbei – und wir zahlen am Ende trotzdem die Rechnung: über Klimaschäden, über teure Importe, über verpasste Chancen.
Darum ist diese Petition wichtig: Wir wollen, dass unsere Region nicht nur „dagegen“ ist, sondern nach vorne geht – mit kluger Planung, Schutz von Mensch und Natur und echtem Nutzen für die Kommunen und die Menschen vor Ort. Entschieden wird in der Verbandsversammlung des VRRN – Landkreise (und damit Städte und Gemeinden) sitzen dort mit am Tisch, und genau deshalb lohnt sich jetzt öffentlicher Rückenwind aus unseren Gemeinden.

Quellen und weiterführende Information:
Fachagentur Wind & Solar – Hintergrundpapier zu § 6 EEG
Pfalzwerke Netz – Kommunale Teilhabe

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Petition details

Petition started: 03/06/2026
Collection ends: 09/05/2026
Region: Bad Dürkheim
Topic: Energy

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Not yet a PRO argument.

Der Ausbau der Windenergie erfolgt nicht aufgrund wirtschaftlicher Effizienz, sondern durch dauerhafte staatliche Subventionen und politisch gesetzte Rahmenbedingungen. Diese führen zu erheblichen Marktverzerrungen, begünstigen Fehlallokationen von Kapital und verschleiern die tatsächlichen Systemkosten für Netzausbau, Speicher und Versorgungssicherheit. Die Folgen tragen Bürger und Industrie durch steigende Preise und sinkende Wettbewerbsfähigkeit.

Why people sign

Der aktuelle Anlass der Energiepreise aber auch aus Überzeugung seit vielen Jahren

Weil der Ausbau der Windkraft im Vergleich zur Fotovoltaik stark zurückliegt und es auf jede zusätzliche Windenergieanlage ankommt, um die Energiewende zu stemmen. Außerdem macht uns das unabhängiger von teuren Energieimporten, unterstützt die heimische Wirtschaft und erhöht die lokale Wertschöpfung . Kurz könnte man auch sagen, man ersetzt dadurch den Import von fossilen, klimaschädlichen Energieträgern durch heimische Arbeitsplätze.

Die Unabhängigkeit durch erneuerbare Energien
Klimaschutz ist für mich nicht der passende Begriff, das Klima müssen wir nicht schützen - es geht um den Schutz unseres Lebensraums

Solar panels sind am landschaftsschonenden. Optisch .
Bin sehr dafür!
Nebenbei bemerkt
Stoppt Kriege Stoppt Abholzung der Regenwälder Stoppt US Klima Ignoranz
Das sind die wichtigsten Punkte zum Stop des Klimawandels.
Good luck

Erneuerbare Energie ist transparenter und demokratischer und natürlich auch nachhaltiger

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