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Bild zur Petition mit dem Thema: Mietzinsbeihilfe für Studentinnen und Studenten in Salzburg Mietzinsbeihilfe für Studentinnen und Studenten in Salzburg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Präsidentin des Salzburger Landtages
  • Region: Salzburg (Österreich)
    Kategorie: Wohnen mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 287 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Mietzinsbeihilfe für Studentinnen und Studenten in Salzburg

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Derzeit studieren rund 14.000 ordentlich gemeldete Studentinnen und Studenten in Salzburg – dies ist in Anbetracht der 147.000 Hauptwohnsitznehmer in der Stadt Salzburg eine nicht zu vernachlässigende Zahl. Die Wohnsituation der Studenten ist jedoch prekär – es stehen viel zu wenige Studentenheime zur Verfügung und für die hohen Mietpreise für Wohnungen am freien Markt ist zumeist kein Geld da. So liegen zum Beispiel Preise von € 785 für 50m2 (Liefering) oder € 858 für 58m2 (Nonntal) durchaus im Durchschnitt. Bei Kautionen bis zu € 2.000 gestaltet sich die Wohnungssuche für Studenten durchaus schwierig. Aber auch die wenigen zur Verfügung stehenden Heimplätze sind seit Wegfall der Heimförderung nicht mehr weit von jenen für Mietwohnungen entfernt. Das Studentenheim Home4Students in der Glockengasse verlangt € 290 pro Person für einen Doppelzimmerplatz, um nur ein Beispiel zu nennen.

Das Land Tirol geht in dieser Hinsicht, in Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck, einen sehr guten, auch für Salzburg passenden, Weg. Dort zahlt das Land Tirol 70 % der Mietzinsbeihilfe und die Stadt Innsbruck 30 %. Für allein wohnende Studenten beträgt die Beihilfe in Innsbruck max. € 125. Gefördert werden € 2,10/m2, die Maximalgröße einer zu fördernden Wohnung beträgt 90m2.

Die Gewährung der Mietzinsbeihilfe sollte an den Hauptwohnsitz geknüpft werden – dies bringt Vorteile für die jeweilige Gemeinde, in der Regel die Stadt Salzburg. Damit schafft man Anreize, um die Studenten auch nach Studienabschluss an die Stadt zu binden. Salzburg soll ein Standort hochqualifizierter Arbeitskräfte (und Steuerzahler) bleiben, somit den Wohlstand erhalten und nicht die Bettler das Stadtbild prägen lassen!

Ferner wäre als Tatbestandsvoraussetzung sinnvoll, das Beziehen der Mietzinsbeihilfe an das Nichteinheben der Studiengebühren der Universität Salzburg zu knüpfen, das heißt Mindeststudiendauer plus 2 Toleranzsemester pro Studienabschnitt. Damit schließt man aus, dass Langzeitstudenten über Jahre Nutznießer dieser Beihilfe werden. Ein Anknüpfen des Anspruches an eine bestimmte Einkommenshöchstgrenze der Eltern der Studenten erscheint dem RFS Salzburg nicht förderlich, da dies ein gutes Verhältnis in den Familien voraussetzt und nicht jedes Kind wohlhabender Eltern automatisch eine hohe Unterstützung erhält. Auch eine Berücksichtigung einer Einkommenshöchstgrenze der Studenten selbst erscheint nicht gerecht, da dies einer Bestrafung der Fleißigen gleichkommen würde.

Begründung:

Eine Mietzinsbeihilfe würde Studenten, vor allem bei den hohen Immobilienpreisen in Salzburg, enorm entlasten und einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des Akademikerstandortes Salzburg leisten.

Wie an dem vom RFS Salzburg veranstalteten Diskussionsabend "Hausieren oder Studieren" am 6.5.2014 versprochen, fordert der Ring Freiheitlicher Studenten Salzburg daher im Wege dieser Petition eine Mietzinsbeihilfe für Studenten in Salzburg, um das Studieren (und Wohnen) wieder attraktiver zu machen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Salzburg, Österreich, 16.05.2014 (aktiv bis 30.09.2014)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: "Studentinnen und Studenten" ....aber ja doch. In Zukunft einfach normal "die Studenten" schreiben. Dann klappts auch mit ein paar Unterschriften mehr.



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