• Von: Meike Büttner mehr
  • An: Bundeskanzlerin Angela Merkel
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 54 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Einzelverantwortungen teilen

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Sehr geehrte Bundeskanzlerin,

ich schreibe Ihnen heute, weil Sie die einzige sind, die uns helfen kann und weil ich große Hoffnung hege, dass Sie meinen Vorschlag unterstützen. Es geht um das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ich habe eine Petition eingereicht, die vier Zuständigkeitsbereiche aufzulösen und in je eigene Verantwortungsbereiche zu gliedern. Die Begründungen dafür finden Sie weiter unten. Nun bin ich von einem Mitarbeiter des Petitionsausschusses darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie, Frau Merkel, die einzige sind, die eine solche Entscheidung treffen darf. Und darum bitte ich Sie: Lösen Sie das Ministerium bitte auf. Auf Ihre Reaktion sind wir alle sehr gespannt,

Die Frauen von Muttersellenalleinerziehend.de,
federführend Maike von Wegen



Liebe Frauen, Jugendliche, Senioren, Familien, Männer und Kinder,

bitte unterstützt uns in unserem Ansinnen, das Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufzulösen und in eigene Verantwortungsbereiche zu gliedern. Wir fühlen uns durch die Bezeichnung diskriminiert und auf angeblich “weibliche” Themenbereiche verwiesen. Die Frauenbewegung kämpft nun schon seit über 50 Jahren für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir wollen nicht in einen Topf geworfen werden mit der Pflege der Alten und der Familien. Wir empfinden diese Kategorisierung als sexistisch.

Außerdem sind wir überzeugt, dass zu viele der Verantwortungsbereiche einer einzigen Ministerin zur Zeit im sozialpolitischen Fokus liegen. Ein einziges Ministerium und eine Ministerin können dieser Verantwortung allein nicht gerecht werden.

Begründung:

1. Zu umfangreich

Jeder, der vier Bereiche steht zur Zeit im Fokus der Politik. Stichworte sind: Die Überalterung unserer Gesellschaft, Seniorenpflege, die Geburtenrate, Mutterrente, das Betreuungsgeld und Kita- bzw. Krippenausbau, durch Armut bedrohte Familien, Rückführung Alleinerziehender in den Arbeitsalltag, Gleichstellung der Frau, Kinderarmut, etc. Das Ministerium befasst sich gleichzeitig mit viel zu vielen Sozialproblemen. Ein einzelnes Amt kann diese Arbeit nicht gewährleisten und wir können dies ja nur zu gut sehen: Die letzte Ministerin Schröder wurde nicht einmal dem großen Teilbereich der Familienpolitik gerecht. Sie stand enorm in der Kritik sämtlicher Erziehungsexperten und der Medien. Es ist ihr nicht einmal möglich, diesen Teilbereich befriedigend zu bearbeiten. Und wir glauben auch nicht daran, dass diese Fülle an Aufgaben überhaupt zu bewältigen ist.

2. Die Deutungshoheit

Viele Wissenschaftler pochen darauf, dass nicht etwa die Geburtenrate (die seit den 60ern konstant bei etwa 1,4 liegt) unser demografisches Problem verursacht, sondern die immer schneller steigende Lebenserwartung. Dass eine einzige Ministerin für beide Bereiche (Senioren/Familien) zuständig ist, macht die Entscheidungsfindung darüber hinaus intransparent. Sie kann somit Studien in Auftrag geben, die die Geburtenrate immer wieder problematisieren, während ihr nicht etwa ein eigenes Seniorenamt widersprechen könnte. Hier vermischen sich zu viele Verantwortungsbereiche über die kein Dialog stattfinden kann, da es nur eine einzige Hoheit über all diese Themen gibt.


3. Sexismus

Wir Frauen fühlen uns durch die jetzige Struktur diskriminiert und auf angeblich „weibliche Themenbereiche verwiesen. Die Frauenbewegung kämpft nun schon seit über 50 Jahren für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Wir wollen nicht in einen Topf geworfen werden mit der Pflege der Alten und der Familien. Wir empfinden diese Kategorisierung als sexistisch. Wir Frauen wollen nicht, dass unsere Interessen so schon von vorne herein auf dem Schwerpunkt der Familienpflege gelegt werden. “Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ (Ludwig Wittgenstein)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 26.01.2014 (aktiv bis 25.07.2014)


Neuigkeiten

Grammatikalische Überarbeitung Termini geändert. Neue Begründung: 1. Zu umfangreich Jeder, der vier Bereiche steht zur Zeit im Fokus der Politik. Stichworte sind: Die Überalterung unserer Gesellschaft, Seniorenpflege, die Geburtenrate, Mutterrente, ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Und wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen? Das ist so einleuchtend wie genial.

PRO: Ja! Ja! Nochmal ja! Ich fürchte, dass diese Forderungen vermutlich zu abstrakt sind. Das ist die einzige Problematik, die ich sehe. Diese Forderungen sind zu zielgerichtet und clever. Ich denke, das versteht keiner. Aber so ist das ja oft mit den genialen ...

CONTRA: Gute Frau: 1. Ernstzunehmen sind sie erst, wenn sie aufhören hier Werbung für ihr Buch zu machen. Die Seite ist nicht kommerziell. 2. Wenn sie posten" Das gehört hier nicht her" so ist es ihre Meinung. Wenn sie nicht in der Lage sind sich mit Argumenten ...

CONTRA: OMG Merketing über alles. Schade dass hier jeder Werbung für sich machen will. Auch wenn dessen Forderungen diskriminierend, weltfremd und bescheuert sind.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Kurzlink