Region: Bayern
Wirtschaft

Mit dem Prinzip des risikobasierten Tourismus raus aus dem Stillstand!

Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag
2.886 Unterstützende 1.508 in Bayern
6% von 24.000 für Quorum
  1. Gestartet 24.03.2021
  2. Sammlung noch 16 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Raus aus dem schwarz-weiß Denken und hinein in die SMARTe Welt. Mit dem Prinzip des „risikobasierten Tourismus“ raus aus dem Stillstand. 

Ein Plädoyer für eine Perspektive in drei Punkten:

 1.     Wir alle sind Tourismus!

Spricht man von Tourismus, so ist oft nicht klar, wer bzw. was gemeint ist. Geht es um Hoteliers? Die Pensionen? Die Gastronomie? Die Handelsgeschäfte? Bergbahnen? Landwirte, die ihre Produkte an den „Mann“ bringen und in Partnerschaft mit Anderen Entgelte für die Nutzung ihrer Flächen erhalten? Berg- und Wanderführer/innen? Skilehrer/innen? Ski- und Radverleiher? Kulturveranstalter/innen? Oder die Handwerker/innen, die von den zuvor Genannten Aufträge erhalten? Oder meint man den Gast, der sich bei uns aufhält?

Es zeigt sich also – wir alle sind Tourismus. Tourismus ist Vielfalt. Bunt. Betrifft alle. Tourismus sind – im Alpenraum – alle. Genau deshalb passt das Bild der Tourismusmanufaktur [1] so gut. Was ist eine Manufaktur? Dazu finden wir in Wikipedia folgendes:

 Eine Manufaktur (…) ist eine Produktionsstätte von Handwerkern verschiedener Professionen bzw. hochspezialisierter Teilarbeiter eines Handwerks, deren unterschiedliche Arbeitsvorgänge die Fertigung eines gemeinsamen Endprodukts zum Ziel haben.[2] 

Wenn man die Produktionsstätten mit der Region gleichsetzt, so sind die „Handwerker verschiedener Professionen“ die eingangs erwähnten Hotels, Privatzimmervermieter, Gastronomen, Bergbahnen etc.

Umso wichtiger ist es, dass Perspektiven aufgezeigt werden.

 2.     Raus aus dem schwarz-weiß Denken!

Die Corona Krise trifft alle in der Gesellschaft. Und es ist klar, dass jeder seinen Beitrag leisten muss. Das ist Gemeinschaft. Es geht um Eigenverantwortung. Dazu passt das Zitat von John F. Kennedy:

„Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst.“

Was aber, wenn sich gezeigt hat, dass die Maßnahmen überschießend sind und dass es auch andere gelindere Maßnahmen gibt? Still sein? Weiter vertrauen, dass die Politik die richtigen Entscheidungen trifft?

Nein – das geht nicht mehr. Die aktuelle Situation zeigt, dass nur mehr digital entschieden wird. Schwarz – weiß, nach altem Schema und alter Denkweise. Doch die Krise zeigt, dass es neue Wege gibt, die man gehen kann und gehen muss.

Der Tourismus hat im vergangenen Sommer gezeigt, dass er mit der Krise und den Herausforderungen verantwortungsbewusst umgeht. Vieles wurde möglich, was früher nicht denkbar gewesen wäre. So ist eben Tourismus. Flexibel und kreativ.

3.     Lasst es uns SMART umsetzen.

In diesem Sinne bedeutet es auch, in der Pandemiebekämpfung neue Wege zu gehen.

Prof. Dr Alexander S. Kekulé[3] (deutscher Virologe) hat es mit seiner SMART Strategie aufgezeigt.

  • S = Schutz von Risikogruppen
  • M = Masken
  • A = Aerogene Übertragung in geschlossenen Räumen ist eine Gefahr. Daher muss hier die Registrierung der Personen erfolgen
  • R = Reaktionsschnelle Nachverfolgung
  • T = Testen

Fünf Elemente, die - konsequent verfolgt - Perspektiven schaffen. Was bedeutet das für den Tourismus?

Begründung

Es geht um das Prinzip des „risikobasierten Tourismus“ – im Rahmen eines sich entwickelnden Stufenplans.

 Das bedeutet, dass Menschen, die keiner Risikogruppe angehören, reisen dürfen. Menschen mit einem Impfschutz dürfen das auch. Diese müssen sich auch regelmäßig testen lassen, was in einem eigenen Testausweis vermerkt wird.

Und zugleich erfolgt der Restart Schritt für Schritt; zunächst nur Ferienwohnungen, dann die Hotels und Pensionen. Infrastruktureinrichtungen wie Bergbahnen werden im ersten Schritt die Kapazitäten reduzieren, um im zweiten Schritt mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder die vollen Kapazitäten nutzen zu können.

Dies alles soll transparent begleitet werden, um die Auswirkungen laufend zu analysieren.

Dies ist ein Weg, um mit der Pandemie leben zu können. Um eine Perspektive geben zu können. Denn - wir alle sind Tourismus! Raus aus dem schwarz-weiß Denken und hinein in die SMARTe Welt. Mit dem Prinzip des „risikobasierten Tourismus“ raus aus dem Stillstand.

Petition initiiert von:

  • Allgäu Tirol Bergwelt GmbH mit ihren Gesellschaftern:
  • Dr. Andreas Gapp, Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen
  • Henrik Volpert, Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen
  • Hanspeter Schratt, Bergbahnen Ofterschwang – Gunzesried
  • Ralf Speck, Alpspitzbahn Nesselwang
  • Wilfried Tüchler, Hörnerbahn Bolsterlang
  • Frank Seyfried, Tegelbergbahn / Breitenbergbahn
  • Rupert Schön, Eschacher Liftbetriebe
  • Michael Riedlinger, Bergbahnen Hindelang – Oberjoch
  • Mag. Beate Rubatscher, Kaunertaler Gletscher
  • Bernhard Füruter, Pitztaler Gletscher
  • Wolfgang Moosbrugger, Tannheimer Bergbahnen
  • Arnold Holl, Skiliftgesellschaft Jungholz

[1] Nach unserem Wissen hat der Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, Mag. Christian Schützinger, diesen Begriff eingeführt und geprägt.

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Manufaktur

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_S._Kekulé

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Allgäu Tirol Bergwelt GmbH aus Kempten
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Der Grundgedanke, dass Tourismus auch in Zeiten von Corona möglich sein muss, ist unterstützenswert. Das Wording "risikobasierter Tourismus" ist aber ziemlich unvorteilhaft, weil es impliziert, Tourismus wäre ein Risiko. Mittlerweile gibt es so viele reichhaltige Daten, dass man sicher sagen kann, dass inländischer Tourismus und Hotels, ebenso in Kombination mit Tests ausländischer Tourismus keinerlei Risiko darstellt und Beschränkungen dahingegend grundlos und unberechtigt sind.

Sosehr ich die kaufmännsche Motivation hinter der Peti verstehen kann:Entweder wieder Freiheit für alle oder für keinen.Urlaube gestatten,aber Theater schließen:das kanns nicht sein.Sondern: Risikogruppen zügigst durchimpfen,und der Rest ,der ungeimpft bleiben will handelt auf Eigenrisiko.Die Letalität ausserhalb der Risikogruppe ist ja gering.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Std.

    Weil wir im Allgäu vom Tourismus leben. Ich bin sehr gerne in unserer schönen Natur unterwegs und ich finde es schön nach einer Wanderung oder bei einer Radtour mal irgendwo einzukehren. Ich möchte mich auch endlich mal wieder mit Freundinnen in einer Gaststätte treffen um gemütlich was zu essen und zu trinken und einen schönen Abend verbringen bei dem man nebenbei noch andere Leute trifft. Es ist auch für mich unglaublich, dass Brauereien Tausende Liter Bier wegschütten müssen. Und da gibt es ja noch ganz viele andere Gründe warum wir endlich raus müssen aus diesem Stillstand.

  • vor 14 Std.

    Weil ich gerne in die Berge reisen möchte. Ich halte die nötigen Schutzvorschriften aus Eigeninteresse ein und sehe im Freien beim Wandern und Aussicht genießen keine Ansteckungsgefahr. Wir hatten im Winter ein kleines Ferienhaus gebucht, wo wir niemandem begegnet wären. Beim Einkaufen hätten wir die gleiche Gefährdung wie zuhause. Warum dürfen wir nicht mit dem Auto anreisen?

  • Nicht öffentlich Habichtswald

    vor 1 Tag

    Es ist wichtig Schritte zurück in die "Normalität" zu gehen. Besonders dort wo es möglich ist sich frei und mit Abstand zu bewegen wie in der Natur egal ob in den Bergen oder an der See. Gerade in den Tourismusregionen hängen viele Jobs an Touristen, Freizeitsportler etc. Mit bedacht und Reduzierung des Normalbetriebs könnten Bergbahnen etc. Wieder öffnen.

  • vor 3 Tagen

    Wir sind in der Hotelerie tätig und dürfen seit 6 Monaten keine Gäste begrüßen

  • vor 3 Tagen

    Die gemeinsame Zukunft benötigt intelligente Lösungen. Absolute Sicherheit wird es nicht geben. Wichtig ist daher, offensichtliche Risiken zu vermeiden, zur Eigenverantwortlichkeit zu motivieren und umfassend abgestimmte Konzepte zur Normalisierung zu fördern und kontrolliert zuzulassen.

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