Region: Berlin

Mitgliedsbeitrag Berliner Ärztekammer: Wegfall der Kinderfreibeträge

Petition richtet sich an:
Ärztekammer Berlin

2.832 Unterschriften

Sammlung beendet

2.832 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Ärztekammer Berlin

Ich fordere eine Rücknahme des Wegfalls der Kinderfreibeträge bei der Berechnung des Mitgliedbeitrags bei der Berliner Ärztekammer. Seit diesem Jahr wurden die Beiträge nicht nur insgesamt angehoben, sondern zusätzlich noch entfallen die Kinderfreibeträge bei der Berechnung. Das bedeutet eine ungerechte finanzielle Mehrbelastung für Ärzt*innen mit Kind(ern). Wer Kinder großzieht, weiß, wie lieb aber auch teuer sie sind. Eine überalternde Gesell- aber auch Ärzt*innenschaft sollte Familien und insbesondere Alleinerziehende mit Kind(ern) entlasten und diesen finanziellen Kraftakt weiter honorieren.

Begründung

Mein Mann und ich haben zusammen 4 Kinder. Zudem pflege ich meine Mutter. Daher arbeite ich in Teilzeit. Mein Beitrag ist durch den Wegfall der Kinderfreibeträge von letztes Jahr 84 Euro auf jetzt 311 Euro angehoben worden! Warum wird Pflege weiterhin Mitgliedbeitrags-senkend anerkannt, nicht aber
die Erziehung von Kindern? Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren insbesondere durch steigende Lebensmittelpreise, durch steigende Mieten aber auch durch die Kosten für Energie deutlich gestiegen. Das spüren Pflegende, aber insbesondere auch Eltern ganz deutlich. Ich fordere eine Rücknahme dieser Entscheidung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Isabel Trebesch, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.03.2026
Sammlung endet: 17.09.2026
Region: Berlin
Kategorie: Gesundheit

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    heute haben wir die Petition an den Präsidenten der Berliner Ärztekammer PD Dr. Peter Bobbert und die Vize-Präsidentin Dr. med. Kathleen Chaoi übergeben. Vielen Dank an die teilnehmenden Unterstützer*innen, die heute dabei waren. Wir konnten unser Anliegen darlegen und die Unterschriften und Kommentare übergeben.
    Das Foto wurde mir freundlicherweise von Herrn Jan Ole Eggert zur Nutzung für diese Petition zugemailt. Er ist Pressesprecher der Ärztekammer Berlin.
    Am 25. November findet ab 19 Uhr die nächste Sitzung der Delegiertenversammlung der Ärztekammer statt. Hier wird über die Berücksichtigung des Kinderfreibetrags erneut beraten und dann abgestimmt werden. Herr Dr. Bobbert hat mich freundlich aufgefordert, mit interessierten Unterstützer*innen teilzunehmen - ich werde da sein und würde mich über Eure / IhreTeilnahme sehr freuen.

    Viele Grüße,

    Isabel Trebesch

  • Liebe Unterstützende,

    ich habe gestern zwei Terminvorschläge für die Übergabe der Petition erhalten. Da die Delegiertenversammlung in ihrer November Sitzung erneut über die Beitragsordnung beraten soll, fand ich eine zeitnahe Übergabe sinnvoll. Daher wurde folgender Termin mit dem Prädidenten der Ärztekammer Berlin PD Dr. Peter Bobbert vereinbart:

    Zeitpunkt: Montag, der 2. November um 12 Uhr

    Ort: Ärztekammer Berlin, Friedrichstraße 16, 10969 Berlin

    Treffpunkt: 11.50 Uhr vor der Ärztekammer

    Ich würde mich sehr freuen, wenn weitere Personen zur Unterstützung mitkämen!

    Vielen Dank und beste Grüße,

    Isabel Trebesch

  • Liebe Unterstützende,
    die Unterschriftensammlung für die Petition ist beendet. Obiges Poster, die Unterschriften und Kommentare sind ausgedruckt und bereit zur Übergabe. Da es Emailwechsel mit dem Präsidenten der Ärztekammer Berlin PD Dr. Peter Bobbert zu dieser Petition gab, habe ich nun einen Termin zur Übergabe der Unterschriften bei ihm angefragt. Es wäre schön, wenn weitere Personen zur Übergabe mitkämen.
    Vielen Dank für Eure Unterschriften und Kommentare und weitere Unterstützung. Beste Grüße, Isabel Trebesch

Unglaublich ungerecht und vor allem neben der saftigen offiziellen Erhöhung auch noch eine gewaltige Erhöhung durch die Hintertür- ich möchte wetten, die Berliner Medizin ist ohnehin überwiegend weiblich -wenn man allein an alle Hausärztinnen denkt: möchtet unsere Kammer ein Zeichen setzen, dass es sich immer weniger lohnt in der (Hausarzt-) Medizin zu bleiben????

Noch kein CONTRA Argument.

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