Region: Kiel

Mobilität für alle Kieler*innen: "Kiel-Ticket" einführen

Petition richtet sich an
Die Kieler Ratsversammlung

838 Unterschriften

Sammlung beendet

838 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Die Kieler Ratsversammlung

Die Landeshauptstadt Kiel soll ein "Kiel-Ticket" einführen, das Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, den ÖPNV zu nutzen. Es soll den Empfangsberechtigten der Kiel-Karte, des Seniorenpasses und des Kiel-Passes angeboten werden und ihnen ermöglichen, sich in das gesellschaftliche Leben in ganz Kiel einzubringen.

Begründung

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für Teilhabe. Wer den ÖPNV nicht bezahlen kann, bleibt außen vor – bei Kultur, Bildung, Sport, Begegnung und politischer Mitbestimmung. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen ist das "Kiel-Ticket" ein notwendiger Schritt, um nicht ausgeschlossen zu werden vom Leben in unserer Stadt. Es ermöglicht Wege zur Ärztin, zur Tafel, zum Sportverein, zur Theatergruppe oder zur Stadtteilversammlung – kurz: Es macht Kiel für alle erreichbar.

Das Ticket wäre ein deutliches Zeichen dafür, dass Kiel es ernst meint mit sozialer Gerechtigkeit und mit dem Ziel, niemanden zurückzulassen. Denn Armut grenzt aus – nicht nur materiell, sondern auch sozial. Ein bezahlbares Mobilitätsangebot ist keine Wohltat, sondern ein Mittel, um grundlegende Teilhaberechte umzusetzen.

Die genauen Bedingungen – etwa Preis, Geltungsbereich und Ausgabekriterien – sollten von der Kommunalpolitik in enger Zusammenarbeit mit sozialen Trägern und Initiativen sowie mit Betroffenen selbst, also Expert*innen in eigener Sache, entwickelt werden. Nur so entsteht ein Angebot, das wirklich trägt – und Menschen bewegt.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.09.2025
Sammlung endet: 28.02.2026
Region: Kiel
Kategorie: Soziales

Ein Schritt in die richtige Richtung aber eigentlich brauchen wir einen kostenlosen (bzw. gesamtgesellschaft lich finanzierten) ÖPNV für alle!

Ich möchte - aus eigener Erfahrung - anregen, es stattdessen so zu machen, wie in Freiburg im Breisgau: Hier erhalten Bezieher*innen von Sozialleistungen zum Lebensunterhalt oder von Wohngeld auf Antrag das Deutschlandticket für einen monatlichen Eigenanteil von 33 Euro. Den Rest zahlt die Stadt als Zuschuss. Über den Preis kann man streiten - den halten viele (und auch ich) für zu hoch. Aber es ist ein super Angebot, das ich sehr gerne nutze.

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