Wir fordern die Planungen für das Einheitsdenkmal vor dem Humboldtforum auf der Schlossfreiheit grundlegend zu überdenken. Die Mosaike sollte man freilegen und restaurieren, anstatt dieses zerstückelt in einem Museum auszustellen, wie es nun bereits die ersten fordern. Die "Einheitswippe" passt unserer Ansicht nach viel besser in das moderne Regierungsviertel. Man könnte dieses Einheitsdenkmal vor den Reichstag auf den Platz der Republik setzen. Eine weitere Gestaltung der Schlossfreiheit sollte man erstmal verschieben und eine öffentliche Debatte erneut führen auf Grundlage des restaurierten Sockels und Mosaiks.

Begründung

Momentan droht ein erneutes Planungschaos bezüglich des Einheitsdenkmals, da bei der Planung die alten Mosaike in keinster Weise berücksichtigt wurden. Nun hat sich auch Frau Lüscher zu Wort gemeldet und den Denkmalschutz auch für den Bund angemahnt. Daher fordern wir nun ein schnelles Umdenken, um das Einheitsdenkmal in einer geeigneteren Lage vor dem Reichstag in der Nähe des alten Mauerverlaufs aufzustellen und gleichzeitig die historisch besonders bedeutsamen und wertvollen Mosaike auf dem alten Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals zu sichern und zu restaurieren. Eine Zerstückelung oder Versetzung der Mosaike erscheint uns nicht würdig, bzw. würde man dem Denkmalschutz so nicht gerecht werden unserer Ansicht nach.

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Pro

Die Mosaike sind eine Zeuge des einstigen Nationaldenkmals. Die künstlerische Leisung war damals zwar umstritten, doch wurde das Monument von bedeutenden Künstlern geschaffen wie Reinhold Begas. Seine 4 Löwen sind im Tierpark Friedrichsfelde erhalten geblieben. Ohne Zweifel sind die Mosaiken auch von hohem Qualität. Die Mosaike sollen am ursprünglichen Ort konserviert werden als wichtiger Zeitzeuge einer vergangenen Epoche, gerade weil der Sockel sich so nah am deutschen historischen Museum befindet. Es ist ein edukatives Relikt.

Contra

Also mal ehrlich! Glaubt ihr nicht auch, das sich Angehörige zugewanderter Bevölkerungsgruppen von solchen nationalistischen, rechtspopulistischen, kleinbürgerlich-spießigen-miefigen Aktionen gestört fühlen könnten? Man sollte dort ein Zeichen setzen für die vielen traumatisierten heimatlosen Verfolgten aus aller Welt. Aber bitte nichts mitteleuropäisches, christliches, sondern eher etwas, was nicht provoziert und unseren Willen zur Integration bekundet.