Im Amtsblatt mit der Ausgabe 15/2016 wurde darüber berichtet, dass die Verbandsgemeindeverwaltung die Bebauungsplanung des Rhein-Selz-Parks bekannt gab. Die Einsichtnahme in die Offenlegung der Bebauungsplanung im Bauamt der VG Rhein-Selz in Oppenheim ist noch bis zum 23.05.2016 möglich. Wir haben am Freitag, den 06.05.2016 den Bebauungsplan und das Schall-Emissionsgutachten eingesehen. Der Bebauungsplan des Rhein-Selz-Parks sieht vor, dass etwa ein Drittel der östlich gelegenen Fläche zu einer Anlage für OFFROAD-Entwicklungen, regelmäßiger OFFROAD-Fahrbetrieb und OFFROAD-Freizeitwohnen ausgebaut werden soll. Hinzu kommen Übernachtungsmöglichkeiten für dies OFFROAD-Gäste und gastronomische Betriebe, sodass eine lärmverursachende Exklave entsteht. Das bedeutet, dass bei dem Gebiet, das für OFFROAD-Entwicklungen/-Veranstaltungen (öffentliche Rennen) vorgesehen ist, eine regelmäßige Nutzung dieses Gebietes für Testzwecke von OFFROAD-Fahrzeugen und der dauerhafte Betrieb einer Cross-Strecke für Motorräder vorgesehen ist. Alle drei vorgesehenen Planungsabschnitte werden dazu führen, dass mit erheblichen Lärmbelästigungen täglich in der Zeit von 8.00 - 20.00 Uhr und ebenso starken Lärmbelästigungen an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 8.00 – 20.00 Uhr mit Ausnahme der Mittagszeiten von 13.00 – 15.00 Uhr zu rechnen ist. Das Ganze wird verstärkt werden durch Veranstaltungen auf dem Gelände, die eine Ballung von Motocross- und Enduro-Maschinen nach sich zieht. In dieser Zeit können bis zu 35 Maschinen täglich betrieben werden. Nicht berücksichtigt im Gutachten sind Belästigungen durch Herstellungszeiten der Anlagen für Regel- und Veranstaltungsbetrieb. Im Zuge dieser Planungsüberlegungen wurde durch das Gutachterbüro Müller-BBM eine Schall-Emissions-Beurteilung erstellt. Der Schall-Emissionsgutachter weist bei Betrieb der Anlage einen angenommenen Geräuschpegel von über 126 dB(A) aus. Nicht berücksichtigt wurden dabei die regionalen Windverhältnisse, insbesondere die sehr häufig auftretenden Westwindlagen, die diese Geräuschemissionen weitertragen. Unterstellt man diese vom Gutachter ermittelten Werte, werden die Motocross-Geräusche in jedem Garten und auf jeder Terrasse im westlichen Teil von Schwabsburg hörbar sein, das Gleiche gilt für den Westhang von Nierstein, die östliche Seite von Köngernheim, das gesamte Gelände des Golfplatzes und die südliche Seite von Mommenheim sowie die nordöstliche Seite von Dexheim.

Aus unserer Sicht ist die vorliegende Bebauungsplanung so angelegt, dass folgende Störungen nachhaltig eintreten werden:

• Die Lebensqualität der o.g. Gemeinden und Institutionen wird nachhaltig und dauerhaft verschlechtert • Die Haus- und Grundstückswerte werden eine deutliche negative Entwicklung nehmen • Die positive Entwicklung für den rheinhessischen Tourismus wird für diese Region stark verschlechtert – Gäste suchen Erholung in landschaftliche Idyllen und nicht in lärmbelästigten Gebieten • die Verbesserung der Absatzmöglichkeit für die Winzerbetriebe verschlechtert sich durch vermutlich rückläufige Übernachtungsquoten • Ein Rückgang der Weinbergsrundfahrten wird die Folge durch die starke Lärmbelästigung sein, die auch an Sonn- und Feiertagen zu erwarten ist • Veranstaltungen der Winzer und lokale Weinfeste werden an Attraktivität verlieren • die Attraktivität des Golfplatzes wird sich durch die Lärmbelästigung verschlechtern • ein landschaftlich reizvolles Urlaubs- und Freizeitgebiet wird durch starke Motorengeräusche permanent belastet

Die Summe der Langfristauswirkungen und der Beeinträchtigungen sind so nachhaltig, dass wir eine Überprüfung und Veränderung dieser Bebauungsplanung durch die Verbandsgemeindeverwaltung fordern.

Wir bitten alle in diesen Bereichen lebenden Bürger und Verantwortliche, diese Petition vor dem 23.05.2016 zu unterstützen und sie in ihrem Umfeld weiter zu verteilen, damit der Planungsmissstand rasch korrigiert wird.

Begründung

Aus unserer Sicht ist die vorliegende Bebauungsplanung so angelegt, dass folgende Störungen nachhaltig eintreten werden:

• Die Lebensqualität der o.g. Gemeinden und Institutionen wird nachhaltig und dauerhaft verschlechtert • Die Haus- und Grundstückswerte werden eine deutliche negative Entwicklung nehmen • Die positive Entwicklung für den rheinhessischen Tourismus wird für diese Region stark verschlechtert – Gäste suchen Erholung in landschaftliche Idyllen und nicht in lärmbelästigten Gebieten • die Verbesserung der Absatzmöglichkeit für die Winzerbetriebe verschlechtert sich durch vermutlich rückläufige Übernachtungsquoten • Ein Rückgang der Weinbergsrundfahrten wird die Folge durch die starke Lärmbelästigung sein, die auch an Sonn- und Feiertagen zu erwarten ist • Veranstaltungen der Winzer und lokale Weinfeste werden an Attraktivität verlieren • die Attraktivität des Golfplatzes wird sich durch die Lärmbelästigung verschlechtern • ein landschaftlich reizvolles Urlaubs- und Freizeitgebiet wird durch starke Motorengeräusche permanent belastet

Die Summe der Langfristauswirkungen und der Beeinträchtigungen sind so nachhaltig, dass wir eine Überprüfung und Veränderung dieser Bebauungsplanung durch die Verbandsgemeindeverwaltung fordern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Klaus und Iris Schmitt aus Nierstein-Schwabsburg
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am Samstag, den 15.09.2018 haben die Herren Dr. Joachim Allmann und Uwe Gärtner erneut anhand eingegangener Rechnungen und Bankbelege eine Überprüfung der Ausgaben und Kostenbeteiligungen für das eigens für die Kostenbeiträge eingerichtete Konto durchgeführt.

    Folgende Ergebnisse wurden festgestellt:
    GESAMTAUSGABEN 'Offroad RSP' 28.289,46 €
    Kostenbeteiligungen Unternehmen -3.707,72 €
    Kostenbeteiligungen Bürger 2016 -7.617,77 €
    Kostenbeteiligungen Bürger 2017 - September 2018 -10.680,95 €
    Kostenerstattungen Stadt Nierstein / Rhein-Selz Park Nierstein GmbH -2.241,99 €
    ___
    Offener Saldo / FEHLBETRAG 4.041,03 €

    Es wurden Einzelbeträge zwischen 5,00 EUR und 4.000,00 EUR als Kostenbeteiligungen auf das Kostenbeteiligungskonto

    Sparkasse Mainz
    IBAN DE14 5505 0120 1200 9250 46
    BIC MALADE51MNZ
    Verwendungszweck: Kostenbeitrag RSP
    Kontoinhaber: Klaus Schmitt

    eingezahlt.

    Wir sagen allen ganz herzlich DANKESCHÖN!!! für die vielfältige Unterstützung. Und wir verbinden das Dankeschön mit der Bitte an Sie alle, auch weiterhin ‚die Werbetrommel‘ zu rühren für weitere Kostenbeiträge, um den offenen Saldo ausgleichen und die demnächst anstehenden Kosten auch noch ausgleichen zu können.

    Wir werden uns wappnen müssen für die nächsten juristischen Schritte, die ja nun beim Bundesverwaltungsgericht anstehen.

    Sprechen Sie außerdem bitte immer wieder mit Ihren Stadträten, um klar werden zu lassen, welche Lebensqualität Sie sich für sich selbst und für Ihre Kinder und Familien in Nierstein und Schwabsburg wünschen.

    Und verdeutlichen Sie dabei bitte, dass dazu Betrieb auf einer Offroadstrecke mit 35 lärmerzeugenden Motocrossmaschinen und einer Vielzahl ‚verrückter 4-rädriger-Krachmaschinen‘, die uns alle täglich über viele Stunden massiv belasten könnten, nicht gehören.

    Die Lärmexperten haben das auf der Anhörung ausgedrückt: dieser Lärm kann nicht aufgehalten werden, es gibt dafür keine Lärmschutzwand und auch keinen Erdwall, der hoch genug sein könnte. UND DIESER LÄRM MACHT KRANK!

    Wir bedanken uns jetzt schon ganz herzlich für Ihr weiteres Engagement, das wir natürlich brauchen und sehr schätzen!

    Herzliche Grüße,
    Klaus und Iris Schmitt

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    das ist es, was bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen für den
    Betrieb auf der Offroadstrecke beantragt wurde - hier der erste Eindruck dazu. Schauen Sie sich auf YouTube an, was dort täglich passieren soll:

    Motocross:

    m.youtube.com/watch?v=59QQIT3nLp4

    m.youtube.com/watch?v=2r9WgQBxBQM

    Beispiele für ATV-, UTV- und QUAD-Fahrzeuge

    m.youtube.com/watch?v=2Uw64_LYvJM

    m.youtube.com/watch?v=aqxSxGxWMsw

    m.youtube.com/watch?v=MwPsNVNq8ok

    Stellen Sie sich dazu den Lärm des Betriebs und des zu- und abfahrenden Verkehrs vor.

    MOTOCROSSLÄRM UND LÄRM VON SONSTIGEN 4-RÄDRIGEN FAHRZEUGEN RAUS AUS NIERSTEIN!!!

    Weitere Fahrzeuge und Eindrücke von deren Betrieb stellen wir zeitnah wieder ein.

    Herzliche Grüße,
    Klaus und Iris Schmitt

  • Eine Auswahl an möglichen Fahrzeugen, die dann nach dem Antrag bei dem Kreis auf der geplanten Offroad-Strecke unterwegs sein können.
    Horror pur

Pro

Das Büro Müller-BBM aus Planegg legt in einem Lärmgutachten den möglichen Rahmen für den Betrieb der Motocross-Anlage wie folgt fest: Bis 6 Std. Motorenlärm pro Tag, auch an Sonn- und Feiertagen. Der Lärm darf sich auf bis zu 35 Motocross- und Enduromaschinen verteilen, die jeweils 2 Std. aufdrehen dürfen. Das Lärmfenster beträgt also 6 Std. pro Tag an 7 Tagen pro Woche, macht 42 Std. in Summe pro Woche. Nur während der gesetzlichen Ruhezeiten sollen die Anwohner "unbeschallt" bleiben können. Wer will das auf Dauer ertragen?

Contra

Mit der MX-Strecke werden endlich auch neue Zielgruppen und damit Gäste angesprochen, lebenswichtig für unsere Region! Wandern, Radeln als Urlaub - damit spricht man Familien mit kleinen Kindern und Menschen 50+ an. Mit der MX-Strecke spricht man alles von 10 - 60 an! Hier schlummern neue Potentiale für die Gästeentwicklung und für die Existenzsicherung der umliegenden Orte.