Das Naherholungsgebiet Hasenhof bei Waldenbuch ist in Gefahr! Am Rande des Naturschutzgebietes Siebenmühlental soll ein großer Bereich der heutigen Äcker und Obstwiesen bebaut werden. Das würde den Charakter dieses beliebten Ausflugszieles und geliebten Wohnortes drastisch verschlechtern. Wir lieben und genießen den Hasenhof - als Bewohner oder als Besucher. Die von der Stadt geplante Verlegung der Sport- und Kulturstätten der Stadt Waldenbuch auf den schönen, verschlafenen Hasenhof würde den Charakter dieser kleinen Siedlung und der angrenzenden Natur nachhaltig verändern. Die noch 2006 favorisierte Alternative, die vorhandenen Sporteinrichtungen zu sanieren, wird inzwischen nicht einmal mehr als Option diskutiert. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Freunde des Hasenhofs setzen sich für eine Sanierung der bereits vorhandenen Anlagen ein. Weitere Informationen unter www.waldenbuch-hasenhof.de.

Begründung

Nur wenn sich in der Zeit bis zum Abschluss der öffentlichen Planauflage zum 16. Juni 2015 genügend Widerstand gegen die Verabschiedung des geplanten Flächennutzungsplans 2030 der Gemeinde Waldenbuch bildet, besteht eine Chance, Bürgermeister Lutz und den Gemeinderat zum Überdenken des aktuellen Planes zu bewegen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Sanierungsalternative unter frühzeitiger Beteiligung aller Betroffenen ist noch möglich!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Funke aus Waldenbuch
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  • In der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 27. September 2016 überreichte die Stadtverwaltung dem Gemeinderat den Entwurf des Haushaltsplanes 2017 als Tischvorlage. Zur Einbringung des Haushaltsplans 2017 hielt Bürgermeister Michael Lutz eine Haushaltsrede. Zur Sportstättenentwicklung äußerte er sich dabei wie folgt:
    „Nur mit Unterstützung und durch die Akzeptanz der Bürgerschaft lassen sich die Zukunftspläne von Wohnbau und zeitgemäßen Sportstätten realisieren. Die bisherigen Gespräche lassen eine zeitnahe Realisierung nicht realistisch zu. Unangemessene, finanzielle Forderungen kann und wird die Stadtverwaltung nicht unterstützen. Ein angemessenes Angebot liegt allen Beteiligten zur Entscheidungsfindung vor. Die weitere Flächennutzungsplanung gibt die künftige kommunalpolitische Zielvorstellung weiterhin vor. In 2018 soll auch in der Sporthalle Hermannshalde die Sanierung des Sportbodens sowie die Erneuerung des Lichtbands für rund 350.000 € erfolgen. Vorab ist ein Förderantrag vorzubereiten und einzureichen.“

    Bürgermeister Lutz erweckt in seiner Rede damit den Eindruck, dass die Grundstückseigentümer einzig und allein des Geldes wegen und durch unangemessene finanzielle Forderungen, der Realisierung der geplanten Sportstättenentwicklung im Wege stehen würden. Damit stigmatisiert er diese Bürgerinnen und Bürger zu angeblichen Blockierern einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Das ist aber nicht zutreffend. Die größte Profiteurin an den Grundstücksgeschäften wäre im Übrigen die Stadt Waldenbuch.
    Richtig ist, dass laut einem internen Papier der Stadt Waldenbuch ca. ein Drittel der Eigentümer-innen und Eigentümer nicht verkaufen wird. Ein weiteres Drittel würde unter bestimmten Bedingungen verkaufen, und über 20% machen den Verkauf von der Mehrheit abhängig und der Rest ist noch unentschlossen. Die Argumente gegen oder für einen Verkauf sind dabei höchst unterschiedlich und ganz und gar nicht auf die Frage des Verkaufspreises reduziert. Übrigens: der größte Teil der Eigentümer sind keine Hasenhofer, weshalb wir die „Kritik“ von BM Lutz auch nicht auf unsere Initiative beziehen. Nur zur Erinnerung: es gab über 800 Einwendungen gegen den geplanten Stadionneubau, davon 475 aus Waldenbuch. Der Hasenhof selbst hat knapp 150 Einwohner.

    Mit keinem Wort erwähnt Bürgermeister Lutz die inhaltlichen Vorbehalte unserer Intitiative und die vieler Eigentümer. An keiner Stelle erwähnt er die eigene Fehlplanung und die Fehler der mit der Planung beauftragten Unternehmen. Ebenso unerwähnt bleiben die Vorbehalte des Regionalverbandes zum Flächennutzungsplan 2030, die sich an einigen Punkten mit der Kritik unserer Initiative decken. Und auch kein Wort zu den vielen Fragen, die bis heute offengeblieben sind und von Verwaltung und Bürgermeister offenbar auch nicht weiterverfolgt werden:

    • Wohin soll die geplante Stadionhalle, und wie soll sie finanziert werden?
    •Was ist aus den vielen Einsprüchen geworden? Außer einer Eingangsbestätigung haben die Einwender bis heute keinerlei Informationen erhalten. Und wann befasst sich der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung mit den zahlreichen Eingaben gegen die Änderung des FNP.
    Initiative Naherholungsgebiet Hasenhof erhalten – vorhandenes Stadion sanieren
    • Wo bleibt die umfassende Berechnung, die alle Kosten und Aspekte der geplanten Verlegung auf den Hasenhof berücksichtigt?
    • Wie sollen die Zufahrt und Zugangswege zum geplanten Stadion erfolgen?
    • Wie hoch sind die Kosten für Instandhaltung und Pflege des neuen Stadions und wie/von wem sollen diese finanziert werden? Insbesondere nachdem der Gemeinderat der Empfehlung der eigenen Fachleute nicht folgt und an der großen Lösung des Stadionneubaus festhält.

    Allen Waldenbucher Bürgerinnen und Bürgern sollte klar sein, dass, falls die Stadt diese Kosten übernimmt, sie wohl auf Dauer zur Kasse gebeten werden. Und das bei einem heutigen Defizit von ca. 1,2 Millionen Euro und einem Schuldenstand pro Bürger von ca. 500 Euro am Ende dieses Jahres.

    In seiner Haushaltsrede geht Bürgermeister Lutz auch auf das Thema Bürgerbeteiligung und Transparenz kommunaler Planungen ein:

    „Gerade bei der frühzeitigen Bürgerbeteiligung stellt die Verwaltung einen immer größer werdenden Beratungsaufwand fest, den wir nur durch zusätzliche Sach-und Personalressourcen bewerkstelligen können. Ob durch den Aufwand an Beratungen die Akzeptanz von notwendigen kommunalpolitischen Entscheidungen steigt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass Bürgerbeteiligung nicht heißt, den Bürger zu fragen, was er gerne hätte und dieser die Umsetzung nach seiner Mitsprache fordern kann. Vielmehr bedeutet Bürgerbeteiligung sich mit Daten und Fakten frühzeitig auszutauschen, um die Entscheidungsfindung des Gemeinderats im Abwägungsprozess für das Allgemeinwohl der Stadt und aller Bürger zu begleiten.“

    Übersetzt heißt das: Es ist für die Verwaltung sehr anstrengend, Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungen zu beteiligen. Und dass, wenn diese sich beteiligen, die Ergebnisse meist nicht so s

  • Da hat Bürgermeister Lutz wohl eine völlig andere Wahrnehmung als wir. Das Gutachten des Planungsbüros Sportconcept spricht eine andere Sprache. Nicht zuletzt deshalb hat Planer Immo Scholze für seinen Vorschlag, den Neubau ohne 400-Meter-Laufbahn durchführen zu wollen und stattdessen lediglich eine 100-Meter-Bahn zu installieren Kritik der Gemeinderäte geerntet. Dieser Vorschlag resultiert aber aus der Bedarfserhebung des Planungsbüros.

    Bereits am 15. Juli 2015 gab es ein Treffen im Waldenbucher Rathaus mit Vertretern der Firma SpOrtconcept, Bürgermeister, Verwaltung und Vertretern der „Initiative Naherholungsgebiet Hasenhof erhalten – vorhandenes Stadion sanieren“. Hintergrund dieses Treffens war die von der Initiative vorgelegte Kostenschätzung zum geplanten Stadionbau auf dem Hasenhof. Teilnehmer waren: Herr Bürgermeister Michael Lutz, Herr Marco Noller (Stadtverwaltung Waldenbuch), Herr Wieland Knust und Herr Hans-Jörg Lange (Initiative Hasenhof), Herr Thorismuth Gaiser, Herr Markus Lutz sowie Herr Immo Scholze (SpOrtconcept).

    Ziel dieser Kostenschätzung der Initiative war und ist es, die Stadt Waldenbuch dazu zu veranlassen, eine umfassende eigene Berechnung vorzulegen, die alle Kosten und Aspekte der geplanten Verlegung auf den Hasenhof berücksichtigt. Außerdem wollten wir dadurch mit den Planern von SportConcept in einen Austausch und Abgleich der unterschiedlichen Planungsüberlegungen kommen.

    Die bisher vorgelegte Kostenprognose von SpOrtconcept - die konzeptionellen Charakter hat - und die Kostenabschätzungen der Initiative Hasenhof lassen sich so nicht vergleichen. Die Initiative Hasenhof hat als Basis für ihre Überlegungen den augenblicklichen Diskussionsstand, nämlich den Neubau des Stadions und den Neubau der Stadionhalle auf dem Hasenhof in ihren Überlegungen zugrunde gelegt. Die Firma SpOrtconcept hat ausschließlich den Neubau des Stadions berücksichtigt und war auch für weitergehende Überlegungen nicht beauftragt. Herr Gaiser (Geschäftsführer SpOrtconcept) hat mehrfach betont, dass deren Papier keine Planung sei, allenfalls eine Prognose.

    Um die Bürger und den Gemeinderat umfassend über die Auswirkungen der Planungsüberlegungen, Umwidmung des alten Ritter Sport-Stadions in ein Wohngebiet und Ersatz der heutigen Funktionen (Neubau Kampfbahn Typ C, Beachvolleyballfelder und Ersatz für die Stadionhalle) ganzheitlich zu informieren, waren wir gemeinsam der Auffassung, dass die Kostenprognose der Firma SpOrtconcept um die fehlenden Maßnahmen zu ergänzen ist. Als Initiative haben wir bei dem Treffen die Stadt erneut dazu aufgefordert, eine Anpassung der Kosten auf den augenblicklichen Diskussionsstand
    (Ergänzung um den Ersatz Stadionhalle) vorzunehmen. Offensichtlich interessiert sich die
    Stadt für diesen Punkt erst, nachdem wir unsere Überlegungen vorgelegt haben. Was nach unserer Auffassung wiederholt die Unvollständigkeit der bisherigen Planungsüberlegungen unterstreicht.

    Bei den Gesprächen wurde uns als Initiative nochmals sehr deutlich, dass die Stadt eine
    Erschließung über die Teckstraße zwar öffentlich verneint hat, eine andere notwendige
    Erschließung in den Kosten aber nicht berücksichtigt ist (und SportConcept dazu auch nicht
    beauftragt war). Unterschiedlicher Auffassung waren wir auch was die Anzahl der Parkplätze
    betrifft. Während wir als Initiative von der gleichen Anzahl an Parkplätzen (150) wie am bisherigen Standort ausgegangen sind, plant die Stadt eine deutliche Reduzierung auf ca. 52 Plätze. Wo diese entstehen und wie sie erreichbar sein sollen, war ebenfalls nicht Bestandteil der Beauftragung an SportConcept. Das gleiche gilt für die Frage des Lärmschutzes, auch diese war nicht Bestandteil der Beauftragung an SportConcept und findet sich demnach auch nicht in der Gegenüberstellung der Kosten. Dies gilt für eine Reihe anderer Aspekte ebenso, die wir hier nicht extra erwähnen.

    Eine deutliche Kostensteigerung haben wir als Initiative in der Herstellung des sogenannten
    Planums gesehen (also dem Einebnen der Geländeneigung). Hier ist uns bei unseren Überlegungen tatsächlich ein Gedankenfehler unterlaufen, den SportConcept korrigieren konnte und deren Auffassung wir diesbezüglich nun teilen.
    Anders die Frage des Flächenverbrauchs. Während SpOrtconcept lediglich von einer Grundstücksgröße von ca. 20.000 m² (inkl. Sicherheitszuschlag) ausgeht, sind wir der Meinung, dass die Fläche zu knapp kalkuliert ist um alle Funktionen (z.B. Umkleidegebäude, Beachvolleyball-Felder, Tribünen, Zugangswege sowie Böschungen aufgrund der Topografie) darzustellen. Gerade in der jetzigen Konzept-Phase ist ein großzügiger Ansatz empfehlenswert, da viele Risiken, die im Laufe der Planung auftreten, aufgefangen werden können

    Wir als Initiative sind nach diesem Treffen der Meinung, dass der Gemeinderat erst über eine
    Umwidmung des Stadions in eine Wohnbebauung entscheiden sollte, wenn eine ganzheitliche Betrachtung der Auswirkungen auf Waldenbuch was Bedarfe, Standorte, Kosten und Termine betrifft,

Pro

Als bislang öffentlich unpolitische Bürgerin trete ich nun den Bündnisgrünen bei. In der Hoffnung auf aktive Unterstützung der Landes- und Bundesgrünen, für die der Begriff NETTO-NULL kein Fremdwort, sondern gelebtes Engagement im Kampf gegen weiteren unnötigen Flächenverbrauch bedeutet.

Contra

Hier wird unterstellt, dass ein Sportplatz ein Naherholungsgebiet stört. In Stuttgart wird in den Parks inzwischen auch Sport veranstaltet. Also Sport gehört zur Naherholung. Bisher hat Tennis und Reiten auch in die Landschaft gepasst. Warum soll nun nicht auch Leichtathletik in die Landschaft passen. Viele haben im Wald Sportstrecken mit Geräten, die auch der Erholung dienen.