Region: Köln- Blumenberg und Worringen
Welfare

Nein, zu den Asyl-Containerdörfern in Köln Blumenberg und Worringen

Petitioner not public
Petition is directed to
Oberbürgermeister Jürgen Roters
1.152 Supporters
Petitioner did not submit the petition.
  1. Launched 2014
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Failed

Wir, die diese Petition unterzeichnen, wollen keine Asyl-Containerdörfer in Blumenberg und Worringen. Aus den verschiedensten Gründen, vor allem aus unserer sozialen Verantwortung heraus, können wir als Bürger dem Beschluss der Stadtverwaltung, Containerdörfer in den Stadtteilen Blumenberg und Worringen zu errichten, nicht zustimmen.

Weiter verbitten wir uns jegliche Diskriminierung jedweder Art. Es steht jeder Partei frei über uns zu berichten, der Petitionsautor fühlt sich jedoch keiner zugehörig oder verpflichtet. Des Weiteren verbitten wir uns jede Form von rechtsradikaler Äußerung! Wichtige Info: Der Bereich "Woher kommen Unterstützer" wird automatisch generiert, dass bedeutet jeder der medial über diese Petition berichtet wird dort automatisch eingefügt. Wir haben darauf keinen Einfluss.

Facebook Seite: https://www.facebook.com/pages/Nein-zu-den-Asyl-Containerd%C3%B6rfern-in-K%C3%B6ln-Blumenberg-und-Worringen/270927973097987

Standorte: Holzheimer Weg Köln Grünfläsche https://www.google.de/maps/place/Holzheimer+Weg,+50769+K%C3%B6ln/@51.0608203,6.8567595,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x47bf317d39e287d9:0xcd8ad9615f0c28f6

Langenbergstraße höhe 181 Parkgelände https://www.google.de/maps/dir/51.0347694,6.8884477//@51.0346783,6.8838614,16z/data=!3m1!4b1!4m3!4m2!1m0!1m0

Reason

Die Wohncontainer bieten unserer Ansicht nach keine menschenwürdige Unterbringung. Durch die Entscheidung der Stadt einfache Wohncontainer aufzustellen, die bereits durch ihr Äußeres zur Stigmatisierung beitragen, wird die Integration in die jeweiligen Stadtteile bereits erschwert. Bei den einfachen Wohncontainern handelt es sich nicht um abgeschlossene Wohnungen mit eigener Küche und Bad, sondern um Anlagen mit Großküche und gemeinschaftlichen Sanitäranlagen, wie auf dem Parkplatz der Massenunterkunft an der Herkulesstraße (Neuehrenfeld). Auch die Tatsache, dass die Stadt von ihren eigenen Leitlinien abweicht und anstatt der geplanten max. 50-80 Personen nun sogar bis zu 120 Flüchtlinge in den Containerdörfern unterbringen möchte, trägt nicht zur Erleichterung der Integration bei. Spannungen unter so vielen Menschen auf einer relativ kleinen Fläche sind vorprogrammiert. Ob die Stadtteile Blumenberg und Worringen diese hohe Anzahl an Asylbewerbern verkraften können ist fraglich. In den Stadtteilen gibt es bereits soziale Probleme, wie z.B. Integrationsprobleme von Mitbürgern mit anderem kulturellen Hintergrund, die bereits dort leben oder das Fehlen von genügend Kindergarten- und Schulplätzen im Stadtgebiet Chorweiler. Da vermutlich auch viele Kinder und Jugendliche unter den Flüchtlingen sein werden, verschlimmert sich diese Problematik noch. Die Bevölkerung ist möglicherweise nicht mehr in der Lage demokratische und kulturelle Werte zu vermitteln, da bereits eine Überfremdung im Raum Chorweiler besteht. Die Kriminalitätsfurcht der Anwohner in Blumenberg und Worringen ist bereits recht hoch und steigt durch die Pläne der Stadt noch an. Die durch die Stadt versprochenen Sicherungsmaßnahmen halten viele für illusionär. Viele befürchten auch einen Rückschritt in der sozialen Entwicklung der beiden Stadtteile. Durch die Containerfassaden wird sich das optische Gesamtbild der Stadtteile verschlechtern somit sinkt die Wohnqualität der Anwohner und auch die Immobilienpreise werden fallen. Da es sich hier oft um Eigentumswohnungen /-häuser handelt, kommt es hier zu einer starken Wertminderung. Ein Absinken der Wohnqualität entsteht auch durch den Verlust von öffentlichen Grünflächen, die bisher zur Naherholung und Freizeitgestaltung genutzt werden. Auch besteht die Angst, dass aus der sogenannten Not- und Übergangslösung der Stadt Köln eine Dauerlösung wird, da noch keine konkreten Ziel- und Zeitvorgaben für die Unterbringung der Flüchtlinge in den nächsten Jahren besteht. Zudem fühlt sich ein Großteil der Bürger übergangen, denn bei der Wahl der Standorte für die Containerdörfer wurden sie vor vollendete Tatsachen gestellt und hatten keinerlei Mitspracherecht. Auch wird es als unfair empfunden, dass es den Kölner Norden trifft, der bereits mit diversen Problemen kämpft und deshalb teilweise keinen guten Ruf genießt. Im Kölner Süden, in Stadtteilen wie beispielsweise Marienburg, Rodenkirchen oder Hahnwald, die strukturell solch eine Menge an Asylanten ggf. besser verkraften würden, wird aber nicht gebaut. Laut den Leitlinien der Stadt Köln zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen (2004) sollen die Standorte der Flüchtlingsunterkünfte in sozial stabilem und infrastrukturell gut erschlossenem Umfeld errichtet und gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt werden. Die Entscheidung für die Containerdörfer in Worringen und Blumenberg steht im Widerspruch zu der o.g. Anforderung an Standorte für die Flüchtlingsunterkünfte. Neben den bereits angesprochenen sozialen Problemen, fehlt es z.B. an einer soliden Verkehrsinfrastruktur. Auch in Bezug auf die medizinische Versorgung könnte es zu Problemen kommen, denn für den gesamten Kölner Norden gibt es beispielsweise nur ein zuständiges Krankenhaus.

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Ich kann dies überhaupt nicht befürworten, die Risiken für die Stadtteile im Kölner Norden sind einfach zu hoch. Wir brauchen auf keinen Fall ein zweites "KölnBerg" Wir helfen den Flüchtlingen nicht damit, nein wir werden ihnen viel mehr schaden wenn wir das zu lassen. Deswegen keine Containerdörfer in Worringen & Blumenberg.

Die Wohncontainer bieten unserer Ansicht nach keine menschenwürdige Unterbringung. Doch als Zwischenlösung sind sie geeignet. Durch die Entscheidung der Stadt einfache Wohncontainer aufzustellen, die bereits durch ihr Äußeres zur Stigmatisierung beitragen, wird die Integration in die jeweiligen Stadtteile nicht erschwert. Was hat die Fassade eines Gebäudes mit der Integration von Flüchtlingen zu tun? Bei den einfachen Wohncontainern handelt es sich nicht um abgeschlossene Wohnungen mit eigener Küche und Bad, sondern um Anlagen mit Großküche und gemeinschaftlichen Sanitäranlagen, wie auf dem P

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