Petition richtet sich an:
Bürgermeister Max Breitenbach
Die Bürgerinnen und Bürger von Rodgau stehen bereits vor steigenden Lebenshaltungskosten, höheren Energiepreisen und einer allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit. Umso unverständlicher ist es, dass die Stadt nun weitere finanzielle Belastungen plant.
Die vorgesehene rückwirkende Erhöhung der Grundsteuer sowie die Verdoppelung der Hundesteuer treffen viele Menschen direkt im Geldbeutel. Familien, Rentnerinnen und Rentner, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Hundebesitzer sollen erneut zur Kasse gebeten werden.
Wir halten diesen Weg für falsch.
Statt immer neue Belastungen auf die Bürger abzuwälzen, sollte die Stadtverwaltung zunächst ihre eigene Haushaltsführung kritisch überprüfen. Die von CDU und SPD getragene Stadtregierung trägt Verantwortung für die finanzielle Entwicklung der vergangenen Jahre. Wenn heute höhere Steuern notwendig erscheinen, stellt sich die berechtigte Frage, ob frühzeitig ausreichend wirtschaftlich und verantwortungsvoll gehandelt wurde.
Die Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht zum Ausgleich für politische Fehlentscheidungen oder eine unzureichende Haushaltsplanung herangezogen werden. Steuererhöhungen dürfen nicht die erste Lösung sein, wenn finanzielle Probleme entstehen.
Wir fordern die Verantwortlichen auf:
- auf die rückwirkende Erhöhung der Grundsteuer zu verzichten,
- die geplante Verdoppelung der Hundesteuer zurückzunehmen,
- Einsparpotenziale in der Verwaltung und bei freiwilligen Ausgaben zu prüfen,
- für mehr Transparenz über die finanzielle Situation der Stadt zu sorgen,
- die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Begründung
Rodgau braucht eine Politik, die verantwortungsvoll wirtschaftet, statt die Menschen immer stärker zu belasten.
Unterstützen Sie diese Petition, wenn Sie der Meinung sind, dass die Bürger nicht die Leidtragenden einer verfehlten Finanzpolitik sein dürfen.