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Grundsteuer in Brühl und viele offene Fragen!
War die Erhöhung 2026 nur der Anfang? Jetzt 900 %, bald 1.200 %!
Der neue Haushaltsentwurf sieht aktuell vor, 2028 den Hebesatz der Grundsteuer B um weitere 200 und 2029 nochmals um 100 Punkte anzuheben.Doch das könnte nicht das Ende sein: Zum 1.1.2029 werden die Grundsteuerwerte bundesweit neu festgestellt. Veränderte Bodenrichtwerte und Mieten können zu höheren Messbeträgen führen und damit ab 2031 eine zusätzliche Grundsteuererhöhung auslösen.
Auch weitere Hebesatzerhöhungen schließt die Stadt nicht generell aus. Bei jeder Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzepts soll geprüft werden, ob die Grundsteuer B noch stärker steigen muss – damit z.B. eine Gewerbesteuererhöhung vermieden werden kann.
Zudem ist gesetzlich vorgeschrieben, dass - bevor Kredite zur Deckung von Defiziten aufgenommen werden können - Steuererhöhungen erforderlich werden. Bei Abfall- und Abwassergebühren ist der Spielraum begrenzt; weitere Gebühren reichen kaum aus, um große Haushaltslöcher zu schließen.
Damit steht wiederum die Grundsteuer unter erheblichem Druck!
Was tut die Stadt, um das zu verhindern?
1. Personalaufwendungen: Offiziell soll der Personalaufwand sinken, unter anderem durch eine Organisationsuntersuchung 2026/2027. Dabei steigen die geplanten Personalkosten von rund 65 Mio. in 2026 auf rund 80 Mio. € im Jahr 2035. Das ist für uns keine echte Reduzierung!
2. Freiwillige Leistungen: Von rund 46 Mio. € in 2025 summieren sich freiwillige und steuerbare Leistungen auf rund 49 Mio. € in 2027. Welche Positionen gekürzt werden sollen, bleibt offen.
Die Liste mit über 1.100 Positionen steht im Ergänzungsband auf S. 162–240:
https://www.bruehl.de/buergeramt-und-service/haushalt/erneute-einbringung/downloads/Ergaenzungsband-zum-Hh-Entwurf-26-27.pdf3. Investitionen: Diese sollen nun gedeckelt werden: Hochbau max. 30 Mio., Kanalbau max. 10 Mio., Straßenbau max. 10 Mio. €. Mehr soll es nur mit zusätzlichem Ratsbeschluss geben.
Allerdings wurden zuletzt fast alle Projekte in Dringlichkeitslisten auf höchste Priorität gesetzt und so vom Rat genehmigt. Hier muss unbedingt differenzierter priorisiert werden!4. Digitalisierung und interkommunale Zusammenarbeit: Beides wird im HSK genannt, bisher aber eher als Absicht. Es fehlen konkrete Maßnahmen, Partnerkommunen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen, Fördermittelcheck und ein verbindlicher Zeitplan.
Unser Vorschlag: IT-Kosten erfassen, Partner und Fördermöglichkeiten prüfen, 2027 eine Roadmap mit Pilotprojekten und Einsparzielen beschließen.5. Erhöhung der Einnahmen / Steuern: Die Stadt erklärt selbst, dass der Weg zum ausgeglichenen Haushalt derzeit weiterhin maßgeblich von Steuererhöhungen abhängt.
Die entscheidende Frage bleibt: Welche Einsparungen setzt Brühl wirklich um, bevor die Bürgerinnen und Bürger erneut zur Kasse gebeten werden?
Wir fordern kontinuierlich Transparenz über alle geprüften Sparmaßnahmen sowie nachvollziehbare Zahlen, warum weitere Steuererhöhungen nötig werden könnten!
Werden Sie selbst aktiv!
Noch bis zum 6. November sind Einwendungen / Vorschläge zum neuen Haushaltsentwurf und HSK möglich. Am 12. Dezember entscheidet der Rat!
Schreiben Sie dem Bürgermeister, organisieren Sie gemeinsame Aktionen in Ihrer Nachbarschaft!
Fordern Sie einen nachvollziehbaren und fairen Umgang mit den städtischen Finanzen!✅ Unterschreiben und teilen Sie unsere Petition „Gegen Grundsteuererhöhung - Für bezahlbares Wohnen und ausgewogene Haushaltskonsolidierung“: openpetition.org/tpztb
✅ Mailen Sie uns Ihre Ideen: Sparen4Bruehl@web.de
✅ Folgen Sie unserer Facebook-Seite:
https://www.facebook.com/profile.php?id=61595492995079✅ Reichen Sie eigene Einwendungen und Sparvorschläge bis zum 6.11.2026 bei der Stadt Brühl ein!
Brühl entscheidet jetzt über die nächsten 10 Jahre. Reden Sie mit!
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Petition in Zeichnung - Das HSK ist da!
am 15.10.2026Nun ist es soweit!
Der Entwurf des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) für Brühl für die nächsten 10 Jahre wurde veröffentlicht! Weitere Grundsteuererhöhungen ab 2028 sind darin eingeplant ...
https://www.bruehl.de/.../Ergaenzungsband-zum-Hh-Entwurf...Der Entwurf ist umfangreich und wir haben begonnen, uns „durchzuarbeiten“.
Folgen Sie unserer Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/profile.php?id=61595492995079 und unterstützen Sie uns mit konstruktiven Vorschlägen und Einwänden gegen die erneuten Grundsteuer-Erhöhungen, für bezahlbares Wohnen und ausgewogene Haushaltskonsolidierung in unserer Stadt Brühl!
Viele Grüße
Gudrun und Axel -
Schlecht Politik in brühl leider. sowohl in der Vergangenheit wie auch jetzt . Hauptsache der bürger muss zahlen . es spiegelt in brühl leider die Politik der gesamten brd