Laut Informationen der "Kraichgau Stimme" plant die kürzlich gegründete GmbH zweier Herren, beide Anfang 30, in Sinsheim nördlich der Autobahn A6 den Neubau und den Betrieb eines Hai- und Ozeanobservatoriums mit Taucherbecken und Erlebnisgastronomie. Zu 98% sei dieses Vorhaben bereits in trockenen Tüchern, so einer der beiden Investoren.

Allerdings wurde angeblich im Sinsheimer Gemeinderat diesbezüglich noch nichts besprochen, was hierfür Mindestvoraussetzung wäre.

Wir fordern, daß diesem Vorhaben keine Genehmigung erteilt wird!

Begründung

Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert dies als leichtsinnige Gefährdung von Gesundheit und Wohlbefinden der sensiblen Knorpelfische, die in den kleinen Becken kaum Versteckmöglichkeiten haben. Zudem sind die Tiere Besuchern schutzlos ausgeliefert, die gegen die Scheiben klopfen und Fotos mit Blitzlicht machen, was die Netzhaut der Fische schädigen kann. „Haie gehören nicht in ein Aquarium“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Enge Becken, kaum Versteckmöglichkeiten, Blitzlicht und klopfende Besucher bedeuten enormen Stress für die sensiblen Meeresbewohner. Die Beschaffung von Haien und Rochen für Aquarien geschieht darüber hinaus häufig durch Wildfänge, bei denen viele Fische schon beim Fang und Transport sterben. Laut eines Informanten werden jedes Jahr etwa 5.000 Haie in deutsche Aquarien importiert, darunter auch Babys, die den Müttern lebend aus dem Bauch geschnitten werden.“ Eine artgerechte Haltung von Fischen ist nur in Freiheit möglich.

"Machen wir uns nichts vor: zoologische Einrichtungen gibt es, weil wir uns an gefangen gehaltenen Kreaturen ergötzen wollen. Zoos sind Zwangsveranstaltungen auf Kosten der Zwangsdarsteller" Professor Dr. Volker Sommer, international renommierter Primatologe, 2012

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Oliver Mühling aus Sinsheim
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  • Liebe Freunde,

    die Petition wurde nun vor knapp einer Woche mit einer stolzen Anzahl von 1.398 Unterstützern beendet. Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht hatte ich kurz davor darüber in Kenntnis gesetzt und um ein kurzes Statement dazu gebeten. Leider hält er sich vor dem Hintergrund des Datenschutzes dazu äußerst bedeckt und weist jegliche Entscheidungsfähigkeit darüber von sich und dem Gemeinderat. Meine Befürchtung, daß das geplante Hai-Observatorium dem Image der Stadt Sinsheim schaden könnte, wurde von Herrn Albrecht zurückgewiesen, da bei Sea World in Speyer (eigentlich müsste es wohl Sea Life heißen) eher das Gegenteil der Fall wäre. Auf ethische und moralische Aspekte, die ich angesprochen hatte, wurde nicht eingegangen. Auch nicht auf meinen Hinweis auf die Umweltschäden durch Salzwasseraustritt der Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg. Erfreulicherweise sehen aber die meisten der von mir kontaktierten Gemeinderatsmitglieder die Sache ähnlich kritisch wie wir und haben uns ihre Unterstützung zugesichert, sobald die Angelegenheit im Gemeinderat zur Sprache kommen sollte. Allerdings dürfen natürlich keine Informationen von dort nach außen getragen werden. Dies ist auch Ordnung, denn ich sehe viel eher Bedarf darin, daß Informationen NACH INNEN getragen werden, da man dort eher den Bauherren und deren Meeresbiologen Glauben schenkt, bei denen hohe Fachkompetenz (!) vorhanden wäre - so die persönliche Einschätzung von Herrn Albrecht. Wir bleiben dran. Mit der Unterstützung namhafter Tierrechtsorganisationen wie die Albert Schweitzer Stiftung, Animal Rights Watch (ARIWA), Animals United, Die Tierbefreier, EndZoo, PeTA Deutschland, Sea Shepherd, SOKO Tierschutz, WDSF (Wal- und Delfinschutz Forum), u.a. Vielen Dank dafür und nicht zuletzt natürlich auch an alle Unterzeichner der Petition

Pro

Hai ist ein wichtiger Bestandteil der asiatischen Seafood-Küche und gehört daher ins offene Meer, am Besten internationale Gewässer, wo er von japanischen und chinesischen Fabrikschiffen gefangen und verarbeitet werden kann! Die dabei abfallenden Schlachtabfälle, also eigentlich das ganze Tier, ausgenommen die Flossen und der Penis, sind wichtig für das empfindliche Ökosystem, da sich die gemeine Hafenmöwe davon ernährt. Wir von Peta kämpfen für den Erhalt der Haifischflossensuppe. Keine Haie in Gefangenschaft!

Contra

Warum ich NICHT unterschreibe? Mit der Stängle-Petitione, "Idpet" hat Openpetition seine für mich persönlich jede Glaubwürdigkeit verloren. Warum sollte ich auf einer Plattform unterschreiben, die eindeutig geflälschte Unterschriften auch nach massivem Protest der Betroffenen stehenlies.