Region: Bendestorf
Environment

NEIN zum neuen Gewerbegebiet in Bendestorf ohne die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Petition is directed to
Bürgermeister Bernd Beiersdorf
442 Supporters 401 in Bendestorf
Collection finished
  1. Launched 18/03/2021
  2. Collection finished
  3. Submission on the 23 Mar 2021
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Beiersdorf,

Sie sind dabei im Außenbereich Bendestorfs - zwischen dem Fußballplatz (Brink-Arena) und der Hauptstraße (Jesteburger Chaussee) einen Antrag auf Umwidmung von 34.000qm Ackerfläche in Gewerbefläche (Änderung des Flächennutzungsplans*) zu stellen.

*obwohl dieser seit vielen Jahren ein - nie erschlossenes - Gewerbegebiet ausweist

Über diesen Antrag soll schon am 23.03.2021 im Bauausschuss beraten werden. Eine Entscheidung dazu soll im Verwaltungsausschuss am 04.05.2021 getroffen werden.

Ehemals ein Luftkurort und Ziel für Erholungssuchende, soll Bendestorf nun einer massiven landschaftlichen Veränderung unterzogen werden. Für viele von uns beginnt genau hier der gemütliche Spaziergang in die Wiesen und zur Seeve. Erst kürzlich war die Freude über das frisch ausgewiesene Naturschutzgebiet Seeve groß, und nun sollen kaum 250m davon entfernt ganze Hektare an Boden versiegelt, Lagerhallen und Strassen für LKW's gebaut werden? Ist das Ihre Vision?

Die Gemeindekasse ist leer, kreative Ideen sind gefragt. Wir wollen von Anfang an beiteiligt werden.

Wir halten die massive Verschandelung der Landschaft durch großflächige Gewerbegebiete für obsolet - das passt nicht mehr in unsere Zeit und schon gar nicht in unseren Ort.

Wir sagen NEIN! zu einer Entscheidung ohne uns Bürgerinnen und Bürger.

Reason

In der heutigen Zeit sind bessere Lösungsansätze notwendig, als die der stupiden Umwandlung von Ackerflächen in Gewerbeflächen. Wir Bendestorfer(-innen) sind innovativ und viel zu naturverbunden um da mitzumachen.

Thank you for your support, Bonnemann, Alexander from Bendestorf
Question to the initiator

News

In Bendestorf hat sich in den letzten Jahren eine politische Praxis durchgesetzt, bei der Aufstellung von Bebauungsplänen regelmäßig auch Außenbereiche oder sogar Waldflächen in Anspruch zu nehmen. Diese Planung stellt aber den größten Zugriff auf Freiraum, Landschaft und Böden dar - Ressourcen, die absolut begrenzt sind.

Ein komplettes „Nein“ zu einem Gewerbegebiet ist das falsche Signal. Es gibt genug Bendestorfer Handwerksbetriebe die aufgrund fehlender Flächen ihre Steuern an anderer Stelle bezahlen. Betriebe die wir tagtäglich brauchen. Ein Dialog über die Zusammensetzung der Betriebe ist auf jeden Fall wichtig. Zur Wohnqualität gehört auch das Bendestorfer Freibad, was durch Steuern finanziert wird.

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