Reģions: Universität Würzburg
Ekonomika

NEIN zum Zwangsticket Mainfranken Theater

Petīcijas iesniedzējs nav publisks
Petīcija ir adresēta
Studentenwerk Würzburg
249 Atbalstošs

Petīcijas autors petīciju nav iesniedzis

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  1. Sākās 2017
  2. Kolekcija beidzās
  3. Iesniegts
  4. Dialogs
  5. Neizdevās

Die Initiative "Semesterticket Mainfranken Theater"/ "Lust auf Theater" möchte ein verpflichtendes 2€-Ticket pro Semester an der Universität Würzburg, der FHWS und der Musikhochschule Würzburg, einführen, welches dann einigen Studenten kostenfreien Zugang zum Mainfranken Theater gewähren soll. Diese Petition versucht das Zwangsticket Mainfranken Theater zu verhindern.

Pamatojums

Seit Jahren steigen die Semesterbeiträge kontinuierlich. Nun hat Semesterticket Theater Würzburg sich es zur Aufgabe gemacht durch die Einführung eines Semesterticket "Theater", die Beiträge weiter in die Höhe zu treiben. Diese Petition versucht nun ein Sprachrohr derer zu sein, die dies in dieser Form nicht akzeptieren. Es sollen Argumente zusammentragen werden, die gegen solch ein Ticket sprechen. Im Folgenden nun erstmal die drei Wichtigsten:

1. Ein Theater profitiert - alle anderen leiden

Durch die einseitige Subventionierung des Mainfranken Theaters durch Studienbeiträge steigt der Preisdruck auf die anderen kleineren Bühnen in Würzburg. Ein Theatergänger, der bisher die kleineren Bühnen präferiert hat, wird sich nun zweimal überlegen, welchen Preis er gegenüber dem "zwangsgekauften" Ticket des Mainfranken Theaters bereit ist zu zahlen. Das jetzt geplante Semesterticket Theater fördert also nicht "Kultur", sondern tut alles dafür Kultur zu monopolisieren.

2. Manche gehen gerne ins Theater - andere nicht

Auch wenn 2€ Mehrbelastung pro Semester erst einmal nicht viel ist, muss man sich doch gleichzeitig über die Rechtfertigung dieser 2€ ohne direkte Gegenleistung Gedanken machen. Für einen Theaterinteressenten ist nach aktuellem Vorschlag des Studentenwerks durch eine Subventionierung der Tickets für das Mainfranken Theater in Höhe von 2€, ein Ticket zum Minimalpreis von 4€ zu erwerben. Dies stellt weder im besonderen Maße eine übermäßige Mehrbelastung für den theaterinteressierten Studenten dar, noch hindern 4€ pro Karte jemanden am Besuch der Veranstaltung. Der aktuell zu Grunde liegende Vorschlag ist, anders als zum Beispiel das ÖPNV- Semesterticket, also auch nicht - wie vielfach propagiert - "solidarisch", da nicht von "oben nach unten", sondern lediglich von "nicht-Theatergängern" zu "Theatergängern" verteilt wird.

3. 38 Besucher pro Veranstaltung profitieren - alle anderen zahlen

Pro Veranstaltung ist ein 5%-Kontigent garantiert, was in etwa 38 Plätzen pro Veranstaltung entspricht. Theoretisch kann also nicht jeder Student eine Gegenleistung in Form eines kostenfreien Tickets zu seinen Wunschstücken erhalten. Vielmehr erkauft man sich durch die 2€ pro Semester ein Lotterieticket, um kostenfreien Zutritt zum Mainfranken Theater zu erhalten.

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Debates

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Argument 1, dass kleine Bühnen unter Druck gesetzt werden, ist nicht stichhaltig. Aktuell müssen einige Studenten sich auf finanziellen Gründen entscheiden: Entweder einmal ins Mainfrankentheater oder einmal in ein kleineres Theater. Mit dem neuen Ticket, das einem den Eintritt ins Mainfrankentheater "spart", bleibt so Geld übrig, um auch öfter andere Theater zu besuchen. Also fördert das Ticket nicht ein Theater, sondern alle.

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