Wir fordern den sofortigen Stopp der Planung für die "Ostanbindung" und unterstützen weiterhin die Umsetzung der Nordanbindung der A5 mit offener Tunnellösung als Umgehungsstraße für 76549 Hügelsheim.

Eine Umfahrung von Hügelsheim ist die beste und sicherlich schnellste Problemlösung bezüglich der Verkehrsproblematik für Mensch, Natur und gegen die Verschwendung von Steuergeldern!

www.ostanbindung.sinze.de

Begründung

Die Ostanbindung durchschneidet einen Bruchwald und die Bruchwiesen bei Sinzheim-Schiftung und zerstört damit wertvollen Naturraum mit selten Tier- und Pflanzenarten. Die Tierwelt soll an zwei Stellen mittels aufwendigen "Wildbrücken" über die Zubringertrasse mit prognostizierten 16.000 Kfz (pro Tag) geführt werden, damit deren Lebensraum nicht gänzlich durchtrennt wird. Auch wenn bezüglich der Notwendigkeit eines neuen Autobahnanschlusses sehr viele Entscheidungsträger „ins gleiche Horn“ stoßen und sich immer wieder für die OSTANBINDUNG aussprechen, wird die Maßnahme auch nicht richtiger. Die OSTANBINDUNG durch den Bruchwald und die Bruchwiesen bei Sinzheim-Schiftung ist in mehrfacher Hinsicht eine „Sünde“, weshalb sich die Bürgervereinigung Halberstung e.V. Anfang August 2017 mit der Schiftunger „BI“ solidarisiert hat. Es geht um die Abwendung von Sünden an der Umwelt und an Menschen und gegen eine riesige Geldverschwendung durch das unsägliche Prestigevorhaben. Ein Blick in eine „Verkehrsuntersuchung Baden-Airpark“ der „Modus Consult Ulm“ untermauert unsere seit langem vorgetragene Argumentation, dass die Lösung des Erschließungsproblems ausschließlich in einer Umfahrung von Hügelsheim liegt. Die genannte Untersuchung stellt in der Prognose für 2025 dar, dass ohne einen neuen A5-Anschluss (Nullfall) 19.000 Kfz durch Hügelsheim fahren werden. Mit einer separaten A5-Anbindung wären es aber immer noch satte 14.200 Kfz, die sich durch die Hügelsheimer Hauptstraße (früher B36) quälen. Das bedeutet, dass mit der OSTANBINDUNG nur 25 Prozent des Durchgangsverkehrs aus der Hügelsheimer Hauptstraße herausgehalten würde. Der immer wieder „gerittene“ Flächenverbrauch und die Beeinträchtigung der Hügelsheimer Wohngebiete im Zusammenhang mit der Alternativlösung zur „Ostanbindung“ läuft deshalb ins Leere, weil es ein offenes Geheimnis ist, dass Hügelsheim neben dem direkten Autobahnanschluss zusätzlich eine Ortsumfahrung zwischen dem Hauptort und der Hochfeldsiedlung bauen will und auch dringend braucht. Um nicht in die Situation einer absoluten Geldverschwendung zu kommen, sollte man die A5-Anschlussvariante bei Sinzheim-Halberstung via Schiftung zum Baden-Airpark schnellstens „beerdigen“ und sich auf die Ortsumfahrung von Hügelsheim einschwören. Dies vor allem unter dem Aspekt, dass sich die ehemalige B36 seit der erfolgten Abstufung zur Landesstraße in der „Verfügungsgewalt“ des Landes befindet. Nach Jahren des „Irrgangs“ muss man dringend daran erinnern, dass der einstige Verkehrs- und Umweltminister Ulrich Müller (CDU) im Oktober des Jahres 1999 klipp und klar gesagt hat, dass die Ostanbindung „ein erledigter Fall“ ist und man sich wegen der Widerstände der Naturschutzverbände auf eine Umfahrung der Gemeinde Hügelsheim konzentrieren solle. Das war vor 18 Jahren!
Leider haben unsere Entscheidungsträger - auch und vor allem in unserem Landkreis Rastatt - diesen Rat nicht befolgt und wollen nach wie vor mit dem Kopf durch die Wand, anstatt mit den Augen im Kopf die Umfahrung von Hügelsheim als den Königsweg zu erkennen. In der Konsequenz haben die Anwohner der Hauptstraße in Hügelsheim durch die Uneinsichtigkeit noch mehrere Jahre die Verkehrsüberlastung zu tragen. Wenn dann im Spätjahr 2017 das neue „Logistikzentrum im Airpark“ in Betrieb geht, wird der Verkehr noch unerträglicher. Die Lösung liegt aber nicht in der OSTANBINDUNG, sondern in der Umfahrung von Hügelsheim, die schon längst gebaut sein könnte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgervereinigung Halberstung e.V. aus Sinzheim
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Die NABU-Variante ist keine "Nordanbindung des Baden-Airpark" sondern sie ist zu aller erst eine "Umfahrung von Hügelsheim", die sich maßgeblich von der in den Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren enthalten Version der "Nordanbindung" unterscheidet. Die NABU-Variante ist eine Alternativlösung, die in einem überschaubaren Zeitfenster eine "echte Ortsumfahrung von Hügelsheim mit Überdeckelung der Fahrbahn im Bereich der Ortslage und mit Rückführung zur L75 (früher B36)" darstellt und eine komplette Entlastung der Hauptstraße vom Durchgangsverkehr ermöglicht.

Contra

Die Petition verkennt komplett, dass der Autobahnanschluss mit Ostanbindung an den Baden-Airpark den LKW & PKW Verkehr von und zum Baden-Airpark nicht nur direkter, sondern auch fernab jeglicher Wohnbebauung führen würde. Hierdurch ist eine Trassenführung fernab von Wohnhäusern möglich. Die geplante Trasse verläuft zu großen Teilen auf bereits bestehenden Landstraßen, welche heute bereits eine zerschneidende Wirkung haben. Diese Straßen würden baulich aufgewertet und mit Querungsmöglichkeiten für Wildwechsel u.ä. versehen werden.