openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: NEIN zur Satzungsänderung der Kernbesuchszeit und der zentralen Essensversorgung in städt. Kita`s NEIN zur Satzungsänderung der Kernbesuchszeit und der zentralen Essensversorgung in städt. Kita`s
  • Von: Sonja Merkl (Elternbeirat städt. Kinderhort ... mehr
  • An: Oberbürgermeister Ulrich Maly
  • Region: Nürnberg mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 27 Tage verbleibend
  • 1.819 Unterstützer
    1.545 in Nürnberg
    47% erreicht von
    3.300  für Quorum  (?)

NEIN zur Satzungsänderung der Kernbesuchszeit und der zentralen Essensversorgung in städt. Kita`s

-

Nein zur „zentralen Essensversorgung und Kernnutzungszeit“ ab 1.9.17 in den städt. KiTa´s!

In einer Stadtratssitzung im Dezember 2016 wurde zum einen

•eine zentrale Essensversorgung aller Nürnberger Kindertagesstätten sowie

•die Neuregelung einer sog. Kernbuchungszeit in allen städt. KiTa´s beschlossen.

Wir fordern, dass diese beiden großen Neuregelungen neu überdacht und unbedingt flexibler gestaltet werden müssen!

Unsere Kinder sind nicht in einheitliche Schienen einzuordnen und benötigen daher in sehr vielen Fällen eine für die Kinder angepasste Regelung, bei der eben gerade auf die Bedürfnisse jedes Kindes eingegangen werden kann.

Die Neuregelung der Stadt Nürnberg erfordert beispielsweise in den Kinderhorten eine Mindestnutzungszeit an 4 von 5 Tagen von 13.15 Uhr bis 15.30 Uhr. An einem einzigen Nachmittag pro Woche darf das Kind noch in dieser Zeit abgeholt werden.

Dies alles ist in Zukunft so nicht mehr möglich:

•Sie arbeiten schon sehr früh am Morgen, bringen Ihr Kind also direkt um 6.30 Uhr in den Hort, und holen Ihr Kind dann direkt nach der Arbeit um 14.00 Uhr ab?

•Sie arbeiten 2 oder 3 Tage die Woche bis 16/17 Uhr, und haben die anderen Tage nachmittags aber Zeit für Ihr Kind?

•Ihr Kind hat ein Hobby, bei dem es regelmäßig 2x die Woche vor 15.30 Uhr aus der Einrichtung gehen muss?

•Sie haben die Möglichkeit, ab und zu frei zu nehmen, und möchten – gerade bei schönem Wetter oder einem besonderen Angebot – einfach den Nachmittag gemeinsam mit Ihrem Kind verbringen?

•Ihr Kind tut sich in den Hausaufgabenzeiten schwer, seine täglichen Aufgaben zu bewältigen, daher versuchen Sie so oft als möglich, Ihr Kind vor der Hausaufgabenzeit abzuholen?

Und:

•Ihr Kind isst nur teilweise (oder gar nicht) beim täglichen Mittagessen mit, weil es immer wieder mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu tun hat?

•Oder schmeckt Ihrem Kind das „warmgehaltene Mittagsessen“ einfach nicht?

•Vielleicht mag es auch einfach grundlegend nur ein paar bestimmte Lebensmittel?

•Es kann sogar sein, dass Sie noch selbst einmal täglich kochen und dann mit Ihrem Kind gemeinsam essen möchten?

Diese und weitere Beispiele sind mit der Neuregelung der Stadt Nürnberg leider so nicht mehr umsetzbar!

Wir fragen daher:

•Wo bleibt hier die freie Entscheidung der Elternschaft?

•Wo finden wir die an die Kinder bedarfsorientierte Handlungsweise?

•Wo ist hier die lebensweltorientiere Arbeitsweise, die sich an die Bedürfnisse der Kinder richten soll?

•Wo finden wir hier die Möglichkeit, auf die im Bildungsplan genannten Bedürfnisse (z. B. Partizipation) der Kinder einzugehen?

•Sind wir gezwungen, den Einrichtungsplatz aus den genannten Gründen aufzugeben und unsere Kinder aus Ihrer jetzt gewohnten Umgebung heraus zu nehmen - welche unseren Kindern bislang sehr gut getan hat - um diese Änderungen zu umgehen?

•Warum kann nach so langer Planungszeit über mehrere Jahre keine bedarfsgerechtere Buchungszeit umgesetzt werden, damit die Flexibilität für Eltern und Kinder bestehen bleibt, ohne der von der Stadt befürchteten dauerhaften Unterschreitungen von Buchungszeiten?

Begründung:

Wir fordern aus diesem Grund:

•Eine flexiblere Gestaltung der Kernzeiten – bei pädagogischen Angeboten werden wir Eltern weiterhin die Kinder im Mittelpunkt sehen und werden uns gerne ebenfalls weiterhin nach diesen und unseren Möglichkeiten richten, möchten aber die Selbstbestimmung an unseren eigenen Kindern nicht verlieren!

•Wir freuen uns über das Angebot eines Mittagessens für Kinder, welches dieses benötigen – wir möchten aber keine verpflichtende Teilnahme daran!

•Die Eltern müssen das Grundrecht und die Mündigkeit an Ihrem Kind weiterhin wahren.

•Wir bestehen auf eine bedarfsgerechte und lebensweltorientierte Erziehungspartnerschaft zwischen Kindertagesstätte und Eltern – zu dieser gehört definitiv keine ständige Anwesenheitspflicht und auch keine Essenspflicht der Kinder!

Unterstützen Sie uns, damit wir die Stadt Nürnberg davon überzeugen können, dass wir eine einheitliche Regelung für viele unterschiedliche Lebenssituationen nicht starr festmachen dürfen – das kommt den Kindern so nicht zugute!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Nürnberg, 22.05.2017 (aktiv bis 21.07.2017)


Neuigkeiten

Auf dem Online-Portal der Stadt Nürnberg können sich alle Interessierten das Thesenpapier zur Jugendhilfeausschusssitzung am 22.06.2017 (siehe Sitzungskalender) sowie den Entwurf der neuen Satzung als pdf-Datei herunterladen. Im Thesenpapier wurden einige ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die Neuregelung ist eine Verschlechterung, da es die zur Zeit viel genutzten Freiheiten einschränkt. Niemand kann sich aus diesem Zwangssystem herauskaufen - auch wenn sie voll buchen, haben Sie keine Flexibilität. Es geht also nicht ums liebe Geld, sondern ...

PRO: Wenn man die Zeiten so festlegt, dann werden die Kinder hinsichtlich ihrer Freizeitgestaltung (Freunde außerhalb der KiTa, Hobbys) extrem eingeschränkt. Wo bleibt dann daß Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit? Viele Eltern sind auf eine ...

CONTRA: Also so viel Unsinn wie in diesem Petitionstext habe ich selten gelesen. Wie machen Sie das dann wenn das Kind erst mal in die Schule kommt? Da gibts diesen Affentanz dann auch nicht. Wirklich maßlosest übrtrieben was Sie da fordern. Wenn Ihnen das alles ...

CONTRA: Ich bemängle dass die Eltern zwar etliche Gründe gegen die Essensversorgung anbringen, aber nicht ein eniziger Vorschlag der zeigt man für eine Verbesserung der Situtaion auch bereit ist selbst tiefer in die eigene Tasche zu greifen. Man fragt sich wirklich, ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich möchte mich um mein Kind kümmern können, wenn ich die Zeit dazu habe. Außerdem soll es selbst entscheiden, was es essen soll. Im gesunden Rahmen.

Starre und verbindliche Abholzeiten sind realitätsfremd, familienfeindlich und unterstützen individuelle Familien Situationen überhaupt nichts nicht. Warum werden die Kunden (Familien) nicht befragt was sie möchten/brauchen. Moderne, Attraktive und f ...

Es wichtig ein Stück individuell vor Ort bei den Kindern Entscheidung treffen zu können!

Unser Kind hat eine städtische Einrichtung besucht. Die Kinder sollen so lange wie möglich Kind sein dürfen, mit eigenem Tempo und eigenen Entscheidungen, ohne Zwang, ohne Massenkonzept.

Mir ist wichtig, meine Kinder flexibel abholen zu köffnen.

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Nürnberg vor 2 Min.
  • Michael Tomis Nürnberg vor 19 Min.
  • Daniela Schultz Nürnberg vor 34 Min.
  • Magdalena Korgul Nürnberg vor 1 Std.
  • Nicht öffentlich Gunzenhausen vor 1 Std.
  • Nicht öffentlich Gunzenhausen vor 1 Std.
  • Nicht öffentlich Nürnberg vor 1 Std.
  • Nicht öffentlich Nürnberg vor 2 Std.
  • Nicht öffentlich Nürnberg vor 2 Std.
  • Nicht öffentlich Nürnberg vor 2 Std.
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit