Region: Osnabrück

Nein zur Umstellung des VW-Werks zum Rüstungsstandort! Osnabrück bleibt Friedensstadt

Petition richtet sich an:
Stadtrat Osnabrück

91 Unterschriften

1 %
19 von 1.600 für Quorum in Osnabrück Osnabrück

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  1. Gestartet 11.09.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtrat Osnabrück

Wir fordern den Stadtrat der Stadt Osnabrück auf, sich öffentlich gegen die Pläne zur Umwandlung des VW-Werks Osnabrück in einen Rüstungsstandort auszusprechen. Der Stadtrat möge per Resolutionsbeschluss die Landesregierung Niedersachsen dazu auffordern, diese Pläne zu stoppen und folgende Forderungen umzusetzen:

  1. Osnabrück bleibt Friedensstadt - in Wort und Tat.
  2. Keine Streichung von Arbeitsplätzen bei VW in ziviler Produktion und eine Lohnerhöhung für alle Beschäftigten des VW-Haustarifs.
  3. Friedliche, klimagerechte und sozial verträgliche Nutzung des Standorts unter Mitbestimmung aller Beschäftigten (z.B. über die ursprünglich geplante Umwandlung in ein Zentrum für E-Mobilität).
  4. Offener Bürgerdialog über die Folgen der Ansiedlung eines Rüstungskonzerns als Kriegsziel in Osnabrück.
  5. Stopp aller militärischen Zusammenarbeit mit Staaten, gegen die wegen Völkermord ermittelt wird.

Begründung

Das VW-Werk in Osnabrück soll in Zusammenarbeit mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael gemäß eines Beschlusses der Landesregierung Niedersachsens vom zivilen Produktionsstandorts zum Kriegsstandort umgestellt werden. Wir - Anwohner:innen in Osnabrück und Umland - wollen nicht, dass Osnabrück zum Kriegsziel wird und tödliche Produktion zum Geschäftsmodell wird.

Nachfragen gerne via Mail an: osnableibtfriedlich@web.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Osnabrück bleibt Friedensstadt, Rödlinghausen
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.09.2026
Sammlung endet: 10.03.2027
Region: Osnabrück
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Friedensstadt Osnabrück funktioniert nicht als Rüstungsstandort.

Ich habe in Osnabrück eine lange Zeit gelebt. Osnabrück ist wichtig als Friedensstadt und eine Waffenproduktion ist hier einfach falsch. So wird die Idee zerstört und die Glaubwürdigkeit des Signals ausgehöhlt.

Ich habe drei kleine Kinder, deren Zukunft ich in Gefahr sehe, wenn in einem so geringen Umkreis Rüstungsindustrie etabliert wird. Ich finde besonders den Punkt als demokratische Bürgerin wichtig, nicht mit einem Staat zu kooperieren, in dem so wenig Bürgerrechte respektiert werden.

Israel fällt seit Jahrzehnten mit belegten Kriegsverbrechen und völkerrechtsverletzende Handlungen und extremen Terror gegen Palästinenser auf, speziell, aber nicht nur, im Gebiet des Gaza-Streifens. Dies ist unvereinbar mit dem Anspruch Osnabrücks auf den Titel „Friedensstadt“ und darf generell keine Unterstützung finden. Von daher ist es ein Skandal, dass Stadt Osnabrück und Land Niedersachsen die Produktion von militärischen Gütern für Israel unterstützen will. Da schon durch Studien gezeigt wurde, das es deutlich besser Alternativen gibt, die Arbeitsplätze erhält, sozial bleibt und umweltverträglicher sind, muss Osnabrück seine Position überdenken!

Ich war zutiefst enttäuscht, als ich erfahren habe, dass Osnabrück, unsere sogenannte „Friedensstadt“, vor hat, sich bei der globalen Aufrüstung und somit sich u.a. bei dem Völkermord im Ausland zu beteiligen. Nicht nur wird sich unsere schöne Stadt damit die Kriegsmaschine mitantreiben, es macht sich auch selbst zum Ziel für Angriffe. Osnabrück muss in der Tat, Friedensstadt bleiben!

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