Bei einer Bestandsaufnahme an der Feuerwache Tegelort ergab sich ein erheblicher Sanierungsbedarf. In Folge dessen wird ein Neubau der Feuerwache von den Fachleuten als die beste Maßnahme zum Erhalt des Standortes angesehen.

Entgegen aller Zusagen wurden nun die bereits dafür bereit gestellten Gelder in Höhe von 3.65 Millionen Euro wieder gestrichen. Alle dafür gebrauchten Argumente erwiesen sich bei einer Nachprüfung als gegenstandslos. Weder ist die Feuerwache durch den Denkmalschutz planungsbefangen, noch fehlen für die notwendig gewordene Hinzunahme von Straßenland die entsprechenden Unterlagen des Tiefbauamtes.

Die Menschen in Konradshöhe und Tegelort haben ein Anrecht auf ihre Sicherheit und brauchen deshalb schnellstmöglich eine funktionierende und uneingeschränkt einsatzbereite Feuerwache.

Wir fordern, die ursprünglich für dafür vorgesehenen finanziellen Mittel auch tatsächlich und umgehend für den Neubau der Feuerwache Tegelort einzusetzen. Die entsprechenden Verschiebungen für andere Zwecke sind rückgängig zu machen.

Begründung

Seit Jahren gibt es Probleme mit den Gebäuden der Feuerwache Tegelort. Das 1920 gebaute und das letzte Mal 1973/74 erweiterte Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die Bausubstanz lässt zu wünschen übrig, die Ausstattung ist heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Für die aktuellen Feuerwehrfahrzeuge ist die Fahrzeughalle zu schmal, die Deckenhöhe entspricht nicht den notwendigen Anforderungen. Das Rangieren und Ein- und Ausklappen der Außenspiegel kostet bei Einsätzen wertvolle Zeit. Die durchschnittliche Ausrückzeit liegt deshalb nicht wie berlinweit bei drei, sondern bei fünf bis sechs Minuten. Die sehr erfolgreiche Jugendfeuerwehr musste bereits einen Aufnahmestopp verhängen, weil es weder nach Geschlechtern getrennte Umkleide- oder Sanitärräume gibt, noch ausreichende Aufenthalts- oder Schulungsräume. Laut der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) gibt es einen kurzfristigen Sanierungsbedarf von 650.000,- EUR. Völlig zurecht hat man deshalb einen standardisierten Typenneubau als Ersatz für die alten Feuerwehrgebäude geplant. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel in Höhe von 3.65 Millionen Euro waren bereits vorgesehen und eingeplant. Nun hat ein Lenkungsgremium des Senats die Gelder wieder gestrichen und stattdessen nach Grünau vergeben. Die vom Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) noch am 8. Oktober bei einem Ortstermin gemachte Zusage für den baldigen Neubau ist damit hinfällig. Gerade die Ortsteile Konradshöhe und Tegelort sind durch ihre geografische Lage auf eine funktionierende und jederzeit einsatzbereite Feuerwache angewiesen. Die Anfahrtswege aus anderen Bereichen sind viel zu lang und auch in den umliegenden Wachen gibt es Engpässe, vor allem resultierend aus Fahrzeugmangel und zu geringen Mitteln. Die schnellstmögliche Sanierung bzw. der Neubau der Feuerwache Tegelort sollte deshalb Priorität vor anderen Projekten haben. Alle dafür notwendigen Voraussetzungen liegen vor und einer Umsetzung steht nichts mehr im Wege.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stephan Schmidt, MdA aus Berlin
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützer!

    Die Unterschriftensammlung für unsere Petition "Neue Feuerwache für Tegelort jetzt!" ist beendet. Das Ergebnis übertrifft unsere kühnsten Erwartungen: Sage und schreibe 1.903 Unterstützer haben sich unserer Forderungen angeschlossen! Damit haben wir unser Sammelziel bei Weitem überschritten. Diese großartige Unterstützung zeigt, wie wichtig den Menschen im Einzugsbereich unserer Freiwilligen Feuerwehr eine funktionierende Infrastruktur im Rettungswesen ist.

    Auch wenn die Mehrheit aus SPD, Grünen und Linken im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses im Dezember 2018 der Umwidmung der ursprünglich für den Neubau der Feuerwache Tegelort vorgesehenen 3,65 Millionen Euro zugestimmt hat, bleibt unsere Forderung an den Senat von Berlin natürlich bestehen. Wir fordern, dass die benötigten Finanzmittel schnellstmöglichst wieder zur Verfügung gestellt werden.

    In den nächsten Tagen werden die gesammelten Unterschriften an den Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) übergeben. Wir verbinden dies mit der Hoffnung, dass die Notwendigkeit eines zügigen Neubaus geteilt und das eindrucksvolle Zeichen dieser Petition auch verstanden wird. Wir werden nicht locker lassen!

    An dieser Stelle möchte ich mich bei jedem einzelnen Unterstützer ganz herzlich bedanken. Ganz viele Helfer haben die letzten 8 Wochen bei Wind und Wetter unermüdlich und fleißig Unterschriften gesammelt. Das ist großartig!

    Über die weitere Entwicklung halte ich Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

    Herzliche Grüße und für das noch junge Jahr 2019 viel Glück und Gesundheit!

    Stephan Schmidt, MdA

    Bürgerbüro:
    Oraniendamm 68 | 13469 Berlin
    schmidt@cdu-reinickendorf.de

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