Region: Konstanz
Sports

Neues Wasserschutzgebiet Überlinger See

Petition is directed to
Landratsamt Konstanz, Referat Schifffahrt
274 Supporters 102 in Konstanz
5% from 2.200 for quorum
  1. Launched 17/07/2020
  2. Time remaining 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Ziel dieser Petition ist zumindest die Sperrfläche für die geplante Erweiterung der Wasserentnahmestelle der BWV zu verhindern. www.bodensee-wasserversorgung.de/startseite/details/zukunftsquelle-wasser-fuer-generationen-die-planung-der-bodensee-wasserversorgung-fuer-neue-anlagen/

Reason

Die Bodensee Wasserversorgung BWV plant eine neue Entnahmestelle im Bodensee (Überlingersee) zwischen Ludwigshafen und Sipplingen. Damit soll wie bei der vorhandenen Entnahmestelle Sipplingen Süßenmühle eine weitere weitläufige Schutzzone Eingerichtet werden. Die Schutzzone nimmt dort den einzigen großflächigen Ankerbereich des Überlinger Sees ein. Für diesen beliebten und gerne genutzten Ankerplatz gibt es im Überlinger See keine Alternative, auf der gegenüberliegenden Seeseite ist der Flachwasserbereich sehr schmal und überwiegend felsig, zudem gibt es an der breitesten stelle auch schon ein Ankerverbot wegen der Wasserentnahme des Golfplatz Langenrain. Ich habe mich aus verschiedenen Gründen entschlossen diese Petition zu starten, zum einen wird die Wasserfläche und Erholungsgebiet weiter stark durch die Schutzzone der Wasserentnahmestelle eingeschränkt, zum anderen werden die bei schönem Wetter dort vor Anker liegenden Boote sich dann zum normalen Verkehr hinzukommend, treibend auf dem See befinden und zur höheren Verkehrsdichte auf der um 1/4 in der Breite reduzierten Seefläche befinden. Wenn die Sperrfläche in dem Ausmaß gemäß der bereits vorhandenen Schutzzone an der Entnahmestelle Süßenmühle errichtet wird würde sie den gesamten Uferbereich vom Strandbad Ludwigshafen bis zum Westhafen in Sipplingen reichen. Selbst bei 50% reduzierter Fläche bliebe nur ein kleiner Bereich am Strandbad Ludwigshafen und westlich des Sipplinger Westhafen übrig. Ich sehe hier eine enorme Einschränkung der Schiffahrt und des Erholungsgebietes Bodensee aufgrund nicht essenziell wichtigen Argumenten. Bei dem Informationstag der BWV wird die Sicherheit der Versorgung propagiert. Dazu sollte man wissen, die Ausfallsicherheit aufgrund Technischer Probleme ist bisher mit bereits 2 Leitungen an der bisherigen Entnahmestelle auch nie ein ernsthaftes Problem gewesen. Das Argument der Sicherheit bezüglich eines Anschlags zur Verunreinigung des Wassers ist lächerlich, wer das ernsthaft vor hat wird sicher gehen das beide Entnahmestelle betroffen sind. Bleibt doch nur Anzunehmen das wirtschaftliches Interesse dahinter steckt, eine Investition in dieser Größenordnung kann nur durch höhere Auslastung refinanziert werden. Die BWV ist zwar nicht die einzige Wasserversorgung und Entnahmestelle am Bodensee, sie entnimmt aber alleine mehr Wasser als alle anderen zusammen. Während der trockenen Sommermonate sinkt der Pegel schon 3cm am Tag durch Verdunstung, Abfluss und Entnahme. Das bedeutet für trockene Sommermonate, die wir ja zunehmend erleben, bis zu 1m Absenkung in einem Monat. Das fehlende Wasser kommt leider auch nicht mehr aus den Alpen und dem Umland, wenig Schnee im Winter und schwindende Gletscher machen das deutlich. Zumal die Bergregionen aufgrund des schwindenden Niederschlages auch ihre Rückhaltebecken erweitern und gefüllt halten. Für die Freunde des Wassersports bedeutet das wie in vielen trockenen Sommer eine weitere Verkürzung der Bootsaison da sich der Seepegel weder im Frühjahr noch im Herbst erholen wird. Die meisten Liegeplätze werden dann für Segler aufgrund des Tiefgangs und fehlenden Wassers nur noch für wenige Monate nutzbar sein. Der See ist keine unendliche Ressource wie es die BWV darstellt. Wir sollten uns doch eher darüber Gedanken machen ob unser Wasserverbrauch vertretbar ist, das rückt natürlich aus dem Blick wenn man die Möglichkeiten schafft scheinbar unbegrenzt Wasser zur Verfügung zu haben. Den Menschen in den trockenen Regionen Baden-Württembergs ist damit zwar geholfen aber das ist langfristig keine Lösung für ein sich verschärfendes Problem. Ich bin nun von meinem ursprünglichen Anliegen eine Petition gegen eine neue Sperrfläche auf dem Überlinger See zu starten, hin zur Petition gegen eine Steigerung der Entnahmemengen gekommen aber ich wollte die Gelegenheit nutzen um für das größere Problem ein Bewusstsein zu schaffen. Ich freue mich über Unterstützer jeglicher Form. Vielen Dank für ihre Zeit und Aufmerksamkeit.

Thank you for your support, M. Meyer from Ludwigshafen
Question to the initiator

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News

  • Entnahmestelle

    on 26 Aug 2020

    Über andere Quellen habe ich nun erfahren dass die Entnahmestelle aufgrund des Tiefenprofils an der geplanten Stelle mindestens 500m vom Ufer entfernt eingerichtet werden müsste. Mit welchem Abstand sich die Schutzzone vom Entnahmestutzen ausbreitet konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
    Man muss aber davon ausgehen dass der seitliche Abstand sicher über 100m betragen wird. Zieht man das Schutzgebiet und den gegenüberliegenden Uferstreifen mit 300m von der gesamten Seebreite ab bleiben nur noch ca. 50% der Seebreite übrig. Weitere Interessengruppen haben sich bereits auch schon organisiert um eine Lösung dafür zu finden. Die Interessenvertreter der Wassersport treibenden sind sich aber alle einig dass eine Schutzzone keine Option sein... further

  • Entnahmestelle

    on 26 Aug 2020

    Über andere Quellen habe ich nun erfahren dass die Entnahmestelle aufgrund des Tiefenprofils an der geplanten Stelle mindestens 500m vom Ufer entfernt eingerichtet werden müsste. Mit welchem Abstand sich die Schutzzone vom Entnahmestutzen ausbreitet konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.
    Man muss aber davon ausgehen dass der seitliche Abstand sicher über 100m betragen wird. Zieht man das Schutzgebiet und den gegenüberliegenden Uferstreifen mit 300m von der gesamten Seebreite ab bleiben nur noch ca. 50% der Seebreite übrig. Weitere Interessengruppen haben sich bereits auch schon organisiert um eine Lösung dafür zu finden. Die Interessenvertreter der Wassersport treibenden sind sich aber alle einig dass eine Schutzzone keine Option sein... further

Not yet a PRO argument.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 7 days ago

    Der Bodensee ist für einheimische Menschen und Tiere ein tolles und unschätzbar wertvolles Erholungsgebiet. Wir lieben, schätzen und respektieren unseren See Wir sind damit gross geworden. Wir haben ihn lieben und schützen gelernt....Seeputzede u.v.m. verbindet viele von uns Wir schaden mit Ankern in den paar Wochen im Jahr unserem See nicht. Im Gegenteil !! Es verbindet uns noch tiefer jedes Jahr auf s neue mit unserem See Zudem! Sind die Rohre jetzt ja auch tief genug ! Was ein miteinander - wie bisher mit der bestehenden Anlage auch - nicht ausschliessen würde! Viel mehr aber wird uns langfristig eine so massive Erhöhung der Wasserentnahme weit mehr Schaden!!! Man kann und darf unsere Resourcen (- weltweit- ) nicht einfach nur immer noch mehr ausbeuten... unserem See immer noch mehr entnehmen! Unser See versorgt schon unglaublich viele Menschen! Immer mehr wollen... und das auf Kosten eines so wertvollen Schatzes ist sehr viel bedenklicher !!... Zudem das wechselnde Klima...wir haben immer trockenere Sommer!!! Ein Ankerverbot ist absolut nicht zu rechtfertigen !! Und sollte auch niemals genehmigt werden! Der Bodensee gehört unserer Natur und uns !!!

  • on 16 Sep 2020

    Habe, obwohl ich auf keinen Fall in das bestehende Sperrgebiet gefahren bin, Strafe erhalten.

  • on 14 Sep 2020

    Es ist unsinnig eine weitere Entnahmestelle zu bauen. Es wurde nachgewiesen das die vorhandenen ausreichend sind. Die Modernisierung wird vorgeschoben und könnte auch in Abschnitten erledigt werden.

  • Not public Sipplingen

    on 10 Sep 2020

    Der Wasserstand ist im Sommer jetzt schon bedenklich , am See muss das Wasser gespart werden , und in Stuttgart wird es verschwendet

  • Not public Albstadt

    on 08 Sep 2020

    Ein wichtiger Ankerplatz und zudem eine große Einschränkung der Schifffahrt in diesem Gebiet.

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