Schneeren, Mardorf, Eilvese und 31 andere Neustädter Gemeinden werden mit Trinkwasser aus dem Hagener Wasserwerk durch den Wasserverband Garbsen-Neustadt versorgt, das hoch mit Nitrat belastet ist ((37 mg/L TVO-Grenzwert 50mg/L), zeitweise 40mg/L, das insbesondere für Babys und Kleinkinder (Grenzwert 10mg/L) nachweislich schädlich ist. Aus "unseren" in Schneeren und Eilvese liegenden Brunnen wird von den Harzwasserwerken GmbH nitratarmes Wasser (max. 5,9 mg/Liter Nitrat) gefördert - jedoch nach Bremen und anderen Gemeinden verkauft. Wir möchten an dem nitratarmen Wasser "unserer" Brunnen zeitnah partizipieren.

Begründung

Das Problem ist seit Jahren bekannt. Zur Zeit sind die wasserrechtlichen Verträge, die über 30 Jahre abgeschlossen werden, neu zu verhandeln. Der TVO-Grenzwert 50mg/L ist unverantwortlich hoch Wir machen das für unsere Kinder und Enkelkinder. Deren Eltern und die Kleinen sollen uns nicht den Vorwurf machen, es gewußt und nichts getan zu haben!

Wasseranalyse Trinkwasser aus Hagen: www.wvgn.de/files/content/downloads/WWHagen2016Teil2.pdf

Wasseranalyse Trinkwasser aus Schneeren/Eilvese (Das wir haben wollen): www.harzwasserwerke.de/fileadmin/user_upload/downloads/files/pdf/Trinkwasseranalysen/ww_sch_rein_2016.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Horst Hoffmann aus Neustadt am Rbge.
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Neuigkeiten

  • Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
    nach heutigen Kenntnisstand ist die die dänische Studie der Universität Aarhus von 2018 die erste bevölkerungsbasierte Langzeitstudie, die untersucht hat ob auf lange Sicht der Nitratgehalt im Trinkwasser mit dem Darmkrebsrisiko im Zusammenhang steht.
    Untersucht wurden alle Personen, die zwischen 1978 und 2011 in Dänemark registriert worden waren und zum Zeitpunkt der Auswertung das 35.Lebensjahr überschritten hatten.
    Sowohl für das kolorektale Karzinom in Kombination als auch für das rektale Karzinom allein stieg das Erkrankungsrisiko signifikant ab einem Wert von über 3,87mg Nitrat pro Liter. Für das Kolonkarzinom war ein Risikoanstieg ab einem Wert von 9,25mg/L nachweisbar.
    Die Studienautoren werten es als besonders bedenklich, dass ein Risikoanstieg bereits bei Nitratkonzentrationen zu verzeichnen war, die deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen NO3-Grenzwerten von 50 mg/L liegen.

    Mit Blick auf die wachsende Evidenz fordern die Studienautoren daher, über das Absenken der maximal zulässigen Nitratkonzentration im Trinkwasser nachzudenken.
    In der Ratssitzung am Donnerstag, 23.08.2018, wird ein Vertreter des WVGN darüber berichten, welche Maßnahmen zu welchen Kosten zeitnah ergriffen werden können um die bisherigen Werte, die zur Zeit bei ca. 40mg/L liegen, signifikant abzusenken.
    Unser Erscheinen auf dieser öffentlichen Ratssitzung wäre sicher notwendig.
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Hoffmann

    Quelle: Ärzte Zeitung online, 29.03.2018
    www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/article/960620/daenische-studie-offenbart-nitrat-trinkwasser-erhoeht-darmkrebs-gefahr.html

  • Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
    nach heutigen Kenntnisstand ist die dänische Studie der Universität Aarhus von 2018 die erste bevölkerungsbasierte Langzeitstudie die untersucht hat ob auf lange Sicht der Nitratgehalt im Trinkwasser mit dem Darmkrebsrisiko im Zusammenhang steht.
    Untersucht wurden alle Personen, die zwischen 1978 und 2011 in Dänemark registriert worden waren und zum Zeitpunkt der Auswertung das 35.Lebensjahr überschritten hatten.
    Sowohl für das kolorektale Karzinom in Kombination als auch für das rektale Karzinom allein stieg das Erkrankungsrisiko signifikant ab einem Wert von über 3,87mg Nitrat pro Liter. Für das Kolonkarzinom war ein Risikoanstieg ab einem Wert von 9,25mg/L nachweisbar.
    Die Studienautoren werten es als besonders bedenklich, dass ein Risikoanstieg bereits bei Nitratkonzentrationen zu verzeichnen war, die deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen NO3-Grenzwerten von 50 mg/L liegen.

    Mit Blick auf die wachsende Evidenz fordern die Studienautoren daher, über das Absenken der maximal zulässigen Nitratkonzentration im Trinkwasser nachzudenken.
    In der Ratssitzung am Donnerstag, 23.08.2018, ab 18.00 Uhr wird unter TOP 3.2.4 ein Vertreter des WVGN darüber berichten, welche Maßnahmen zu welchen Kosten zeitnah ergriffen werden können um die bisherigen Werte von ca.40mg/L deutlich abzusenken.
    Unser Erscheinen auf dieser öffentlichen Ratssitzung wäre sicher notwendig.
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Hoffmann

    Quelle: Ärzte Zeitung online, 29.03.2018
    www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/article/960620/daenische-studie-offenbart-nitrat-trinkwasser-erhoeht-darmkrebs-gefahr.html

  • Hier der Leserbrief an NZ und LZ:

    WASSER Leserbrief an NZ

    zum Artikel: „Nitrat-Gegner gehen Politik frontal an“ vom 10.02.18

    „EIN FESTE BURG IST UNSER...wvgn“
    „Jeden Morgen dringt das abgewandelte Kirchenlied durch die Wände der Geschäftsleitung des WVGn und schließt ab mit dem Ruf: „UNS KANN KEINER!“
    Schon der ehem. Geschäftsführer (CEO) watschte die Politik ab, Zitat: „Wir können das, die Politik ist dagegen“ (gemeint war die Verbesserung der W-Qualität).
    Der jetzige CEO setzt drauf, Zitat: „...dass das Wasser ....zu einem „politischen Preis“ abgegeben worden sei, was dazu führte, dass der Verband keine Rücklagen für die....Sanierung des Leitungsnetzes gebildet hat...“ und lässt aus, dass aufgrund der eigenen Gesellschaftsstruktur Rücklagen nicht erlaubt sind.

    Warum ist die heutige Politik (der Rat) beinahe hilflos? Es stellen sich u.a. folgende Fragen:
    - Wie konnte es bei der Gebietsreform 1974 dazu kommen, dass der damalige Zusammenschluss (1972) aus Wasserbeschaffungsverband Südkreis mit dem Nordkreis zum WVGN nicht von den Stadtwerken Neustadt übernommen wurde?

    - Wie konnte es dazu kommen, dass die permanente Abschottung gegen politischen Einfluss (s. Satzung), Übernahmeabsichten (s. Körperschaft des öff. Rechts, „... wir sind juristische Person und damit rechtlich selbstständig...“), dazu führte, dass heutige Politik kaum Zugriff mehr hat?

    - Wie konnte es dazu kommen, dass die 2 Gremien des WVGN mit i.d.R. fachunkundigen pol. Vertretern besetzt wurden, die in nichtöffentlichen Sitzungen den Investitionsplänen aufgrund technischer und versorgungstechnischer Argumente zugestimmt haben und z.B. die Einstimmigkeit bei Gebührenerhöhung in der Satzung ausgelassen haben (dank Satzungsautonomie)? „...die Organe treffen unabhängig von kommunalen Gremien unter eigener Verantwortung Entscheidungen....“
    Zitat Schumüller:“...Prüfung ...durch unsere Gremien..“ Das benutzte Possessivpronomen verdeutlicht: „Uns kann keiner!...ODER DOCH?

    Von Horst Hoffmann
    Mardorf

Pro

Auch für Erwachsene sind hohe Nitratwerte im Trinkwasser nicht grundsätzlich unbedenklich. Manche Erwachsene bemühen sich um eine gesunde und ausgewogene Ernährung, beispielsweise mit wenig Fleisch und einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrung, wohl möglich sogar in Bio-Qualität. Da erscheint es mir nur konsequent mich nicht bei unserem wichtigsten Lebensmittel, dem Trinkwasser, mit einem grenzwertigen Produkt zufrieden zu geben.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.