Schneeren, Mardorf, Eilvese und 31 andere Neustädter Gemeinden werden mit Trinkwasser aus dem Hagener Wasserwerk durch den Wasserverband Garbsen-Neustadt versorgt, das hoch mit Nitrat belastet ist ((37 mg/L TVO-Grenzwert 50mg/L), zeitweise 40mg/L, das insbesondere für Babys und Kleinkinder (Grenzwert 10mg/L) nachweislich schädlich ist. Aus "unseren" in Schneeren und Eilvese liegenden Brunnen wird von den Harzwasserwerken GmbH nitratarmes Wasser (max. 5,9 mg/Liter Nitrat) gefördert - jedoch nach Bremen und anderen Gemeinden verkauft. Wir möchten an dem nitratarmen Wasser "unserer" Brunnen zeitnah partizipieren.

Begründung

Das Problem ist seit Jahren bekannt. Zur Zeit sind die wasserrechtlichen Verträge, die über 30 Jahre abgeschlossen werden, neu zu verhandeln. Der TVO-Grenzwert 50mg/L ist unverantwortlich hoch Wir machen das für unsere Kinder und Enkelkinder. Deren Eltern und die Kleinen sollen uns nicht den Vorwurf machen, es gewußt und nichts getan zu haben!

Wasseranalyse Trinkwasser aus Hagen: www.wvgn.de/files/content/downloads/WWHagen2016Teil2.pdf

Wasseranalyse Trinkwasser aus Schneeren/Eilvese (Das wir haben wollen): www.harzwasserwerke.de/fileadmin/user_upload/downloads/files/pdf/Trinkwasseranalysen/ww_sch_rein_2016.pdf

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Horst Hoffmann aus Neustadt am Rbge.
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  • Hier der Leserbrief an NZ und LZ:

    WASSER Leserbrief an NZ

    zum Artikel: „Nitrat-Gegner gehen Politik frontal an“ vom 10.02.18

    „EIN FESTE BURG IST UNSER...wvgn“
    „Jeden Morgen dringt das abgewandelte Kirchenlied durch die Wände der Geschäftsleitung des WVGn und schließt ab mit dem Ruf: „UNS KANN KEINER!“
    Schon der ehem. Geschäftsführer (CEO) watschte die Politik ab, Zitat: „Wir können das, die Politik ist dagegen“ (gemeint war die Verbesserung der W-Qualität).
    Der jetzige CEO setzt drauf, Zitat: „...dass das Wasser ....zu einem „politischen Preis“ abgegeben worden sei, was dazu führte, dass der Verband keine Rücklagen für die....Sanierung des Leitungsnetzes gebildet hat...“ und lässt aus, dass aufgrund der eigenen Gesellschaftsstruktur Rücklagen nicht erlaubt sind.

    Warum ist die heutige Politik (der Rat) beinahe hilflos? Es stellen sich u.a. folgende Fragen:
    - Wie konnte es bei der Gebietsreform 1974 dazu kommen, dass der damalige Zusammenschluss (1972) aus Wasserbeschaffungsverband Südkreis mit dem Nordkreis zum WVGN nicht von den Stadtwerken Neustadt übernommen wurde?

    - Wie konnte es dazu kommen, dass die permanente Abschottung gegen politischen Einfluss (s. Satzung), Übernahmeabsichten (s. Körperschaft des öff. Rechts, „... wir sind juristische Person und damit rechtlich selbstständig...“), dazu führte, dass heutige Politik kaum Zugriff mehr hat?

    - Wie konnte es dazu kommen, dass die 2 Gremien des WVGN mit i.d.R. fachunkundigen pol. Vertretern besetzt wurden, die in nichtöffentlichen Sitzungen den Investitionsplänen aufgrund technischer und versorgungstechnischer Argumente zugestimmt haben und z.B. die Einstimmigkeit bei Gebührenerhöhung in der Satzung ausgelassen haben (dank Satzungsautonomie)? „...die Organe treffen unabhängig von kommunalen Gremien unter eigener Verantwortung Entscheidungen....“
    Zitat Schumüller:“...Prüfung ...durch unsere Gremien..“ Das benutzte Possessivpronomen verdeutlicht: „Uns kann keiner!...ODER DOCH?

    Von Horst Hoffmann
    Mardorf

  • Für alle Abwesenden der Bericht der HAZ:
    Wasserverband stellt sich der Kritik
    Mit reichlich kritischen Fragen sah sich Stephan Schumüller, Geschäftsführer des Wasserverbands Garbsen-Neustadt, bei der Ratssitzung am Donnerstagabend in Schneeren konfrontiert. Auch Sprecher einer Bürgerinitiative bemängelten hohe Nitratwerte und die jüngsten Preissteigerungen. 

    Schneeren.  Der Vergleich sieht für den Wasserverband Garbsen-Neustadt nicht gut aus: Wasser mit erhöhten Nitratwerten und seit Jahresbeginn auch zu erhöhtem Preis liefert der Verband in große Teile des Neustädter Landes. Wie es dazu kommt und was er dagegen tun will, wollte Geschäftsführer Stephan Schumüller in der Ratssitzung am Donnerstagabend Politikern und Bürgern erläutern. 
    Schumüller berichtete, wie der Wasserverband schon seit vielen Jahren gemeinsam mit den Landwirten rund um das Wasserwerk Hagen daran arbeite, die Nitrateinträge zu mindern. Und er erläuterte, dass das Wasser über die vergangenen Jahrzehnte in Neustadt zu einem „politischen Preis“ abgegeben worden sei, was dazu führte, dass der Verband keine Rücklagen für die dringend notwendige Sanierung des Leitungsnetzes gebildet hat. Bis zu 40 Prozent des rund 900 Kilometer langen Leitungsnetzes seien älter als 50 Jahre und sanierungsbedürftig, sagte der Geschäftsführer, der auch die Schulden des Verbands nicht in die
    Konkurrenz hat besseres Wasser
    Die Neustädter und ihren Rat beschäftigt das Thema schon länger, aus Mardorf und Schneeren gab es schon Bestrebungen, den Wasserverband zu verlassen. Der Verband versorgt die Stadt Garbsen, Teile von Wunstorf sowie den größten Teil des Neustädter Landes mit Ausnahme der Kernstadt, Poggenhagens und Suttorfs. Dorthin liefern die Stadtwerke Neustadt Wasser, das sie von den Harzwasserwerken beziehen. Es weist einen deutlich niedrigeren Nitratgehalt auf als das des Wasserverbands aus Hagen. Dennoch: Auch dort liegt der Nitratgehalt unter dem Grenzwert, das Wasser sei unbedenklich, versicherten Schumüller und auch Bürgermeister Uwe Sternbeck.
    „Wir fühlen uns hier wie Bürger zweiter Klasse“, sagte der Schneerener Thomas Rätzke in der Bürgerfragestunde. Besonders wurmt es die Dorfbewohner, dass die Harzwasserwerke Wasser mit niedrigem Nitratgehalt aus dem Werk Schneeren in Richtung Nienburg fördern. „Wir können keinen Sonderweg wählen und aus der Solidargemeinschaft aussteigen“, gibt der Schneerener Arzt und Grünen-Ratsherr Godehard Kass zu bedenken – die Ursachen müssten bekämpft werden. Willi Ostermann (UWG) bemängelte, dass der Wasserverband wenig transparent wirtschafte. 
    Und Sebastian Lechner (CDU), Vize im Aufsichtsrat der städtischen Wirtschaftsbetriebe (zu denen auch die Stadtwerke gehören), deutete an, man denke auf lange Sicht über eine neue Struktur bei der Wasserversorgung nach – das sei allerdings nicht von heute auf morgen umzusetzen, sondern erfordere gute Planung und umfangreiche Verhandlungen.
    Von Kathrin Götze
    Viele Grüße
    Horst Hoffmann

  • Heute, Do. den 08. Februar wird in der Ratssitzung (TOP 4.2 )
    der Bericht des Wasserverbandes Garbsen - Neustadt über den Stand der Anfrage zur Nitratreduzierung erfolgen.
    18.00 Uhr, Gasthaus Asche,
    Am Brinke 4, 31535 Neustadt a. Rbge., Stadttei Schneeren. Bitte erscheint zahlreich.
    Viele Grüße
    Horst Hoffmann

Pro

Auch für Erwachsene sind hohe Nitratwerte im Trinkwasser nicht grundsätzlich unbedenklich. Manche Erwachsene bemühen sich um eine gesunde und ausgewogene Ernährung, beispielsweise mit wenig Fleisch und einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrung, wohl möglich sogar in Bio-Qualität. Da erscheint es mir nur konsequent mich nicht bei unserem wichtigsten Lebensmittel, dem Trinkwasser, mit einem grenzwertigen Produkt zufrieden zu geben.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterscheiben

  • vor 13 Std.

    Wegen der Gesundheit

  • Fred Paries Barsinghausen

    vor 8 Tagen

    Das schützen von Trinkwasser sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

  • am 02.07.2018

    Weil ich mir eine unbedenkliche Trinkwasserqualität wünsche.

  • am 21.06.2018

    Erhalt des TRINKwassers.

  • am 25.04.2018

    unser sohn arbeitet in schneeren, zudem finde ich es nicht in Ordnung, die Brunnen des Ortes für eine Verbesserung der Wasserqualität an anderer Stelle einzusetzen!!!

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