Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das geplante Logistikzentrum der Nato weder in bzw. bei Ulm noch sonstwo in Deutschland jemals beschlossen und realisiert wird.

Begründung

Das Deutschland im Rahmen des Nato-Bündnisses Verantwortung und Engagement zeigt, ist gut und richtig. Aber allein aufgrund der historischen Bedeutung und der damit einhergehenden Verantwortung gegenüber der Welt ist es absolut falsch und geradezu verwerflich, den Motor / das Herz der transatlantischen Kriegsführung in Deutschland zu installieren. Geopolitisch wird dies gerade auf Länder wie Russland provozierend wirken und keinesfalls zu einer Deeskalation der Differenzen zwischen den Nato-Staaten und Russland führen. Bei Ländern des Nato-Verbunds hingegen werden weitere Begehrlichkeiten entstehen, dass Deutschland sich noch weiter engagieren soll und noch mehr Waffen jedweder Form in Deutschland stationiert werden. Deutschland darf auf militärischem Gebiet auf keinen Fall und niemals federführend werden. Durch die geplante Nato-Zentrale könnte dies jedoch geschehen und schnell der Eindruck geschaffen werden, dass Deutschland im militärischen Bereich sich eine Vormachtstellung erschaffen möchte. In einer – hoffentlich nie real werdenden – kriegerischen Eskalationsstufe wäre Deutschland aufgrund der immensen militärstrategischen Bedeutung dann auch erstes Angriffsziel. Darum nochmals: Solidarisches Engagenment in der Nato "Ja", ein klares "NEIN" zu militärischen Zentren der Nato in Ulm und im restlichen Deutschland. Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen, auch nicht im Rahmen des Nato-Verbundes.

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