Die FDP Langenfeld fordert sowohl die kassenärztliche Vereinigung, als auch die Ärzte-kammer auf, den Beschluss zur Schließung der Richrather Notfallpraxis zu überdenken und den Standort Richrath zu erhalten.

Begründung

Durch den Wegfall der Notfallpraxis in Langenfeld kann eine bedarfsgerechte kassenärztliche Versorgung rund um die Uhr nicht sichergestellt werden. Besonders einschneidend für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Mettmann ist der Wegfall der kinderärztlichen Notfallpraxen. Die Bildung eines gemeinsamen Versorgungsgebietes mit den Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal mit lediglich einem Standort in Wuppertal ist für die Eltern im Südkreis ein nicht hinnehmbarer Zustand. In Anbetracht der demografischen Entwicklung muss weiterhin eine ortsnahe Behandlung möglich sein. Wir können es älteren Menschen nicht zumuten, im Notfall eine weite Strecke bis zur nächsten Notfallpraxis bewältigen zu müssen. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden ist die Mobilität des öffentlichen Nahverkehrs stark eingeschränkt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Moritz Körner aus Langenfeld
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
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  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zum Erhalt der Notfallpraxis,

    nachdem wir bereits online über 4000 Unterschriften sammeln konnten, sind in den letzten Wochen auf den Listen, die in ganz Langenfeld zum unterschreiben auslagen, viele weitere Unterstützer unseres Anliegens hinzugekommen.

    Insgesamt haben wir knapp 12.000 Unterschriften gesammelt!

    Das ist ein klares Signal an die Kassenärztliche Vereinigung und die Ärztekammer ihre Schließungspläne unserer Notfallpraxis in Langenfeld noch einmal zu überdenken. Gemeinsam mit den Bürgermeistern von Langenfeld, Monheim und Hilden werden wir die Unterschriften am kommenden Donnerstag an die Ärztekammer übergeben.

    Ich möchte mich noch einmal herzlich für Ihre Unterstützung bedanken!

    Mit freundlichen Grüßen

    Moritz Körner
    Vorsitzender der FDP Langenfeld

Pro

Ich war mehrmals als Begleitperson in der Notfallpraxis dieses Jahr. Wenn ich mit meiner kleinen Schwester wegen schwerem Hautausschlag 2,5 Stunden warten muss, weil das Wartezimmer brechend voll ist, kann nicht von einer 'kaum in Anspruch genommenen Einrichtung' geredet werden! Genauso bei meinem Freund, als er dort hin musste und ebenfalls stundenlang zwischen den ganzen anderen Patienten auf seine Behandlung warten muss. Diese 'kleine Einrichtung' muss zu Stoßzeiten unterstützt werden und mann muss die Ärzte, Krankenschwestern und Arzthelferinnen nach besseren Strukturmöglichkeiten fragen!

Contra

Mit der Reform will die Kassenärztliche Vereinigung nach eigener Aussage einheitliche Strukturen schaffen und Ärzte im Notdienst entlasten. Ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung betont: „Eine voll ausgelastete Notfalldienstpraxis mit langen Öffnungszeiten macht aus Versorgungsgründen mehr Sinn als eine kaum in Anspruch genommene kleine Einrichtung.“