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Bild zur Petition mit dem Thema: Gegen LehrerInnenmangel: Offener Brief an das sächsische Staatsministerium für Kultus Gegen LehrerInnenmangel: Offener Brief an das sächsische Staatsministerium für Kultus
  • Von: Jakob Heuschmidt und Hans Christian Karger ... mehr
  • An: Brunhild Kurth, Staatsministerin für Kultus
  • Region: Sachsen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 99 Tage verbleibend
  • 1.309 Unterstützer
    1.188 in Sachsen
    10% erreicht von
    12.000  für Quorum  (?)

Gegen LehrerInnenmangel: Offener Brief an das sächsische Staatsministerium für Kultus

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Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

wir nehmen die zunehmende Hilflosigkeit des Kultusministeriums in Sachsen zum Anlass, der zuständigen Ministerin einen offenen Brief zukommen zu lassen.

Darin weisen wir auf verschiedene Ursachen des LehrerInnenmangels in Sachsen hin und fordern das Staatsministerium für Kultus auf sich unseren Lösungsvorschlägen anzunehmen.

Wenn Sie neben vielen anderen Personen und Institutionen dem Inhalt des offenen Briefes zustimmen, bitten wir Sie dies an dieser Stelle mit ihrer Unterzeichnung kund zu tun. Herzliche Grüße. Hans Christian Karger und Jakob Heuschmidt

Begründung:

Sehr geehrte Frau Kurth, Staatsministerin für Kultus,

als MitstreiterInnen im Bildungssektor sind wir gleichermaßen an der Qualität der sächsischen Bildungslandschaft interessiert. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Gewinnung von qualifizierten Lehrkräften sehen wir den eingeschlagenen Weg allerdings kritisch.

Der LehrerInnenmangel in Sachsen ist gravierend. Die von Ihrem Ministerium getroffenen Maßnahmen sind unserer Ansicht nach ein bloßer Versuch der Symptombekämpfung und bei Weitem nicht ausreichend, um dem LehrerInnenmangel nachhaltig entgegenzuwirken. Wir möchten Sie daher, basierend auf unseren vielfältigen Erfahrungen, auf verschiedene Probleme hinweisen und Ihnen Lösungsvorschläge unterbreiten, wie Ursachen des Lehrermangels durch dringend notwendige Veränderungen im Bildungssektor nachhaltig beseitigt werden könnten. Diese Vorschläge haben wir Ihnen zunächst zusammengefasst und nachfolgend detailliert aufgeführt:

1. Organisation der Bildungsagentur

  • Selbstverständnis als Serviceagentur zur Gewinnung von Lehrkräften
  • Transparenz, Mitspracherecht und Beschleunigung des Einstellungsverfahrens
  • Flexibilisierung des Vorbereitungsdienstes

2. Organisation des Studiums

  • Anerkennung der Qualität des Studiums
  • Bereitstellung von Praktikumsplätzen und qualifiziertes Unterstützungspersonal
  • Anerkennung des Studiums als erstes Staatsexamen
  • Anpassung der Studiendauer und Implementierung der Inklusion im Curriculum

3. Schulorganisation

  • Konzeptualisierung des Weges zur Inklusion
  • Reduktion der Klassengrößen und des Stundendeputats für Lehrkräfte
  • Konzept des gemeinsamen Lernens und dauerhafte Finanzierung von Ganztagsschulen

4. Ausstattung und Personal

  • Unterstützung der Kommunen bezüglich Gebäuden, Arbeitsmitteln und Digitalisierung
  • Aufstockung des nicht unterrichtenden Personals
  • Anpassung der Gehälter von Grundschullehrkräften
  • Erhöhung der Gehälter von Lehrkräften

Den ganzen Text des offenen Briefes finden Sie hier: www.goo.gl/1XTTrH

gez. Jakob Heuschmidt und Hans Christian Karger

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Leipzig, 30.06.2017 (aktiv bis 29.12.2017)


Neuigkeiten

Da dieser offene Brief kein näher bestimmtes Ablaufdatum inne hat, haben wir die Möglichkeit zur Online-Unterzeichnung verlängert. Neuer Sammlungszeitraum: 6 Monate

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Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Mag die eigentl. Intention des Briefes zu begrüßen sein, enthält er doch sehr viele Fehler und einen fragwürdigen Tonfall: So stimmt z.B. die Behauptung "Während woanders den Schulen Mittel für eigene Homepages und Serverdienste zur Verfügung stehen, ...


Warum Menschen unterschreiben

Weil das Ministerium 16 Jahre wissentlich verschlafen hat und keiner Verantwortung dafür unternimmt. Demokratie basiert hier im Wahljahr nur noch in der Pflicht solchen Menschen sein Kreuz zu schenken. Ich erwarte das solche Menschen ihren Stuhl räum ...

Wenn die Politik nichts unternimmt, müssen wir auf die Sachlage hinweisen und konstruktiv Kritik üben... unsere Kinder sind unsere Zukunft; Bildung sollte an erster Stelle stehen ...

Schule geht uns alle an!

Bin selbst im Lehramtsstudium und die Aussichten für die Zukunft sind düster - das Studium dauert lange und bereits in der Uni ist der Studiengang nahezu verpönt und gilt als unattraktiv

Ich habe inder Familie drei Lehrer! Ich hatte das Glück das funktionierende Schulsystem der DDR bis zum Hochschulabschluß durchlaufen zu haben!

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