Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

wir nehmen die zunehmende Hilflosigkeit des Kultusministeriums in Sachsen zum Anlass, der zuständigen Ministerin einen offenen Brief zukommen zu lassen.

Darin weisen wir auf verschiedene Ursachen des LehrerInnenmangels in Sachsen hin und fordern das Staatsministerium für Kultus auf sich unseren Lösungsvorschlägen anzunehmen.

Wenn Sie neben vielen anderen Personen und Institutionen dem Inhalt des offenen Briefes zustimmen, bitten wir Sie dies an dieser Stelle mit ihrer Unterzeichnung kund zu tun. Herzliche Grüße. Hans Christian Karger und Jakob Heuschmidt

Begründung

Sehr geehrte Frau Kurth, Staatsministerin für Kultus,

als MitstreiterInnen im Bildungssektor sind wir gleichermaßen an der Qualität der sächsischen Bildungslandschaft interessiert. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Gewinnung von qualifizierten Lehrkräften sehen wir den eingeschlagenen Weg allerdings kritisch.

Der LehrerInnenmangel in Sachsen ist gravierend. Die von Ihrem Ministerium getroffenen Maßnahmen sind unserer Ansicht nach ein bloßer Versuch der Symptombekämpfung und bei Weitem nicht ausreichend, um dem LehrerInnenmangel nachhaltig entgegenzuwirken. Wir möchten Sie daher, basierend auf unseren vielfältigen Erfahrungen, auf verschiedene Probleme hinweisen und Ihnen Lösungsvorschläge unterbreiten, wie Ursachen des Lehrermangels durch dringend notwendige Veränderungen im Bildungssektor nachhaltig beseitigt werden könnten. Diese Vorschläge haben wir Ihnen zunächst zusammengefasst und nachfolgend detailliert aufgeführt:

1. Organisation der Bildungsagentur

  • Selbstverständnis als Serviceagentur zur Gewinnung von Lehrkräften
  • Transparenz, Mitspracherecht und Beschleunigung des Einstellungsverfahrens
  • Flexibilisierung des Vorbereitungsdienstes

2. Organisation des Studiums

  • Anerkennung der Qualität des Studiums
  • Bereitstellung von Praktikumsplätzen und qualifiziertes Unterstützungspersonal
  • Anerkennung des Studiums als erstes Staatsexamen
  • Anpassung der Studiendauer und Implementierung der Inklusion im Curriculum

3. Schulorganisation

  • Konzeptualisierung des Weges zur Inklusion
  • Reduktion der Klassengrößen und des Stundendeputats für Lehrkräfte
  • Konzept des gemeinsamen Lernens und dauerhafte Finanzierung von Ganztagsschulen

4. Ausstattung und Personal

  • Unterstützung der Kommunen bezüglich Gebäuden, Arbeitsmitteln und Digitalisierung
  • Aufstockung des nicht unterrichtenden Personals
  • Anpassung der Gehälter von Grundschullehrkräften
  • Erhöhung der Gehälter von Lehrkräften

Den ganzen Text des offenen Briefes finden Sie hier: www.goo.gl/1XTTrH

gez. Jakob Heuschmidt und Hans Christian Karger

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Privat aus Leipzig
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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Mag die eigentl. Intention des Briefes zu begrüßen sein, enthält er doch sehr viele Fehler und einen fragwürdigen Tonfall: So stimmt z.B. die Behauptung "Während woanders den Schulen Mittel für eigene Homepages und Serverdienste zur Verfügung stehen, [usw.]" schlichtweg nicht. Der Freistaat bietet den Schulen Server und Beratung an: https://www3.sachsen.schule/sbs/services/information/uebersicht-der-dienste/. Dies ist nur ein Bsp. Bitte lest den Brief vor dem Unterzeichnen! Die Verfasser dieses Briefes wurden auf diese Probleme in ihrer Argumentation hingewiesen - darauf reagiert wurde nicht.