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Änderungen an der Petition
am 06.04.2026
Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Katharina Pötter
In Osnabrück droht ein moralischer Bruch:
Das Werk der Volkswagen AG könnte in die Hände des israelischen Rüstungsunternehmens Rafael Advanced Defense Systems geraten.
Konkret bedeutet das:
➡️ Aus Autos könnten Waffen werden
➡️ Aus Industriearbeit wird Kriegsproduktion
➡️ Aus unserer Stadt wird ein Standort der Aufrüstung
Wir, die Unterzeichnenden, lehnen eine Kooperation des VW-Werks in Osnabrück durch den israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems entschieden ab.
Das Werk der Volkswagen AG darf nicht Teil globaler Rüstungslogiken werden. Panzer, Raketen und Militärtechnik haben in einer Stadt wie Osnabrück keinen Platz. Eine solche Entwicklung widerspricht nicht nur den Interessen vieler Beschäftigter, sondern auch dem Selbstverständnis dieser Stadt.
Wir sagen klar:
Unsere Forderungen sind unmissverständlich:
Osnabrück ist Friedensstadt – nicht Kriegsstandort. Wer hier Waffen produzieren will, greift diese Identität direkt an. Was hier geplant ist, ist nicht einfach ein Eigentümerwechsel – es ist ein politisches Signal: weg von ziviler Produktion, hin zu militärischer Aufrüstung. Das dürfen wir nicht hinnehmen.
Die Umstellung eines zivilen Produktionsstandorts hin zu militärischen Zwecken normalisiert Kriegswirtschaft im Alltag und verschiebt gesellschaftliche Grenzen.
Gerade in Zeiten wachsender globaler Spannungen braucht es Unternehmen, die Verantwortung übernehmen – nicht solche, die vom Geschäft mit Waffen profitieren.
Volkswagen stellte in der Vergangenheit bereits Waffen für das NS-Regime her und könnte künftig auch mit Israel in diesem Bereich kooperieren. Gleichzeitig wirft der Internationale Strafgerichtshof Israels Regierung und Militär Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Verschiedene UN-Gremien und Organisationen kommen zu dem Schluss, dass Israel in Gaza einen Genozid an den Palästinensern begeht. Das bestätigen auch die Internationale Vereinigung der Völkermordforscher und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International. Der Internationale Gerichtshof (IGH) bewertet den Genozid-Vorwurf zudem als plausibel. Eine Kooperation des VW-Werks mit Israel würde somit Mittäterschaft bei Kriegsverbrechen bedeuten und müsste gemäß IGH- Anordnung zu Sanktionen solcher Konzerne durch die Bundesregierung führen.
Als historische Friedensstadt trägt Osnabrück eine besondere Verantwortung. Diese darf nicht für wirtschaftliche Interessen geopfert werden!
Wir rufen deshalb alle Bürger, Beschäftigten und politischen Vertreter dazu auf, sich gemeinsam dieser Entwicklung entschlossen entgegenzustellen.
Dieses Vorhaben betrifft nicht nur ein Werk – es unterwandert unsere Werte, unsere Zukunft und wirft die Frage auf, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.
Wenn wir jetzt schweigen, wird morgen produziert. Das lassen wir nicht zu!
Wir sagen ganz klar:
Nein, keine Produktion von Rüstungsgütern in unserer Stadt und schon gar nicht in unserem Namen!
Was jetzt passiert, geht uns alle an!
Deshalb, werde aktiv:
1. Unterschreibe diese Petition!
2. Sprich mit Kollegen, Freunden, Familie und Nachbarn!
3. Komm zu Aktionen und Protesten!
4. Mach Druck auf die Politik und Unternehmensführung!
Osnabrück hat nur eine Wahl- nämlich Friedensstadt bleiben!
Petition gestartet:
06.04.2026
Sammlung endet:
05.10.2026
Region:
Osnabrück
Kategorie:
Sicherheit
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Keine Unterstützung für kriegstreiberland Israel