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Bild zur Petition mit dem Thema: Personensuchmaschinen – Handlungsspielraum einschränken Personensuchmaschinen – Handlungsspielraum einschränken
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Recht mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 144 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Personensuchmaschinen – Handlungsspielraum einschränken

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Der deutsche Bundestag möge beschließen, dass sich Personensuchmaschinen an Datenschutz und Urheberrecht halten müssen. Forderung: Personensuchmaschinen müssen sich an Folgendes halten: * Namensrecht * Recht am eigenen Bild * informationelle Selbstbestimmung * Urheberrecht * einen "Meldebutton" einführen und der Meldung Folge leisten * mit eigenen Crawler suchen, denn nur so können Webmaster einen unerwünschten Zugriff auf Bilder und Daten verhindern.

Begründung:

Personensuchmaschinen haben keinen eigenen Crawler und können somit nicht mittels Robots ausgeschlossen werden. So bedienen sich aller Inhalte im Netz, ohne das Nutzer darauf Einfluss nehmen oder Quellen diese aussperren können. Sie schalten Werbung Dritter zu Namen und Bilder ohne die Erlaubnis des Rechteinhabers, geschweige einer finanziellen Beteiligung (wenn es gewünscht wäre).

DATENSCHUTZ: Diese online Maschinen vermischen Begriffe so, dass ein neuer Sinn entsteht, der nicht nur einen falschen Eindruck über eine Person wiedergibt, sondern regelrecht rufschädigend ist. Daten die User z.B. Netzwerken zur Verfügung stellen, tun das nach den AGB des Netzwerkes und mit expliziter Zustimmung. Zu befürchten ist auch, dass sich durch Personensuchmaschinen falsche Daten verbreiten, die zum Teil bereits auf Gerüchten basieren oder im Suchdienst falsch zusammengetragen werden.

URHEBERRECHT: Ergebnisse von Bildersuchmaschinen leiten Personensuchmaschinen auf die eigene Seite um. Auch da ohne Zustimmung des Urhebers/Quelle. Traffic Diebstahl. Sogenannte Thumbnails (Vorschaubilder) werden nicht übernommen, sondern große Bilder eigenmächtig verkleinert. Verletzt schon die Quelle - die von einer Personensuchmaschine zitiert wird - das Urheberrecht, kann man von Personensuchmaschinen keine Löschung verlangen. Suchmaschinen hingegen folgen dem Wunsch des Urhebers.

Bildlich: Borge ich Nachbarn A mein Auto, heißt das NICHT, dass sich Nachbar B einfach den Autoschlüssel nehmen, durch die Stadt fahren und auch noch Werbung an meinem Auto anbringen kann.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Leipzig, 25.03.2013 (aktiv bis 09.09.2013)


Neuigkeiten

Ich danke allen Unterstützern und wähle nun doch den Klageweg. Das geht schneller, als auf die Regierung zu warten.

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Debatte zur Petition

PRO: Niemand hat das Recht einem Künstler sein persönliches Eigentum zu stehlen, es zu verkaufen, unter seinen Namen zu zeigen, zu verfälschen, oder öffentlich unter falschen Namen bekannt zu machen. Die Künstler brauchen hier mehr Schutz!

PRO: Reputation - Rufmord Als ich mich mit Hilfe eines Anwalts gegen eine Personensuchmaschine wehren wollte, demonstrierte diese deutlich ihre Macht. Zu finden war das Ergebnis "Chaten mit Carolin Okon, Kunstmalerin aus Leipzig" und führte zu einer Erotik ...

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