Region: Germany

Petition für das Anstreben des weltweiten Friedens

Petition is addressed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

44 Signatures

0 %
43 from 30,000 for quorum in Germany Germany

44 Signatures

0 %
43 from 30,000 for quorum in Germany Germany
  1. Launched 29/06/2026
  2. Time remaining > 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
personal data
 

I agree that my data may be stored. I can revoke this consent at any time.

Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Diese Petition soll dazu dienen, zukünftige Außenministerinnen und Außenminister der Bundesrepublik Deutschland dazu zu verpflichten, als grundlegende außenpolitische Handlung mit allen Nationen der Erde einen Nichtangriffspakt sowie einen Friedensvertrag anzustreben und diplomatisch zu fördern.
Der Weltfrieden erhöht die Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens der Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Lebensweisen. Er trägt langfristig dazu bei, unschuldige Opfer zu verhindern, die in Kriegen häufig als sogenannte „Kollateralschäden“ bezeichnet werden. Jeder Mensch besitzt das Recht auf Leben, Würde und eine selbstbestimmte Existenz, solange dadurch anderen Menschen kein körperlicher, geistiger oder seelischer Schaden zugefügt wird.

Ein dauerhafter Frieden würde zudem erhebliche Ressourcen schonen. Infrastruktur müsste nach kriegerischen Zerstörungen nicht ständig neu aufgebaut werden. Dadurch könnten weltweit Energie, Rohstoffe und finanzielle Mittel eingespart werden. Diese Mittel könnten stattdessen in wichtige gesellschaftliche Bereiche investiert werden, darunter:

  • Klimaschutz
  • Maßnahmen die der Renaturierung dienen
  • medizinische Versorgung
  • Bildung und Schulwesen
  • soziale Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt
  • Förderung eines friedlichen und respektvollen Miteinanders
  • Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen
  • Maßnahmen gegen Armut im jeglicher Form

Auch wenn ein weltweiter Frieden nur durch diplomatisches, verantwortungsbewusstes und weises Handeln erreichbar ist, bleibt er dennoch eines der größten Grundbedürfnisse vieler Menschen weltweit, was Umfragen zeigen. Historische und soziologische Studien gehen davon aus, dass weit über 90 % der Weltbevölkerung Krieg strikt ablehnen und in Frieden leben wollen. Dennoch kommt es immer wieder zu Kriegen, da die Entscheidungsgewalt über Krieg und Frieden oft bei einer kleinen Gruppe politischer und militärischer Entscheidungsträger liegt.

Insbesondere bei Fragen von Krieg und Frieden stellt sich aus meiner Sicht die Frage, inwieweit die Haltung der Bevölkerung ausreichend in den politischen Entscheidungsprozess einfließt. Da auf Bundesebene bisher keine Volksabstimmung zu solchen Fragen vorgesehen ist und die Entscheidungen letztlich durch das Parlament getroffen werden, liegt die Verantwortung bei einer vergleichsweise kleinen Gruppe gewählter Repräsentanten. Dies wirft die demokratiepolitische Frage auf, wie der Wille der Bevölkerung bei derartigen Entscheidungen bestmöglich berücksichtigt werden kann.

Ich selbst war 10 Jahre Entscheidungsträger in einer Gemeinde. Ich habe auch - vor Antritt meiner politischen Arbeit im Rahmen meiner Entscheidungsmöglichkeiten eines/r Kommunalpolitiker*in einen Eid abgelegt, der beinhaltet, dass ich nach Recht und Gewissen zu handeln habe. Gleichzeitig war ich aus meiner Sicht verpflichtet, die Grundbedürfnisse der Bürger*innen zu wahren ohne jeglichen Eigennutz.
Wenn der Frieden zu den Grundbedürfnissen der allermeisten Menschen gehört, so ist er aus meiner Grundhaltung und meinem Gewissen zu wahren durch Diplomatie, Dialog und der Bereitschaft den anderen zu respektieren und zu akzeptieren. Dies ist meine ethische und politische Überzeugung.

Der Friedensvertrag, der durch die Parteien des Deutschen Bundestages auszuarbeiten wäre, sollte insbesondere folgende Grundsätze beinhalten:

  1. Keine Nation besitzt das Recht, gewaltsam in die Kultur, Regierungsform, Religion oder gesellschaftliche Ordnung eines anderen Landes einzugreifen oder diese nach eigenen Vorstellungen zu verändern.
  2. Unterschiedliche Meinungen, Lebensweisen und Weltanschauungen sind zu respektieren, auch wenn sie nicht der eigenen Überzeugung entsprechen.
  3. Konflikte zwischen Staaten sollen ausschließlich durch Diplomatie, Dialog und internationale Vermittlung gelöst werden.
  4. Abrüstung soll langfristig gefördert werden.
  5. Die weltweite Abschaffung nuklearer Sprengköpfe soll ein langfristiges Ziel der internationalen Gemeinschaft sein.
  6. Ein verpflichtender Atomwaffensperrvertrag soll von allen Nationen ohne Ausnahme unterstützt werden.

Darüber hinaus soll angestrebt werden, dass alle Länder der Erde untereinander Nichtangriffspakte und Friedensverträge abschließen. Nur durch gemeinsames internationales Handeln kann ein dauerhafter weltweiter Frieden entstehen. Hierfür wird die Einberufung eines weltweiten Friedenskongresses der Staatsoberhäupter aller Nationen vorgeschlagen, auf dem gemeinsame Friedensziele erklärt, beraten und unterzeichnet werden können.

Da durch weltweite Abrüstung einzelne Berufsfelder langfristig an Bedeutung verlieren könnten, soll gleichzeitig die Bereitschaft gefördert werden, neue berufliche Wege einzuschlagen. Bereits heute besteht in vielen gesellschaftlich wichtigen Bereichen ein erheblicher Fachkräftemangel, sodass ein sozial verträglicher Wandel möglich ist.

Frieden bedeutet nicht Gleichheit im Denken, sondern gegenseitigen Respekt, Menschlichkeit und die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Erde und aller Menschen.

Reason

Meine Eltern waren aktiv vom 2. Weltkrieg betroffen und haben die seelisch und psychische Wunden und den damit verbundenen Schmerz nie vollständig überwunden. Mein Vater hat mir von einer Schlacht an der Front unter Tränen erzählt, was dort geschehen ist. Meine Mutter war in der Zeit von 1945 bis 1949 in russischer Gefangenschaft, hat mir nur wenig erzählt, unter anderem hat sie an Hunger gelitten und musste selbst bei bitterer Kälte mit den blossen Händen Tonziegel anfertigen. Mein Vater war in belgischer Gefangenschaft und erlebte dort Zwangsarbeit und Hungerzustände. Was Kriege anrichten, kann jeder in den Medien verfolgen.

Thank you so much for your support, Roland Becker, Nettetal
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 06/29/2026
Collection ends: 12/28/2026
Region: Germany
Topic: Foreign affairs

Translate this petition now

new language version

Why people sign

.

Meine Dringlichkeit und meine Betroffenheit

Weil Frieden immer für Menschenwürde ohne Gewalt steht.

Es muss ALLES versucht werden, was Frieden in Freiheit bringt.

Ich würde alle Kriegswaffen verbieten - weshalb tut die UNO das nicht? :-(

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools

Translate this petition now

new language version

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now