Stimmt für den Erhalt, damit die örtliche Politik sieht, dass die Bewohner aus dem Raum Kitzingen hinter Ihrem Tierheim stehen.

Hintergrund: Das 1963 erbaute und 1989/1990 neu gebaute Tierheim steht auf einem alten Bergbaustollen in dem bis 1907 Kalkstein abgebaut wurde. Der Stollen wurde nicht ordnungsgemäß verfüllt, sodass sich im Laufe der Zeit Risse an den Wänden zeigten und das Tierheim einstürzen könnte.

Seit April 2017 sucht der Tierschutzverein nach einer neuen Bleibe, da außer der Einsturzgefahr und der Ansage des Bergamts, das Tierheim zeitnah schließen zu lassen, die ganze Anlage nicht den heutigen Anforderungen an das Tierschutzgesetz (Tierheimverordnung) entspricht und vom Deutschen Tierschutzbund moniert und mit Auflagen versehen wurde, die am jetzigen Standort nicht zu erfüllen sind. Nach dem letzten Gutachten vom 30.7.18 hat das Bergamt die Situation am Tierheim in die Risikoklasse II eingestuft mit der Folge dass zeitnaher Handlungsbedarf besteht.

Um die Fundtiere des Landkreises und der Stadt Kitzingen auf Dauer und in der Zukunft tierschutzgerecht unterzubringen, sucht der Tierschutzverein ein neues Domizil, das groß genug ist (ca. 1 ha), gut anfahrbar, mit Parkmöglichkeiten, möglichst weitgehend erschlossen oder leicht erschließbar, mit der Möglichkeit zum Gassigehen.

Das Tierheim ist quasi das Fundbüro der Stadt Kitzingen und sämtlicher Gemeinden des Landkreises mit einem sogenannten Fundtiervertrag. Seit 2008 zahlten die Gemeinden pro Einwohner und Jahr 20 Cent, ab 2018 wurde es auf 70 Cent (einigen Gemeinden 1 €) erhöht.

Sollte das Tierheim geschlossen werden, hätten die Stadt und Gemeinden die Pflicht, ihre Fundtiere selbst so zu versorgen wie es vom Tierschutzbund laut Gesetz gefordert wird nämlich:

Eine Tierheim-ähnliche Einrichtung mit artgerechter Unterbringung, Fachpersonal, Quarantäne- und Behandlungsraum und einem Ansprechpartner, der Tag und Nacht die Fundtiere entgegennimmt und wenn nötig in eine Tierklinik bringt bzw. vor Ort versorgt. 2008 wurde das Fundtiergesetz dahingehend geändert, dass Tiere bis zu 6 Monaten verwahrt werden müssen, was den Gemeinden erhebliche Kosten nicht nur für die Umsorgung der Tiere, sondern auch hohe Personalkosten verursachen würde.

Reason

Ohne zentrales Tierheim müssen alle Gemeinden sich selbst um die Unterbringung der Tiere kümmern. Dies dürfte für uns alle teurer werden.

Die Gemeinden bräuchten insgesamt erheblich mehr Personal für die Versorgung ihrer Fundtiere, als es sie und damit uns Bürger in einem Tierheim kosten würde.

Thank you for your support, Heiko Somorowsky from Kitzingen
Question to the initiator

News

pro

Neubau eines Tierheims in Kitzingen, was im Landkreis Hassberge möglich war, müsste auch für den Landkreis Kitzingen machbar sein! Im Landkreis Haßberge habe es „langwierige Diskussionen“ gegeben, „Der damalige Landrat hat dann den Stein ins Rollen gebracht, indem er ein Grundstück gekauft hat.“ Alle 26 Kommunen des Kreises haben sich daraufhin zusammengetan und den Weg für einen Zweckverband geebnet. „Alle haben sich ihrer Verantwortung gestellt.“ Träger ist der Zweckverband (ZV) „Fundtiere Haßberge“, dessen Vorsitzender Herr Bürgermeister Möhring erklärte anlässlich einer Besichtigung des ne

contra

EINE WELT OHNE LEID FÜR DIE TIERE!!! Wir Kitzinger und Landkreisbürger können uns glücklich schätzen, noch ein Tierheim zu haben.Noch wissen wir,wo wir ausgesetzte, gefundene, verunfallte und entlaufene Tiere abgeben dürfen und sie versorgt zu wissen. Aber was wird SEIN, wenn es KEIN TIERHEIM mehr gibt. WAS machen wir dann mit solchen TIEREN???? WOHIN???