Cultuur

Petition für ein Denkmal der Opfer der Flensburger Kolonialgeschichte

Petitie is gericht aan
Oberbürgermeisterin Simone Lange
280 Ondersteuners 170 in Flensburg
Handtekeningeninzameling voltooid
  1. Begonnen juni 2019
  2. Handtekeningeninzameling voltooid
  3. Overdracht voorbereiden
  4. Gesprek met ontvanger
  5. Beslissing

Die unterzeichnenden Bewohner* innen und Freund* innen der Stadt Flensburg fordern die Ratsversammlung der Stadt auf, folgendes zu beschließen:

Die Stadt Flensburg ist sich ihrer Kolonialgeschichte bewusst und erkennt an, dass ihr Reichtum und ihre Entwicklung maßgeblich aus dem Rum– und Zuckerhandel, also aus der Ausbeutung auf den dänisch-westindischen Inseln, stammt. Im Gedenken an diese Verbrechen wird die Stadt ein Denkmal für diese Menschen errichten.

Die Ausschreibung dafür geht an Künstler* innen auf den Virgins Islands, um ihren Blick auf die Geschichte in die Stadt zu holen. Dieser Prozess wird im Dialog sowohl mit Vertretern der Virgins Islands als auch mit der Stadtgesellschaft geführt.

Weiterhin wird darüber nachgedacht, wie Partnerschaften und Austauschprogramme zwischen Flensburg und den Virgins Islands installiert werden können. Die Stadt wird alle ihre Publikationen, Selbstdarstellungen und Namensgebungen auf eine angemessene Darstellung der Kolonialgeschichte hin überprüfen. Es geht um einen Paradigmenwechsel: Wir sind nicht mehr stolz auf das Label Rumstadt, sondern auf die Aufarbeitung unserer Geschichte als Kolonialstadt.

Reden

Wir wissen alle, die Geschichte der Grenz-, Hafen- und Rumstadt Flensburg ist geprägt von ihrer Kolonialgeschichte, vom Handel mit Zucker und Rum im 17. – 19. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde die Stadt reich, aus dieser Zeit stammen die das Stadtbild prägenden Bauten, auf diese Geschichte bezieht sich die Stadt in ihrem Tourismuskonzept. Die tüchtigen Kaufleute, mutigen Seefahrer, Rumproduzenten treten darin als Helden auf. Das alles können wir jeden Tag sehen.

Was wir nicht sehen ist die andere Seite, die westindischen Inseln, die U.S. Virgins Islands, die Geschichte und Schicksale ihrer Bewohner*innen. Sie begründete unseren Reichtum, aber ihre Geschichte ist damals nicht erzählt worden – und wird es bis heute nicht. Sie ist die Leerstelle.

Nog geen voor argument.

Nog geen tegen argument.

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