Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Diese Petition entstand durch den Vorfall, dass ein 16 jähriger junger Mann, aus Meinerzhagen (NRW) auf einen Skaterpark am 30.01.2024 von einer Gruppe von 15 Jugendlichen und Minderjährigen so brutal zusammengeschlagen wurde, dass er später darauf mit seinem Leben bezahlen musste. Dabei wollte er nur Zivilcourage zeigen und schlichten. Da sich in letzter Zeit immer häufiger solche Fälle häufen wo es zu Körperverletzung und schlimmeres kommt und die Hemmschwelle auch bei jungen Menschen sinkt, möchte ich mit dieser Petition und Ihrer Stimme ein Zeichen dafür setzen, dass die Strafen für die Verurteilten, härtere Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Deshalb folgende Forderungen an die Politik:
Härtere, abschreckendere Strafen für körperliche Gewalt, besonders wenn die Taten zum Tode eines Menschen geführt haben
Härtere Strafen für Gruppenvergewaltigungen und Gruppenschlägereien
Keine Bewährungsstrafen mehr bei den 2 zuvor genannten Punkten
Das herabsetzen zur vollen Strafmündigkeit um 2 Jahre
Kompletter Verbot zur Mitnahme jeglicher Art eines Messers, egal wie Klein die Klinge ist
Begründung
Warum ist diese Petition wichtig? Es geht um unser aller Sicherheit im Alltag. Die Hemmschwelle zu Gewalttaten nimmt stetig ab. Die Strafen sind meiner Meinung nach viel zu milde und zu häufig werden nur Bewährungsstrafen ausgesprochen. Das scheint nicht mehr genügend abzuschrecken. Das muss sich ändern. Helfen Sie mir dabei, diesen Hilferuf an die Politik zu tragen. Helfen Sie dabei, dass der Tot von Filipp nicht einfach so, irgendwo wieder geschehen darf!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
heute wende ich mich mit einer wichtigen Nachricht an euch. Der Prozess um die tödliche Attacke in Meinerzhagen, die uns alle so tief bewegt hat, ist zu Ende gegangen. Das Landgericht Hagen hat das Urteil gegen den Angeklagten gesprochen.
Die wichtigsten Details zum Ausgang:
Das Urteil: Der Angeklagte wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von [Hier Strafe einfügen, z. B. vier Jahren und sechs Monaten] verurteilt.
Die Begründung: Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Schlag des Angeklagten unmittelbar zum Sturz und den tödlichen Verletzungen des Opfers führte.
Hintergrund: Der Vorfall am Meinerzhagener Skatepark hatte weit über die Stadtgrenzen hinaus für Bestürzung gesorgt und unsere gemeinsame Forderung nach Gerechtigkeit und Sicherheit ausgelöst.
Ein Zeichen gegen Gewalt
Auch wenn ein Urteil den schmerzlichen Verlust niemals rückgängig machen kann, zeigt der Abschluss des Verfahrens, dass solche Taten Konsequenzen haben. Fast 13.000 Menschen haben hier gemeinsam ihre Stimme erhoben. Dieses enorme Engagement hat deutlich gemacht, dass unsere Gesellschaft Gewalt nicht stillschweigend hinnimmt.
Ich möchte mich von Herzen bei jedem Einzelnen von euch bedanken. Eure Unterschriften haben gezeigt, wie groß der Zusammenhalt und der Wunsch nach Gerechtigkeit in unserer Region und darüber hinaus ist.
Wie geht es weiter?
Mit dem Urteil endet ein juristisches Kapitel, aber die Erinnerung und das Mahnen für ein friedliches Miteinander bleiben bestehen. Wir werden die Entwicklungen weiterhin beobachten.
Mit stillem Gruß und großem Dank,
Denis Bernadowitz
Vom Petitionsausschuss habe ich erfahren, dass ein Teil der Forderungen (das Herabsetzen der Strafmündigkeit auf 12 Jahre) demnächst behandelt wird. Grundlage hierzu aus einem Schreiben, dass es andere Petitionen dazu gab und man sich dem Thema annehmen wird. Auch ein Grund ist die aktuelle Entwicklung in Deutschland bei den erhöhten Straftaten von Minderjährigen.
Ich danke nochmals allen, die die Petition für Filipp unterstützt haben.
Ich werde mich in Zukunft öfter für solche Themen engagieren und hoffe das Sie alle weiterhin Organisationen unterstützen, die für eine gute Sache für alle Menschen einstehen.
Reflexhafte Forderung nach höheren Strafen und ggf. Erfüllen dieser Forderung lenkt von sinnvollen Maßnahmen zur Prävention ab. Strafandrohung hat praktisch keinen Effekt, Strafdurchsetzung (insbesondere bei Jugendlichen) hoher Haftstrafen im aktuellen Strafvollzug schafft mehr Probleme und erfüllt nur mäßig ein Gerechtigkeitsausgleichsgefühl. Vorrangig sollten Präventionsmaßnahmen gefordert und gefördert werden sowie strafbegleitende Maßnahmen sichergestellt werden.