Wir fordern: 1. Dauerhafte verkehrs-und industriebezogene Immissions-Messstationen in unserer Gemeinde. 2. Diese Messungen sollen unverzüglich eingeführt werden. 3. Zu messen ist das Schadstoff-Spektrum gemäß der „Konzeption zur Überwachung der Luftqualität im Land Brandenburg 2010-2014 (KÜL 2010), wie z. B. Feinstaub PM 10 und PM 2,5, Schwermetalle wie Quecksilber, Thallium, Antimon, Dioxine, Furane und BETX (=Benzol, Ethylbenzol, Toluol, Xylol), polyzyklische aromatische KW-Stoffe (PAK), OZON u.v.a.m. 4. Transparente / verständliche Online-Bereitstellung, zeitnah auch der nicht - kontinuierlichen Messdaten, z.B. Dioxine, Furane, PAK. 5. Wir wollen nicht mehr länger über das „Ob“ sondern nur noch über das „Wie“ der Messstationen diskutieren.

Begründung

Warum diese Petition: Die letzte Messstation in unserer Region - in Königs Wusterhausen - wurde vor wenigen Monaten stillgelegt. In den Jahren 2010, 2011 und im ersten Quartal 2014 wurde der Jahresgrenzwert für Feinstaub sogar an den Hintergrundmessstationen in Ost-Brandenburg überall überschritten bzw. fast schon erreicht. Die oft gemachte Aussage, es würden keine Grenzwerte überschritten, haben sich gerade nach den letzten Medienberichten als Verharmlosung erwiesen. In unserer Region Rüdersdorf gibt es zusätzlich zur Hintergrundbelastung eine starke Zusatzbelastung durch Industrie und Verkehr. Gemäß der 39. Bundesimmissionsschutz Verordnung / BImSchV gilt, dass zum Schutz der menschlichen Gesundheit der Anteil der Industrie an der Luftbelastung mindestens durch eine Probenahmestelle in Hauptwindrichtung von der Quelle im nächstgelegenen Wohngebiet gemessen werden soll.

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