Petition gegen eine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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196 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, von einer Anhebung des Renteneintrittsalters abzusehen und stattdessen sozial gerechte und realistische Lösungen für die Sicherung der Renten zu entwickeln.

Begründung

Gesundheitliche Belastung vieler Berufsgruppen
Ein großer Teil der Beschäftigten arbeitet in körperlich oder psychisch stark belastenden Berufen (z. B. Pflege, Handwerk, Logistik, Einzelhandel, Industrie, Erziehung).

Für viele Menschen ist es bereits heute kaum möglich, bis zum derzeitigen Renteneintrittsalter von 67 Jahren gesund zu arbeiten.
Eine weitere Anhebung auf 70 Jahre würde faktisch bedeuten, dass viele Betroffene nur mit hohen Abschlägen oder krankheitsbedingt aus dem Arbeitsleben ausscheiden können.

Soziale Ungerechtigkeit
Eine pauschale Erhöhung des Rentenalters trifft Menschen mit niedrigen Einkommen und harter körperlicher Arbeit besonders stark.
Akademische und besserverdienende Berufsgruppen haben statistisch eine höhere Lebenserwartung und profitieren überproportional, während andere ihre Rente oft nur wenige Jahre oder gar nicht gesund erleben.

Arbeitsmarkt-Realität für ältere Menschen
Viele ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finden bereits heute keinen altersgerechten Arbeitsplatz oder werden bei Bewerbungen benachteiligt.

Ein höheres Renteneintrittsalter ohne gleichzeitige strukturelle Verbesserungen am Arbeitsmarkt führt nicht zu mehr Beschäftigung, sondern zu mehr Erwerbslosigkeit und Altersarmut.

Vertrauensschutz und Planungssicherheit
Die Bürgerinnen und Bürger haben ihr Berufsleben auf der Grundlage bestehender Rentenregelungen geplant.
Ständige Verschiebungen des Renteneintrittsalters untergraben das Vertrauen in den Sozialstaat und die Verlässlichkeit politischer Entscheidungen.

Alternativen zur Finanzierung der Renten
Statt das Renteneintrittsalter anzuheben, sollten andere Maßnahmen geprüft werden, u. a.:

  • eine breitere Finanzierung der Rentenversicherung (Einbeziehung weiterer Berufsgruppen z.B. Beamtinnen und Beamte),
  • eine stärkere Beteiligung sehr hoher Einkommen,
  • die Förderung guter und gesunder Arbeitsbedingungen, damit Menschen freiwillig länger arbeiten können,
  • eine gerechtere Verteilung von Produktivitätsgewinnen.

Forderung:
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf,

  • keine weitere Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters zu beschließen,
  • soziale Gerechtigkeit und gesundheitliche Belastungen stärker zu berücksichtigen,
  • und Reformen zu entwickeln, die den sozialen Zusammenhalt stärken statt ihn zu schwächen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Carmen Kohn, Hamburg

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.03.2026
Sammlung endet: 31.08.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Soziales

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Warum Menschen unterschreiben

Es sollten endlich auch Beamte einzahlen. Dann wäre die Rente auch finanzierbar. In Österreich ist dies z. B. bereits Realität.

Weil ich seit meinen 16.Lebensjahr arbeite! Ich bin der Meinung, wenn man immer gearbeitet hat, das man ohne Abzüge nach 45 Jahren in Rente gehen kann. Nicht erst mit 67 Jahre! Oder noch später! Ich habe 2 Kinder die auch arbeiten, somit wir den Staat Steuern jeden Monat zahlen. Für sovieles ist Geld da und wird ausgegeben, wofür ich kein Verständnis mehr habe. :-(

Um als junger Mensch eine Lebensplan zu entwerfen zu Können. Hier oder im Ausland oder Gelder hier anlegen oder wo anders, Familie Gründen oder eben nicht.
Kurz für Planungssicherheit die ja von der Wirtschaft vordweren eingefordert wird.

Spiegel Meinung der Bürger

Weil die Arbeitgeber einem schon mit 50 Jahren nicht haben wollen.
Die Anforderungen mental und körperlich sind und werden immer größer in allen Berufsgruppen. Es werden oft zwei Jobs auf eine Person abgewälzt um Personal zu sparen.

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