Sehr geehrter Herr Bürgermeister Specht, mit Sorge betrachten wir die Verkehrsentwicklung in der Rennershofstrasse sowie Gontardstrasse in Mannheim. Die Sicherheit der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger des Lindenhofes ist gefährdet, da der Durchgangsverkehr ständig steigt und die Autos trotz 30er Zone mit weit höheren Geschwindigkeiten fahren und an den stark frequentierten Übergängen z.B. Zugang Jugendherberge, Kinderspielplatz und Rheinwiese keine Zebrastreifen vorhanden sind, obwohl hier eine hohe Fußgängerdichte herrscht. Zudem ergibt sich aus der Verkehrsituation auch eine extreme Lärmbelästigung für die direkt an den besagten Straßen lebenden Bürger, wobei die Bewohner der Rennershofstrasse noch mehr betroffen sind, da von der Hausnummer 1 - 10 der Strassenbelag noch aus Kopfsteinpflaster besteht und laut Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz BW dieser Belag mehr als 10 dB (A) lauter ist als glatter Asphalt. (Quelle: www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/347/ ) In diesen ruhigen Wohnstraßen liegt die Lautstärke bei durchschnittlich 40 dB(A), ein PKW mit 50 km/h erreicht bereits einen Wert um 70 dB(A) und da es sich bei der höchsten Frequentierung dieser Straßen zudem um nächtliche Zeiten handelt, bedingt durch die Eröffnung einer Bar an der Rheinpromenade, ist somit die Nachtruhe nicht mehr gewährleistet. (Quelle: www.gesetze-im-internet.de/bimschv_18/BJNR015880991.html) Erwähnenswert ist auch, dass es sich hierbei vorwiegend um sog. Poserfahrzeuge handelt. Deshalb bitten wir Sie auf eine Verkehrsberuhigung hinzuwirken, d.h. konkret: 1. Zebrastreifen an den zentralen Übergängen zum Park 2. Die Zone 30 mit geeigneten Maßnahmen wie z.B. Bremsschwellen zu untermauern 3. Wiederholungsbeschilderung der Tempo 30 Zonenregelung 4. Verstärkt Kontrollen und Streifen der Polizei in den Abend- und Nachtstunden

Begründung

Petition pro Verkehrsberuhigung in der Rennershofstrasse, sowie Gontardstrasse zur Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und zur Reduzierung der Lärmbelästigung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anke Emmering aus Mannheim
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  • Aufschub

    am 01.08.2017

    Laut Auskunft des MaMo hat der Investor Vassilios Savvidis der Bar 14 Tage Aufschub gewährt. Bericht in der Zeitung folgt.

  • Leider kam bis heute keine Reaktion von Herrn Specht, aber ich bleibe dran

  • Sie haben folgende Mitteilung an die Mediengruppe Dr. Haas geschrieben:

    Sehr geehrter Herr Langscheid, viele Lindenhöfer waren hocherfreut über Ihren Bericht letzte Woche im MaMo. Der Pächter des Areals vom Paddelclub gab die Schließung der Bar für diese Woche bekannt. Nachdem im Lindenhof schon eine Petition lief( Link kann ich Ihnen gerne zukommen lassen )wegen der Lärmbelästigung und auch der Erste Bürgermeister Herr Dr. Kurz und Bürgermeister Specht auf die Lage hingewiesen wurden, hab ich gestern auf Facebook die Meldung vom Rivers gelesen, dass die Bar nun doch noch bis 15.August geöffnet hat. Wie kann das sein, welche Fäden werden da im Hintergrund gesponnen ? Seit Eröffnung dieser Bar haben die Anwohner am Rheinufer keine ruhige Nacht mehr, ganz schlimm ist es am Wochenende. Meiner Meinung nach wäre diese Änderung auch ein Bericht wert. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung

Pro

Eine Verkehrsberuhigung kann nur ein erster Schritt sein. Wichtig wird sein, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens zu erreichen. Hierzu muss das Stephanienufer ab Einmündung Rennershofstraße gesperrt werden. Die Anbindung der Gaststätten muss dann von der Hafenseite her erfolgen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.